
v.l.n.r.: Tobias Erdmann, Inge Dorschner, Susanne Dormer, Agnes Mendl, Ralf Reimann, Eva Hefele, Astrid Weiße, Paul Werner, Felix Michahelles, Jürgen Werner, Bernhard Endres, Annabelle Lasser, Klaus Regler, Michael Höppler, Manuel Materna;
Die SPD Pleinfeld geht mit einer starken und vielfältigen Mannschaft in die Kommunalwahl 2026. Die Liste vereint 20 engagierte Persönlichkeiten im Alter von 19 bis 69 Jahren – neun Frauen und elf Männer aus ganz unterschiedlichen Berufen. Sie spiegelt die Vielfalt der Marktgemeinde wider und verbindet kommunalpolitische Erfahrung mit frischen Ideen. Die Nominierung erfolgte einstimmig – ein klares Zeichen für Geschlossenheit und Aufbruchsstimmung.
Bei der Vorstellung hielt Felix Michahelles, Spitzenkandidat und Marktgemeinderat, eine engagierte Rede. Er blickte auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurück und skizzierte die Ziele für die Zukunft: „Wir wollen Pleinfeld und seine Ortsteile so gestalten, dass alle Generationen hier gut leben können – mit bezahlbarem Wohnraum, einer starken Schule und Angeboten für Jung und Alt. Transparenz und die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sind für uns dabei zentral,“ betonte Michahelles. Ein Punkt liegt ihm besonders am Herzen: „Im Gemeinderat soll es keinen Fraktionszwang geben. Jede und jeder stimmt nach bestem Wissen – nur so entsteht ein echter Wettbewerb der besten Ideen.“
Breite Themenpalette für Pleinfeld
Zu den erreichten Meilensteinen zählt u. a. der Bau des neuen Kindergartens, der nur durch einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen ermöglicht wurde, sowie die Planung des Wohngebiets „An der Stirner Straße“, die weiter vorangebracht werden muss. Neben großen Projekten setzte die SPD Pleinfeld bewusst auch auf kleinere, aber wirkungsvolle Initiativen – etwa den öffentlichen Bücherschrank oder einen Graffiti-Workshop für Jugendliche.
Für die kommenden Jahre setzt die Pleinfelder SPD klare Schwerpunkte: bezahlbarer Wohnraum durch das Einheimischenmodell, die Aufwertung des Bahnhofsumfelds mit barrierefreiem Zugang zur Seeseite und einer öffentlichen Toilette sowie die Stärkung der Jugendarbeit – unter anderem durch eine Fachkraft für Jugendsozialarbeit und Unterstützung des Jugendzentrums für jüngere Altersgruppen. Ein weiteres zentrales Thema ist die Standortentscheidung der Grundschule. „Die Schule gehört ins Herz der Gemeinde. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger in diese Entscheidung einbinden – womöglich auch per Bürgerentscheid,“ so Michahelles. „Neue Gewerbestandorte müssen nachhaltig und verantwortungsvoll geplant werden. Das schafft Arbeitsplätze und sichert die Zukunft unserer Gemeinde,“ ergänzt Inge Dorschner. „Wir wollen nicht nur verwalten, sondern gestalten – mit Mut, Ideen und einem offenen Ohr für die Menschen,“ fasst Michahelles zusammen.
Spitzenplätze und bekannte Gesichter
Angeführt wird die Liste von Felix Michahelles (44), Berufsschullehrer (Oberstudienrat) und Marktgemeinderat. Der SPD-Ortsvorsitzende steht für wirtschaftliche Vernunft und die Bereitschaft, notwendige Veränderungen konstruktiv zu begleiten. Darauf folgt die dienstälteste Gemeinderätin Inge Dorschner (69), engagiert in zahlreichen Vereinen, die insbesondere für ihre langjährige Erfahrung und ihre ausgeprägte Bürgernähe geschätzt wird. Den dritten Platz belegt Jürgen Werner (52), selbstständiger Maler. Als verlässliches Mitglied in diversen Vereinen gilt er als „Macher“ und bringt sich seit Jahren aktiv in das örtliche Festkomitee ein. Auf Platz vier kandidiert Astrid Weiße (53), Krankenschwester und amtierende dritte Bürgermeisterin. Sie möchte ihr ehrenamtliches Engagement, u. a. als evangelische Kirchenvorständin, weiterhin in die kommunalpolitische Arbeit einbringen. Ihr folgt Bernhard Endres (64), der sich als langjähriger Gemeinderat und Behindertenbeauftragter insbesondere für Barrierefreiheit sowie für Verbesserungen im Bereich des Bahnhofsumfelds einsetzt. Die SPD-Ortsvorsitzende Agnes Mendl (55), freigestellte Betriebsrätin und Vorsitzende DGB-Kreis-und Stadtverband sowie des Ortsvereins Ver.di Altmühltal, kämpft für soziale Gerechtigkeit.
Vielfalt auf den weiteren Plätzen
Ralf Reimann (45) ist Obermonteur Elektriker und engagiert sich aktiv in der Feuerwehr. Er möchte sich besonders für sozialen Wohnungsbau und die Stärkung der Pleinfelder Feuerwehr einsetzen. Die Sporttherapeutin Eva Hefele (41) setzt sich für mehr Jugendangebote ein und schlägt vor, Gemeinschaftsräume für alle zu schaffen sowie den Platz an der Rezart mit zusätzlichen Bänken attraktiver zu gestalten. Christian Lutz (44) ist Geschäftsführer und engagiert sich aktiv in der Feuerwehr. Er setzt sich für eine starke Dorfgemeinschaft und eine gute Entwicklung Pleinfelds ein. Regina Hausmann-Löw (44) bringt die Perspektive aus der Landwirtschaft ein und ist als Biberberaterin und Feldgeschworene ehrenamtlich tätig. Klaus Regler (60) aus Stirn setzt sich für Umwelt- und Klimaschutz ein. Annabelle Lasser (45), Kita-Elternbeirätin, möchte ihre Erfahrung in die kindgerechte Gestaltung der Gemeinde einbringen. Der jüngste Kandidat, Paul Werner (19), Auszubildender und aktiver Fußballer, will die Interessen der Jugend vertreten. Markus Treiber (55), Qualitätsprüfer, liegt der Zusammenhalt in Pleinfeld besonders am Herzen. Michael Höppler (34), Jugendleiter des SC Stirn, setzt sich für Zusammenhalt und die Stärkung des Ehrenamts ein. Susanne Dormer (60), Grundschullehrerin, möchte sich für Kinder und Jugendliche starkmachen. Tobias Erdmann (34), Personalratsvorsitzender beim Finanzamt, möchte den Investitionsstau in der Gemeinde mit einer soliden Mitteleinsatzplanung angehen. Alexandra Wagner (54) engagiert sich für ein gutes Miteinander. Ines Helbig (54) möchte soziale Themen in den Vordergrund rücken. Den Abschluss bildet Manuel Materna (29), Vorstandsmitglied im AWO-Ortsverein, der sich für die Ausstattung von Jugendzentren und ein starkes soziales Miteinander einsetzt.
Mit diesem Team will die SPD Pleinfeld auch den gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten Thomas Eischer unterstützen, neben der SPD von Freien Wählern und Bündnis90/ die Grünen nominiert.
„Unsere Liste vereint Erfahrung und neue Ideen. Wir sind bereit, Verantwortung für die Zukunft Pleinfelds zu übernehmen“, fasst Ortsvorsitzende Agnes Mendl den optimistischen Ausblick zusammen.


