Nahwärmenetz Walting kann endlich weitergehen

Veröffentlicht am 10.10.2025 in Gemeinderat

SPD-Fraktion: Wir stehen hinter dem Projekt – aber Transparenz muss künftig besser werden

Das Nahwärmenetz in Walting ist ein wichtiges Zukunftsprojekt – für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und gemeinschaftliches Handeln im Dorf. Wir als SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Pleinfeld haben uns immer klar für das Nahwärmenetz ausgesprochen. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun endlich weitergehen kann.

Rückblick: Unklare Informationslage und fehlende Transparenz

Bereits im Juli wurde der Tagesordnungspunkt zur Materialbestellung kurzfristig abgesetzt, weil Unklarheiten bestanden: War die Vorgehensweise förderschädlich? Bringt sie tatsächlich finanzielle Vorteile?
Zu diesem Zeitpunkt lagen dem Gemeinderat keine vollständigen Informationen vor – insbesondere nicht das bereits im Mai vorliegende Angebot. Das hat für erhebliche Verunsicherung und Misstrauen gesorgt.

Auch im September herrschte weiterhin Unzufriedenheit. Es war bereits der dritte Versuch, das Thema nachträglich zu beschließen – diesmal unter Zeitdruck. Wieder kamen wichtige Informationen erst auf mehrfache Nachfrage. Nach und nach wurden Fehler eingeräumt, was wir anerkennen. Dennoch: So darf Kommunikation im Gemeinderat nicht laufen.

Verantwortung statt Wegducken

Besonders kritisch sehen wir die Doppelrolle des Bürgermeisters, der zugleich zweiter Vorsitzender der Nahwärmegenossenschaft Walting eG ist. Wer eine solche Position innehat, trägt Verantwortung – auch in der Kommunikation.
Sich in dieser Situation „heraushalten“ zu wollen, während man zugleich zentrale Informationen zurückhält, ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Die SPD-Fraktion fordert hier klare Rollen und volle Transparenz.

Klärung in großer Gesprächsrunde

Inzwischen wurden die offenen Punkte in einer großen Gesprächsrunde mit allen Beteiligten weitgehend geklärt. Auf Antrag u. a. der SPD-Fraktion wurde das Thema in der Sondersitzung am 7. Oktober erneut behandelt – und diesmal endlich auf eine solide Grundlage gestellt. Bemerkenswert: Die CSU-Fraktion stellte als einzige Fraktion keinen eigenen Antrag, und weniger als die Hälfte ihrer Mitglieder nahm überhaupt an der Sitzung teil.

Gemeinsam nach vorne

Ja, bei einem so komplexen Projekt können Fehler passieren. Entscheidend ist, dass man daraus lernt – und es künftig besser macht. Wir als SPD-Fraktion wollen weiter gemeinsam an Lösungen arbeiten, nicht an Schuldzuweisungen.
Das Ziel ist klar: Ein funktionierendes Nahwärmenetz Walting, das den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt und Vorbild für nachhaltige Energieversorgung in unserer Gemeinde wird.

„Lasst uns jetzt nach vorne schauen und dieses tolle Projekt gemeinsam voranbringen.“
– SPD-Fraktion Pleinfeld (Inge Dorschner, Bernhard Endres, Felix Michahelles und Astrid Weiße)

 

Video: Pleinfelder Bahnhof

Video Bahnhof

Nachrichten-News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Mitglied werden!

Mitglied werden!