Kritik an Haustürengeschäft der Telekom

Veröffentlicht am 22.09.2024 in Kommunalpolitik

Symbolbild: Das Bild zeigt ein Haustürgeschäft mit einer älteren Dame in der Haustür und zwei Werber vor der Dame. (KI generiert)Symbolbild: Das Bild zeigt ein Haustürgeschäft mit einer älteren Dame in der Haustür und zwei Werber vor der Dame. (KI generiert)

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde deutlich, dass eine Reihe von Bürgern aus Pleinfeld und Ramsberg ihren Unmut über die Vorgehensweise der Telekom beim aktuellen Glasfaserausbau äußerte. Während der Ausbau von Glasfaseranschlüssen in der Gemeinde allgemein als ein wichtiger Schritt zur Modernisierung und Verbesserung der Infrastruktur angesehen wird, stößt die Art und Weise, wie die beauftragte Werbefirma der Telekom ihre Dienstleistungen an den Mann bringen will, bei vielen auf Ablehnung.

Mehrere Zuhörer brachten in der Sitzung ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck. Sie berichteten von wiederholten Besuchen der Werbebeauftragten, die von Tür zu Tür gehen, um Bürger zum Abschluss eines Glasfaservertrags teils zu drängen. Dabei scheinen manche der Vertreter besonders hartnäckig zu sein, was bei vielen Bürgern den Eindruck hinterlässt, es handele sich um eine Drückerkolonne. „Manchmal fühlt man sich regelrecht genötigt“, äußerte ein Zuhörer, „die kommen schon zum dritten Mal, obwohl man bereits unterschrieben oder abgelehnt hat.“

Für die Bürger stellt ein Glasfaseranschluss sicherlich eine Aufwertung ihrer Immobilien dar, dennoch wünschen sich viele ein respektvolleres Vorgehen seitens der Telekom. Mehr Feingefühl und Rücksichtnahme sei angebracht, so die wiederholte Forderung. Besonders die aufdringliche Art der Vertragswerbung, die oft mit der Erwartung einhergeht, dass der Vertreter mit einem unterschriebenen Vertrag das Haus verlässt, wurde kritisiert.

Die Gemeindeverwaltung zeigte sich aufmerksam für die Beschwerden und signalisierte, dass sie diesen nachgehen und Abhilfe schaffen werde.

 

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