„Barrieren sichtbar machen“
Ortsvereinsvorsitzender Felix Michahelles mit BSK Kontaktstellenleiter Bernhard Endres

Protestaktion SPD-Ortsverein Pleinfeld und BSK Fränkisches Seenland haben anlässlich des Protesttags am 5. Mai Stolpersteine mit Farbe markiert. Weder der Zugang zum Bahnhofsgelände noch zu den Gleisen ist derzeit in Pleinfeld wirklich barrierefrei: Deshalb haben SPD und BSK anlässlich des heutigen Protesttags auf das Problem hingewiesen.

PLEINFELD - Unter dem Motto „Orte für Alle – Barrieren sichtbar machen“ hat der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) eine bundesweite Aktion zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gestartet, an dem sich auch der BSK Fränkisches Seenland und der SPD-Ortsverein Pleinfeld beteiligt haben. In beiden Vereinen ist Bernhard Endres, der seit einem Unfall Ende der 80er-Jahre im Rollstuhl sitzt, Mitglied. Mit Sprühkreide und Schablone ausgerüstet, haben er und seine Mitstreiter im Umfeld des Pleinfelder Bahnhofs Barrieren ausgemacht und markiert.

 

„Viele Orte und Lebensbereiche sind noch nicht barrierefrei. Deshalb ist es wichtig, das Bewusstsein von Menschen ohne Behinderungen für fehlende Barrierefreiheit zu schärfen“, erklärt Endres den Hintergrund der Aktion, während Astrid Weiße die Schablone an die steile Treppe hält, die von der Bahnunterführung auf die andere Seite des Bahnsteigs führt. Ein kurzer Druck auf den Knopf der Sprühdose und die Schrift „Barriere!“ sowie ein Rollstuhl-Emblem zieren mit lila Sprühkreide die Treppe.

 

3. Bürgermeisterin Astrid Weiße markierte hier die Barriere: Bordstein nicht barrierefrei!
3. Bürgermeisterin Astrid Weiße markierte hier die Barriere: Bordstein muss
abgesenkt werden!

 

Barrieren im Alltag können die Lebensführung einschränken, weiß Endres aus eigener und langjähriger Erfahrung. Seit rund 20 Jahren setzten er und sein SPD-Ortsverein sich für einen barrierefreien Bahnhof in Pleinfeld um – der immerhin teilweise bereits existiert. Teilweise deshalb, weil man derzeit mit dem Aufzug von der Südseite bequem auf die Bahngleise kommt. Von der Nordseite verhindern dagegen noch immer steile Stufen den Zugang – nicht nur Rollstuhlfahrern, sondern auch Müttern oder Vätern mit Kinderwagen, wie Felix Michahelles demonstriert, der seinen Sohn samt Kinderwagen dabei hat. „Das betrifft nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch weite Teile der Bevölkerung“, sagt er. Umfassende Barrierefreiheit bedeute für ihn auch, dass Spielplätze, Schulen, Sporthallen, Cafés und Fußgängerzonen so gestaltet werden, dass sie für alle Menschen zugänglich und nutzbar sind.

 

„Im Hinblick auf das Klima und die Klimadiskussion kann Pleinfeld mit seinem Bahnhof punkten“, lobt Endres. Hoffentlich werde die Bahn auch irgendwann die Vernässungen in der Unterführung in den Griff bekommen“, sagt der Behindertenbeauftragte der Marktgemeinde Pleinfeld. Immerhin wurden einen Tag nach der Ausstrahlung der BR-Sendung „quer“ die Holzpaletten entfernt, die als Provisorium Bahnreisende bei der Durchquerung der Unterführung vor nassen Füßen schützen sollten.

 

Kritik an Bürgermeister Frühwald

„Die Bahnanlage selbst erfüllt die Barrierefreiheit, der Bahnhof leider nicht“, kritisiert Endres. Denn wer zur Bahnanlage der DB kommen wolle, müsse erst einmal das Gelände überwinden, das der Marktgemeinde Pleinfeld gehört. Für einen Rollstuhlfahrer wie ihn sei das ohne fremde Hilfe kaum möglich, weil die Bordsteine zu hoch, der Behindertenparkplatz dagegen zu schmal und nur zwei Meter breit sei.

 

Normalerweise, sagt er, seien 3,50 Meter Breite vorgeschrieben. Bereits 2019 hat der Gemeinderat Pleinfeld mit 18:1 Stimmen beschlossen, dass zur Modernisierung des Bahnhofsumfelds ein Planungsbüro beauftragt wird. Im Beschluss steht, dass das Umfeld neu geordnet und gestalterisch aufgewertet werden soll.

 
 
Treppenwitz: Barrierefreier Bahnhof nicht wirklich barrierefrei

Auf der barrierefreien (Süd-)Seite, hat die Marktgemeinde leider noch nicht ihren Job gemacht. Ein paar Bordsteine absenken sollte nicht so schwer sein! Auch gehört die Treppe an der Nordseite der Marktgemeinde Pleinfeld, Herr Bürgermeister!

Zum Video: Barrierefreier Bahnhof, nicht wirklich barrierefrei

Was kann schon schiefgehen, wenn die Deutsche Bahn einen Bahnhof für 14 Millionen Euro barrierefrei ausbaut? Jede Menge, finden die Menschen in Pleinfeld am Brombachsee. Der neue Bahnhof steht nicht nur regelmäßig unter Wasser, er wurde nur an einer Seite barrierefrei ausgebaut. Doch mit der Barrierefreiheit ist es eben wie mit dem Schwanger-Sein: „ein bisschen“ geht nicht, entweder ganz oder gar nicht.

SPD Bobbycar-Rennen war voller Erfolg
Teilnehmer aller Altersgruppen fuhren begeistert um die Wette.

Das Bobbycar-Rennen des Ortsvereins der SPD Pleinfeld war ein voller Erfolg! Unter dem Motto „Wir bewegen Pleinfeld" war die Veranstaltung für alle Altersgruppen geeignet. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, während die zahlreichen Teilnehmer auf ihren Bobbycars um die Kurven rasten und versuchten, die schnellste Zeit zu erreichen.
 

Hartplatz hat Potenzial


Jürgen Werner, der Hauptorganisator des Bobbycar-Rennens, sorgte dafür, dass alles reibungslos ablief. „Dadurch haben wir gezeigt, welch großes Potenzial der Spielplatz am Bahnweiher hat und wie sehr es sich lohnt, auch alte Anlagen wie den Hartplatz zu nutzen“, betonte Werner. Die Strecke am Bahnweiher war bestens vorbereitet und bot eine wunderbare Kulisse für das Rennen.

 

Mit viel Begeisterung dabei


Besonders erfreulich war die Teilnahme vieler Kinder, die mit viel Begeisterung und Ehrgeiz um die Wette fuhren und ihr Können auf dem Bobbycar zeigten. „Der Stolz in ihren Augen, als sie ihre Preise entgegennahmen, ist ein wunderschöner Anblick und macht deutlich, wie wichtig Veranstaltungen für alle Altersgruppen sind“, freute sich Ortsvorsitzender Felix Michahelles.

 

Ortsvorsitzende blickt in die Zukunft


Die Veranstaltung war auch kulinarisch ein Genuss, mit leckeren Bratwürsten, Kaffee und Kuchen sowie einer Auswahl an Getränken, die für eine gemütliche Atmosphäre sorgten. Insgesamt war das Bobbycar Rennen ein großer Erfolg und ein Beweis dafür, wie wichtig Gemeinschaft und Sport für unser Wohlbefinden sind. „Wir freuen uns schon auf das nächste Mal“, blickte Ortsvorsitzende Agnes Mendl voraus.

 

 

Bobbycar Rennen - Wir bewegen Pleinfeld

Der Ortsverein der SPD Pleinfeld veranstaltet, nach der Pandemie, in diesem Jahr wieder das bewährte Bobbycar Rennen am Bahnweiher in Pleinfeld. Unter dem Motto "Wir bewegen Pleinfeld" findet die Veranstaltung am 25. März 2023 ab 14 Uhr statt und ist für Groß und Klein gleichermaßen geeignet.
 

Das Bobbycar Rennen verspricht nicht nur sportliche Herausforderung und jede Menge Spaß, sondern bietet auch tolle Gewinne für die Teilnehmer. Feine Bratwürste, Kaffee und Kuchen sowie eine Auswahl an Getränken runden das Angebot ab und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.
 

Wer kein eigenes Bobbycar besitzt, kann sich gerne eines ausleihen. Die Strecke am Bahnweiher ist optimal vorbereitet und bietet die ideale Kulisse für ein unvergessliches Rennen. Auch eigene Bobbycars sind herzlich willkommen und können auf der Strecke ihr Können unter Beweis stellen.

Müllfreier Brombachsee - Konzept realistisch?
Überfüllte Mülleimer am Brombachsee

Der Brombachsee soll müllfrei werden, was natürlich ein gutes Ziel ist. Das Konzept „Brombachsee müllfrei“ haben wir bei unserer SPD-Vorstandssitzung insgesamt jedoch äußerst skeptisch beurteilt.

Die SPD-Ortsvorsitzenden Agnes Mendl und Felix Michahelles betonen

Eine Kampagne für weniger Müll mit Plakaten und Auftritten in sozialen Medien ist absolut zu begrüßen. Allerdings sehen wir folgendes kritisch:

  1. Der Vergleich unserer Brombachseegäste mit Alpenwanderern, die ihren Müll wieder mitnehmen, empfinden wir als sehr unrealistisch.
  2. Wie soll die Sicherstellung der Müllüberwachung funktionieren, wenn in den letzten Jahren schon die Parküberwachung nicht gewährleistet ist?
  3. Es ist zu befürchten, dass die Entfernung der Mülleimer zu einer „wilden Entsorgung“ führt, was wirklich niemand möchte.

Aus unserer Sicht sollte mit dem Start der Kampagne zunächst ein nachhaltiges Mülltrennungssystem umgesetzt werden.

Unterführung steht wieder unter Wasser

Weiter Land unter in der Bahnhofsunterführung in Pleinfeld. Die war bis 2021 für 14 Millionen Euro barrierefrei ausgebaut worden, hat seitdem aber immer wieder mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wie sich nun wieder die Bahnkunden ärgern.

Weiter Land unter in der Bahnhofsunterführung in Pleinfeld. Die war bis 2021 für 14 Millionen Euro barrierefrei ausgebaut worden, hat seitdem aber immer wieder mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wie sich nun Gemeinderat Bernhard Endres ärgert.

Stärkere Pumpe hat die bekannten Probleme am Pleinfelder Bahnhof offenbar einmal mehr nicht beseitigt.

Land unter, heißt es in der Unterführung im Pleinfelder Bahnhof. Wieder mal. Dabei hätten doch die Probleme mit den Wassereinbrüchen seit dem Frühjahr vergangenen Jahres gelöst sein sollen. Da hat nämlich die Deutsche Bahn mitgeteilt, dass im Sammelschacht eine leistungsfähigere Pumpe eingebaut worden sei. Diese sollte dafür sorgen, dass auch bei Starkregen die Unterführung nicht überschwemmt werde, so das Weißenburger Tagblatt am 5.1.2023.

Ein Starkregenereignis ist aus den zurückliegenden Wochen nicht bekannt, dennoch steht das Wasser in der Unterführung. Im nördlichen Bereich liegen die den meisten Pendlern schon bekannte Holzpaletten aus, damit man trockenes Fußes zu den Bahnsteigen kommt. Und auch vor dem Aufzug hat sich eine tiefe Pfütze gebildet.

Zudem macht die übermäßige Feuchtigkeit der Substanz in der Unterführung bereits zu schaffen. Das zeigen Aufnahmen, die der SPD Gemeinderat Bernhard Endres vor kurzem gemacht hat. Darauf ist zu sehen, dass der Putz schon stellenweise von den Wänden platzt. An der Decke hängen Tropfen und an den feuchten Wänden zieht sich hinter den Beschilderungen eine schmutzige Spur in Richtung Boden.

Wohnpark - Verhandlungen als Lösungsweg
Wohnpark: das dritte Haus wird gerade fertiggestellt.

Es tut sich was am Wohnpark: Der Rohbau wird als drittes Haus hoffentlich bald fertiggestellt, was wir sehr begrüßen. Nun wurden seitens des Wohnparks Bauanträge für drei weitere Häuser gestellt, was grundsätzlich gut ist. Allerdings wollen wir verhindern, dass mit einzelnen Bauanträgen ein Flickenteppich entsteht. Aus unserer Sicht braucht es eine Lösung für das gesamte Wohnpark Areal. Daher haben wir in der letzten Gemeinderatssitzung einer Veränderungssperre zugestimmt.

Nun ist wieder ein Jahr ohne nennenswerte Ergebnisse verstrichen. Will man nur den Rechtsweg bestreiten, ist dies sehr teuer und zeitaufwendig. Eine (schnelle) Lösung ist aus unserer Sicht nur durch Verhandlungen zu erreichen. Die Bereitschaft wird seitens des Wohnparks signalisiert. Daher plädieren wir dafür, dass von der Marktgemeinde schnellstmöglich wieder Verhandlungen aufgenommen werden, um endlich eine Lösung zu erzielen. Schließlich geht es neben dem unansehnlichen Anblick auch um mindestens 40-50 dringend benötigte Bauplätze.

Gemeinderat Pleinfeld September / Oktober

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  • Rechnungsprüfungsausschuss: Kritischer Bericht

    Im Bericht für 2018 – 2020 wurde die Arbeit des Bürgermeisters hinterfragt und Verbesserungen angeregt. Im Vergleich mit anderen Gemeinden weist Pleinfeld eine angemessene Anzahl an Stellen auf, die seit 2018 von 48,5 auf 52,5 durch den Gemeinderat erhöht wurde. Aufgrund der hohen Fluktuation sind nicht alle besetzt, v. a. im Bauamt. Dieses ist - wie die letzten Jahrzehnte - zumindest mit einer Person besetzt, weswegen es unverständlich ist, dass z. B. die Bearbeitung von Bauanträgen extern vergeben wurde. Teilweise sind Überstunden im vierstelligen Bereich angefallen. Dies muss vom Bürgermeister kontrolliert werden. Daneben wurde die mangelnde Umsetzung von Beschlüssen angemahnt. So hätten z. B. sowohl der Bedarf an Kindergarten- und Kinderkrippenplätzen früher angegangen werden müssen – wie vom Gemeinderat häufig angemahnt – als auch die Planung des Bahnhofsumfelds. Bei den Gemeindewerken lag lediglich der Jahresabschluss für 2018 vor. Dies muss sich verbessern, ein Jahresabschluss kann nicht erst nach vier Jahren vorliegen.

    Seitens der Geschäftsführung wurden Verbesserungsmaßnahmen vorgestellt, wie z. B. die aktive Umsetzung eines Beschlussbuchs und Maßnahmen zur Stärkung des Zusammenhalts der Mitarbeiter. Wir hoffen, dass diese konsequent umgesetzt werden.

  • Abwassergebühren um 66% erhöht

    Eigentlich müssen Abwassergebühren alle vier Jahre neu kalkuliert werden. Leider fand dies in Pleinfeld zuletzt 2012 statt. Daher wurde nun eine Erhöhung der Abwassergebühren um 66% auf 2,80 € je Kubikmeter beschlossen. Aus unserer Sicht gerade in der aktuellen Situation steigender Preise ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Daher schlugen wir eine stufenweise Erhöhung für die nächsten vier Jahre mit jeweils 20% vor. Dies wurde aus rechtlichen Gründen abgelehnt, obwohl andere Kommunen durchaus so vorgehen.

  • SPD-Antrag Kompostierbares Einweggeschirr

    Der bisherige Beschluss, nur Mehrweggeschirr auf gemeindlichen Festen zu verwenden wurde  auf Antrag von uns einstimmig um kompostierbares Mehrweggeschirr erweitert. So wird die Umwelt weiter geschützt und unseren Vereinen auf dem Bürgerfest und dem Weihnachtsmarkt weitere Optionen eröffnet.

  • Wann werden die Grundschulduschen fertig? (Felix Michahelles)

    Die Duschen in der Grundschule sind schon seit bald drei Jahren gesperrt. Eigentlich war die Sanierung der Grundschulduschen für August geplant. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass sich auf die bisherige Ausschreibung kein Handwerker gemeldet habe. Daher erfolgt eine neue Ausschreibung.

  • Ersatz für Lager in bisherigem Hallenbad? (Felix Michahelles)

    Durch den Abriss des Hallenbads verlieren Vereine Lagerräume. Bereits im Bauausschuss wurden alte Heizungsräume als Ersatzräume diskutiert, da der Gemeinderat sich hier für eine Lösung zugunsten der Vereine ausspricht. Laut Bürgermeister sind hier weitere Baumaßnahmen hinsichtlich Brandschutz notwendig. Die Kosten sollen geprüft werden.

  • Unserer Anregungen Verkehrsmaßnahmen für Bauausschuss

    Es soll geprüft werden, ob eine 30-Zone bei der Kindertagesstätte „Waldläufer“ beim BRK an der Schelmhecke möglich ist.

    Ein Verkehrsspiegel beim Lerchenbuck an der Kreuzung Ottmarsfelder Weg wurde schon mehrmals von verschiedenen Seiten angesprochen. Dies soll nun auf Anregung von Bernhard Endres im Bauausschuss behandelt werden.

Gemeinderat Pleinfeld Sitzung vom 21.07.2022

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Diesmal war die Sitzung prall gefüllt – so blieb wenig Zeit für wichtige Themen. Das werden wir beim nächsten mal nicht mehr akzeptieren, nachfolgend wie gewohnt die Zusammenfassung:

  • Neuer Kindergarten neben Mittelschule

    Ein neuer Kindergarten ist dringend nötig, wie die teuer gepachteten Container an der Kita beim Bahnweiher zeigen. Bereits im Vorfeld haben Gemeinderäte aller Fraktionen die Initiative für den neuen Kindergarten ergriffen, da ein von allen Seiten zu erwartendes Vorgehen des Bürgermeisters nicht stattgefunden hat. Der Kindergarten soll am Hartplatz entstehen und Raum für zwei Krippen-, drei Kindergarten- und zwei Hortgruppen bieten. Die Durchführung des Baus wird das BRK als Träger übernehmen, das bereits Erfahrung mit dem Bau von Kindertagesstätten hat. Aus unserer Sicht wurde der Markt-gemeinde ein faires Angebot vorgelegt. Wir begrüßen diesen überfälligen Schritt, da eine neue Kindertagesstätte dringend notwendig ist. Auch wir halten den Standort für geeignet, da bereits die Infrastruktur für Parkplätze vorhanden ist.

    Da der bisherige Hartplatz dafür weichen muss, war uns von Anfang an wichtig, dass ein neuer Hartplatz am Sportgelände entsteht. Dies wurde bereits im Bauauschuss mit Sportvereinsvertretern diskutiert und die Verwaltung ist beauftragt, alternative Standorte zu prüfen. Leider wurde dies weder in der Bürgerinfo noch im Weißenburger Tagblatt so kommuniziert.

  • Abriss Hallenbad

    Mit dem Kindergarten Neubau wurde der Abriss des bisherigen Hallenbads beschlossen. Bei einer Besichtigung durch den Bauausschuss wurde festgestellt, dass das Gebäude im Innenbereich marode ist. Wir haben für den Komplettabriss gestimmt, da aus unserer Sicht zum einen Entwicklungsmöglichkeiten bei einer möglichen Erweiterung des Kindergartens gegeben sein sollen und zum anderen der weitere Unterhalt für uns nicht rentabel erschien. Da einige Räume von Vereinen als Lagerraum genutzt werden , haben wir betont, dass eine Alternative dazu gefunden werden muss. Entgegen unserer Forderung wurden die Vereine nicht vorab kontaktiert. Dies wird hoffentlich zeitnah mit einer vertretbaren Lösung nachgeholt.

  • 4-Life Hotel in Ramsberg geplant

    In Ramsberg soll ein gemeinnütziges und barrierefreies Hotelprojekt in Seenähe neben dem Parkplatz Ramsberg (Ort) entstehen. Edmund Fechner und sein Sohn Sidney Fechner aus Erlangen, der nach einem schweren Unfall auf den Rollstuhl angewiesen ist, stellten das Hotelkonzept im Gemeinderat vor. Dabei konnten wir uns davon überzeugen, dass es sich um ein wirkliches Herzensprojekt handelt. Das Konzept besteht aus vier Säulen

    1.Barrierefreies Hotel mit Konferenzräumen
    2.Sport mit Mehrzweckhalle und Schwimmhalle
    3.Gastronomie
    4.Service-Wohnen (Betreutes Wohnen)

    Wir befürworten die Planung ausdrücklich, da dies zum einen durch Konferenz- und Sportmannschaftsgäste zur Verlängerung der Tourismussaison beiträgt und zum anderen durch das Freizeitangebot auch eine klare Aufwertung des Sees für Einheimische wie Gäste bietet. Natürlich ist es uns wichtig, dass die Finanzierung sichergestellt ist. Daher wird in einem städtebaulicher Vertrag zwischen dem Zweckverband und dem Investor vereinbart, dass zunächst die Finanzierung stehen muss und ein Betreiber gefunden  werden muss, bevor der Bau starten kann. Ebenso wird der zusätzliche Verkehr bei der Planung berücksichtigt werden. Hier fordern wir aber schon lange ein Verkehrsleitsystem für Ramsberg und Pleinfeld – ob mit oder ohne Zweckverband.

  • Integriertes Städtebauliches Konzept (ISEK) beschlossen

    Die CSU-Fraktion hat die Erstellung eines integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beantragt. Da dies eine starke Einbindung des Gemeinderats und der Bevölkerung darstellt, wurde auf Anregung der SPD die Vorgehensweise sowie Vorteile eines ISEK von einem Fachbüro vorgestellt. Das ISEK erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren. Dabei wird zunächst eine Bestands-aufnahme z. B. der Wohnsituation und  Tourismus unter Beteiligung der Bevölkerung vorgenommen. Anschließend werden daraus Maßnahmen abgeleitet. Für entsprechende Fördermittel zur Umsetzung ist das ISEK Voraussetzung. Ebenso wird es zu mindestens 50% gefördert. Allerdings bezieht es sich auf den Kernort Pleinfeld, da für Ortsteile das Amt für ländliche Entwicklung zuständig ist. Da wir 19 Ortsteile haben, ist es aus unserer Sicht sehr wichtig, dass hier eine Kooperation stattfindet, da gerade beim Thema Tourismus zumindest unser größter Ortsteil Ramsberg mit berücksichtigt werden sollte. Entscheidend für uns war auch, dass die Umsetzung danach weiter mitbegleitet werden kann. Dies sollten wir auf jeden Fall in Anspruch nehmen, da bekanntermaßen in unserer Gemeinde ein großes Umsetzungsproblem vorliegt. Wir haben dem ISEK, wie der gesamte Gemeinderat, zugestimmt. Es wurde von dem Fachbüro betont, dass der Gemeinderat mit hohem Engagement gefordert  ist. Mit Blick auf die geringe Anwesenheit der antragsstellenden Fraktion in der Sitzung sowie der geringen Präsenz der Bürgermeisters erhoffen wir uns auch hier einen Fortschritt.

  • Garagen- und Stellplatzsatzung beschlossen

    Um sicherzustellen, dass  gerade auch bei Mehrfamilienhäusern ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, wurde eine Garagen- und Stellplatzsatzung beschlossen. So soll eine einheitliche Regelung im Marktgemeindegebiet angewendet werden, in der auch die Höhe der Ablöse festgelegt wird, sofern ein Antrag gestellt wird. Die Ablöse hierfür wurde auf 16.000 festgelegt. Damit soll sichergestellt werden, dass nur in Ausnahmefällen auf Stellplätze verzichtet werden kann.

  • Spielplatzsatzung abgelehnt

    Ähnlich zur Garagen- und Stellplatzsatzung soll in diesem Fall eine einheitliche Regelung gefunden werden, um sicherzustellen, dass in Gärten von Mehrfamilienhäusern ausreichend große Kinderspielplätze errichtet werden müssen. Gemäß der bayrischen Bauordnung ist dies für Mehrfamilienhäusern mit mehr als drei Wohnungen verpflichtend. Allerdings hat die Gemeinde die Möglichkeit, mit der Zahlung einer Ablöse des Bauträgers, auf die Errichtung eines Kinderspielplatzes zu verzichten. Hier waren wir uns als Gemeinderat einig, dass ein Mehrfamilienhaus familienfreundlich gestaltet werden sollte. Daher haben wir die Ablöse und damit die Satzung abgelehnt. 

  • Neue FF Kommandanten in Allmannsdorf und Ramsberg

    Wir gratulieren herzlich dem neu gewählten Kommandanten Matthias Egerer und seinem Stellvertreter Klaus Hocheder bei der FF Allmannsdorf sowie bei der FF Ramsberg dem neugewählten Kommandanten Mathias Meyer und seinem Stellvertreter Johannes Schernbacher – Herzlichen Dank für das Engagement.

  • Schulverbandsräte Mittelschule Pleinfeld - Ellingen

    Neben dem Bürgermeister hat Pleinfeld zwei weitere Verbandsräte im Schulverband mit Ellingen zu besetzen. Bereits im Vorfeld einigten sich alle Fraktionen auf folgende Mitglieder:

     

    Schulverbandsräte: Martina Voit, Felix Michahelles

    Vertreter: Inge Dorschner, Günter Voit

  • Zufahrt Sportheim – Ausbesserung nach Kita Neubau

    Nachdem eine Ausbesserung bereits beschlossen wurde, hat das Planungsbüro für die Zufahrt zum FC Sportheim die Asphaltierung auf drei Meter für eine langfristige Lösung empfohlen. Dem ist der Gemeinderat gefolgt  - allerdings erst nach dem Kita Neubau.

  • Brombachhalle keine Notunterkunft mehr

    Aufgrund sinkender Zahlen ukrainischer Geflüchteter im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, hat das Landratsamt in Abstimmung mit der Regierung Mittelfranken beschlossen, dass die Notunterkunft geschlossen wird. Aufgrund von Aufräum- und Reinigungsarbeiten steht die Brombachhalle ab Mitte September wieder für den normalen Betrieb zur Verfügung.

Video: Pleinfelder Bahnhof

Video Bahnhof

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