Informativer „Abend der Migration“

Veröffentlicht am 28.02.2014 in Soziales

Informativer „Abend der Migration“

SPD veranstaltete „Abend der Migration“ in Pleinfeld.

Der SPD-Ortsverein Pleinfeld lud zum „Abend der Migration“ in den Pleinfelder Gasthof Buckl. Der stellvertretende Ortsvorsitzende Felix Michahelles konnte zahlreiche Gäste begrüßen, u.a. den Kreisvorsitzenden Harald Dösel und den evangelischen Gemeindepfarrer Uwe Bloch, und schilderte, dass das Thema „Migration“ auch in Pleinfeld eine wichtige Rolle spielt und die SPD dieses Thema im Sinne eines gastfreundlichen und weltoffenen Pleinfelds gestalten möchte. Insgesamt 13 Asylbewerber wurden der Marktgemeinde zugeteilt. Untermalt wurde dies zu Veranstaltungsbeginn durch einen Praxis-Erfahrungsbericht eines Hausvermieters, der die neuen Migranten beherbergt.

Herr Benjamin Beckmann vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aus Nürnberg lieferte Daten und Fakten zur bisherigen und zu erwartenden Migrationsentwicklung. Seine Schaubilder stellten dar, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, aber bei den Einwanderungszahlen sich nur im Mittelfeld innerhalb der EU befindet. Wie er erläuterte, sind die Motive für Migration sehr vielfältig, vor allem im Hinblick auf die Zuwanderung der Flüchtlinge aus den Drittländern.

Herr Matthias Rohrmann vom Landratsamt Weißenburg zeigte die regionalen Besonderheiten auf, die dann durch Herrn Guckenberger, Sozialpädagoge und Asylsozialberater des Diakonischen Werks Weißenburg-Gunzenhausen, ergänzt wurde. Die Zuteilung der Asylbewerber erfolge nach dem „Königsteiner Schlüssel“. Da im Landkreis nicht genügend zentrale Wohneinheiten vorhanden sind, werden die Asylbewerber auch dezentral in geeigneten Wohnungen untergebracht.

Den Vorträgen folgte eine lange, interessante Diskussion. Dabei stand die Problematik der in den Schulunterricht einzubindenden Schüler, die kein Deutsch verstehen, im Mittelpunkt. Hier fehle es, so meinten mehrere Diskussionsteilnehmer – darunter auch Lehrkräfte der Mittelschule Pleinfeld – an ausreichender Unterstützung  in personeller und organisatorischer Hinsicht. Das Thema Sprachkurse und Kommunikation müsse vorrangig  gelöst werden, um eine Integration zu gewährleisten. Hier seien Nachbesserungen zwingend notwendig. Pfarrer Bloch führte dabei die bereits bestehenden Netzwerke der evangelischen Kirche und des Diakonischen Werks Weißenburg-Gunzenhausen aus, welches derzeit ca. 240 Personen im Landkreis im Rahmen der Asylsozialberatung bereut. Nachdenklich stimmte ein Diskussionsbeitrag eines seit längerem in Pleinfeld lebenden Migranten, der von seinen Problemen in der Gemeinde berichtete.

Kirchen, Vereinsvertreter, Mittagsbetreuung der Schulen, Bürgerhausvertreter, Gewerkschafter und weitere Ehrenamtsvertreter zeigten an diesem Abend Bereitschaft, die Herausforderung der Integration gemeinsam zu unterstützen.

Gemeinderätin Wally Schmitt und Martina Gerhardt planten die Veranstaltung zum Thema Migration und zeigten sich sehr zufrieden. „Das Ziel, Toleranz, Bewusstsein und die Gestaltung  der Integration in Pleinfeld zu forcieren, wurde voll erreicht“, zieht Schmitt ihr Resümee. Nachdem Felix Michahelles sich für die engagierte Diskussion bedankt hatte, wies er auf die bereits bestehenden Angebote des bestehenden Diakonischen Werks hin, hob noch mal die bereits engagierten Bürger heraus und versprach für die Pleinfelder SPD „Wir werden an diesem Thema dranbleiben“.

 
 

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