Nicht nur reden: machen!

Veröffentlicht am 25.12.2025 in Kommunalpolitik

Bildunterschrift: Bürgermeisterkandidat Thomas Eischer (Mitte) mit Agnes Mendl, Inge Dorschner und Astrid Weiße (von links), Eva Reichstadt, Jürgen Werner und Felix Michahelles (von rechts) sowie weiteren SPD-Unterstützern

Die SPD Pleinfeld nominiert Thomas Eischer als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten

Thomas Eischer soll mit Verwaltungskompetenz und guter Rathauskultur Pleinfeld voranbringen

Ein starkes Signal für Zusammenhalt und Aufbruch: Die SPD Pleinfeld hat den 54-jährigen Thomas Eischer, Diplom-Verwaltungswirt und Leiter der Kommunalaufsicht am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, einstimmig als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten von SPD, Freien Wählern und Grünen nominiert. Die Nominierungsversammlung der SPD war geprägt von spürbarem Aufbruch und dem gemeinsamen Anspruch, Pleinfeld aktiv und positiv weiterzuentwickeln. SPD-Vorsitzender Felix Michahelles betonte, „Thomas Eischer bringt genau das mit, was Pleinfeld jetzt braucht: Fachkompetenz, Transparenz und den Willen, Dinge anzupacken.“ Neben den Mitgliedern und Gästen durfte Michahelles auch die Weißenburger Oberbürgermeisterkandidatin Eva Reichstadt begrüßen, die souverän als Versammlungsleiterin durch den Abend führte.

Bündnis als Zeichen gemeinsamer Verantwortung

Eva Reichstadt zeigte sich beeindruckt vom Zusammenhalt in Pleinfeld: „Viele Menschen haben aktuell das Gefühl, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können. Umso wichtiger sind neue Räume für Austausch und Debatten. Das Bündnis von SPD, Freien Wählern und Grünen mit einem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Pleinfelds.”

Auch die dienstälteste Gemeinderätin und ehemalige 2.Bürgermeisterin Inge Dorschner erinnerte in ihrem Grußwort an die sozialdemokratische Tradition in Pleinfeld. Sie blickte zurück auf Georg Fichtner, der 1960 als SPD-Bürgermeister zahlreiche Bauprojekte zum Wohle Pleinfelds umsetzte. Dorschner wünschte Thomas Eischer „Freude, Elan und viel Erfolg für neue Impulse im Rathaus”.

Vom Brombachsee ins Rathaus: Verwaltungsprofi mit regionalen Wurzeln

Thomas Eischer kennt die Region. In Oberndorf bei Salzburg geboren, verbrachte er Kindheit und Jugend in Muhr am See, machte 1990 Abitur in Gunzenhausen und lebt heute mit seiner Frau Mirjam und vier Kindern in Gunzenhausen-Frickenfelden. „Ich kenne das Leben sowohl im dörflichen Umfeld als auch in der Kleinstadt”, betont Eischer, „und ich weiß, wie kommunale Verwaltung funktioniert – nicht aus Lehrbüchern, sondern aus der täglichen Praxis.” Seit April 2016 leitet Eischer die Kommunalaufsicht am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Davor sammelte er in verschiedenen Führungspositionen Erfahrung – sowohl als Vorgesetzter als auch als Personalratsvorsitzender. „Ich will diese theoretische und praktische Kompetenz jetzt für Pleinfeld einsetzen”, erklärt der Diplom-Verwaltungswirt.

Wertschätzende Rathauskultur: Auf Augenhöhe statt von oben herab

In seiner Vorstellung machte Thomas Eischer deutlich, wofür er steht: „Mir geht es um eine frühzeitige Einbindung aller Fraktionen, um ausgeprägte Teamarbeit und darum, dass Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung ernst genommen werden.” Er sprach sich für eine wertschätzende Rathauskultur aus – Kommunikation auf Augenhöhe statt bürokratischer Abfertigung. „Kleine Probleme der Menschen müssen zielführend behandelt werden. Das geht nur mit einer guten Arbeitskultur im Rathaus.”

In seiner Rede betonte Thomas Eischer zudem, dass es ihm um die besten Lösungen für Pleinfeld geht:
„Es spielt keine Rolle, aus welcher Fraktion ein Vorschlag kommt – als Bürgermeister werde ich mich immer an der besten Idee orientieren. Pleinfeld hat eine Größe, in der man sich kennt – ob als Nachbarn oder aus den Vereinen. Deshalb zählt für mich nur das, was Pleinfeld wirklich voranbringt – unabhängig von Parteigrenzen.“

Eischer ließ keinen Zweifel daran, dass er nicht nur Konzepte schreiben, sondern Projekte voranbringen will:

- Grundschule: Die Bürgerschaft soll in die Sanierungspläne eingebunden werden – möglicherweise mit einem Ratsbegehren zur Standortfrage.

- Bahnhofsvorplatz: Ein Konzept zur Sanierung und Neugestaltung, das auch kleinere Verbesserungen schnell ermöglicht.

- Bauleitplanung: Vorantreiben und wo nötig modernisieren.

- Verkehr und Radverkehrsnetz: Die Verkehrsprobleme endlich anpacken und ein durchdachtes Radwegekonzept umsetzen.

- Seniorenplätze: Mehr Angebote für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger schaffen.

„Großprojekte kontinuierlich voranbringen und dabei Gemeinderat und Bürgerschaft einbinden – das ist mein Anspruch”, so Eischer. „Und dabei gilt immer: Ehrlichkeit und Transparenz.”

Wahlkampf nah bei den Menschen

Der Wahlkampf soll bewusst nah an den Menschen stattfinden – mit Haustürwahlkampf und weiteren Veranstaltungen im neuen Jahr. „Ich will mit den Pleinfelderinnen und Pleinfeldern ins Gespräch kommen, ihre Probleme kennenlernen und gemeinsam Lösungen entwickeln”, kündigt Eischer an.

Das einstimmige Wahlergebnis unterstreicht das Vertrauen in Thomas Eischer. „Vielen Dank für das eindeutige Votum. Ich will nicht nur verwalten, ich will gestalten“, so Eischer abschließend.

 

Video: Pleinfelder Bahnhof

Video Bahnhof

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