Es fehlen Mietwohnungen in Pleinfeld

Veröffentlicht am 19.04.2019 in Kommunalpolitik

SPD Bürgermeisterkandidatin Astrid Weiße informierte sich in Weißenburg über das kommunale Wohnungsbauprojekt.

Ein Vorbild für Pleinfeld? Bürgermeisterkandidatin Astrid Weiße und Bernhard Endres ließen sich von OB Schröppel das Wohnungsbauprojekt im Birkenweg erläutern.

Da in Pleinfeld Mietwohnungen Mangelware sind, hat sich Astrid Weiße, Bürgermeisterkandidatin der SPD Pleinfeld, von Weißenburger Oberbürgermeister Jürgen Schröppel über deren kommunales Wohnungsbauprojekt (KommWFB) informieren lassen.

Das Wohnungsbauprojekt umfasst 15 barrierefreie Wohnungen mit bis zu einer Wohnungsgröße von 90 m². Insgesamt wolle die Stadt Weißenburg mit dem Neubau den Mietwohnungsmarkt entspannen, so Jürgen Schröppel.

Nach den Vorgaben des KommWFB sind die Mieten von den Gemeinden so zu gestalten, dass die Wohnungen insbesondere auch von einkommensschwachen Personen bezahlt werden können. Die Miethöhen sollen sozialverträglich gestaltet werden. Genau das ist auch im Sinne der Pleinfelder Bürgermeisterkandidatin Astrid Weiße, die sich ein ähnliches Projekt in Pleinfeld gut vorstellen kann.

OB Jürgen Schröppel betonte, dass es ein Ziel der KommWFB sei, nachhaltige Vermögenswerte für Gemeinden zu schaffen. Dabei soll ein Wohngebiet aus Einfamilienhäusern als auch sozialverträglichen Wohnungen bestehen. „Reizvoll finde ich insbesondere die Finanzierung für die Kommune“, ließ Astrid Weiße ihre Sympathie durchblicken. Schließlich gäbe es einen Zuschuss von 30 % vom Freistaat, zudem wurde ein Darlehen von 62 % der Gesamtsumme mit einem gleich bleibenden Zinssatz von 0,99 % über 30 Jahre abgeschlossen. Die Eigenleistungen der Stadt Weißenburg betrafen das Grundstück, das mit 8 % zu Buche schlägt. „Das ist auf jeden Fall ein Gedanke, der ein vielversprechendes Modell für Pleinfeld sein kann, gerade um die wachsende Wohnungsnot zu lindern“, so Weiße.

 
 

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