Haushalt 2026 – Transparenz schafft Vertrauen

SPD-Fraktionsanträge im Haushalt – Vertrauen in den Gemeinderat ist entscheidend

In der Haushaltsrede von Felix Michahelles wird ausdrücklich klargestellt, dass es sich bei den genannten Punkten um Anträge der SPD-Fraktion handelt, die in die Haushaltsberatungen eingebracht und in den Haushalt aufgenommen wurden. Sie stehen für praxisnahe, bürgerorientierte Politik und zeigen, wie kommunalpolitische Arbeit wirken kann, wenn der Gemeinderat ernst genommen wird.

Konkret handelt es sich um folgende SPD-Fraktionsanträge:

Diese SPD-Anträge machen deutlich: Gute Ideen entstehen aus dem direkten Kontakt mit der Bürgerschaft. Dass sie in den Haushalt aufgenommen wurden, ist ein positives Signal und zeigt, dass sachliche Vorschläge Wirkung entfalten können.


Vertrauensdefizit im Umgang des Bürgermeisters mit den Gremien

Trotz der aufgenommenen SPD-Anträge benennt die Haushaltsrede klar ein bestehendes Problem: das unzureichende Vertrauen des Bürgermeisters gegenüber den politischen Gremien, insbesondere gegenüber dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen.

Kritisiert werden dabei mehrere Punkte:


Klare politische Botschaft der SPD

Die SPD verbindet ihre Zustimmung zum Haushalt mit einer klaren Erwartung an die Zusammenarbeit in Zukunft:
Mehr Transparenz, frühere Einbindung der Gremien, funktionierende Ausschüsse und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe.

Nur so kann das notwendige Vertrauen zwischen Bürgermeister, Gemeinderat und Bevölkerung wachsen – und nur so gelingt eine verantwortungsvolle Kommunalpolitik für Pleinfeld.

Unsere Gemeinderatskandidaten – engagiert, vielfältig und bürgernah

v.l.n.r.: Tobias Erdmann, Inge Dorschner, Susanne Dormer, Agnes Mendl, Ralf Reimann, Eva Hefele, Astrid Weiße, Paul Werner, Felix Michahelles, Jürgen Werner, Bernhard Endres, Annabelle Lasser, Klaus Regler, Michael Höppler, Manuel Materna;
 

Die SPD Pleinfeld geht mit einer starken und vielfältigen Mannschaft in die Kommunalwahl 2026. Die Liste vereint 20 engagierte Persönlichkeiten im Alter von 19 bis 69 Jahren – neun Frauen und elf Männer aus ganz unterschiedlichen Berufen. Sie spiegelt die Vielfalt der Marktgemeinde wider und verbindet kommunalpolitische Erfahrung mit frischen Ideen. Die Nominierung erfolgte einstimmig – ein klares Zeichen für Geschlossenheit und Aufbruchsstimmung.

Bei der Vorstellung hielt Felix Michahelles, Spitzenkandidat und Marktgemeinderat, eine engagierte Rede. Er blickte auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurück und skizzierte die Ziele für die Zukunft: „Wir wollen Pleinfeld und seine Ortsteile so gestalten, dass alle Generationen hier gut leben können – mit bezahlbarem Wohnraum, einer starken Schule und Angeboten für Jung und Alt. Transparenz und die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sind für uns dabei zentral,“ betonte Michahelles. Ein Punkt liegt ihm besonders am Herzen: „Im Gemeinderat soll es keinen Fraktionszwang geben. Jede und jeder stimmt nach bestem Wissen – nur so entsteht ein echter Wettbewerb der besten Ideen.“

Breite Themenpalette für Pleinfeld

Zu den erreichten Meilensteinen zählt u. a. der Bau des neuen Kindergartens, der nur durch einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen ermöglicht wurde, sowie die Planung des Wohngebiets „An der Stirner Straße“, die weiter vorangebracht werden muss. Neben großen Projekten setzte die SPD Pleinfeld bewusst auch auf kleinere, aber wirkungsvolle Initiativen – etwa den öffentlichen Bücherschrank oder einen Graffiti-Workshop für Jugendliche.

Für die kommenden Jahre setzt die Pleinfelder SPD klare Schwerpunkte: bezahlbarer Wohnraum durch das Einheimischenmodell, die Aufwertung des Bahnhofsumfelds mit barrierefreiem Zugang zur Seeseite und einer öffentlichen Toilette sowie die Stärkung der Jugendarbeit – unter anderem durch eine Fachkraft für Jugendsozialarbeit und Unterstützung des Jugendzentrums für jüngere Altersgruppen. Ein weiteres zentrales Thema ist die Standortentscheidung der Grundschule. „Die Schule gehört ins Herz der Gemeinde. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger in diese Entscheidung einbinden – womöglich auch per Bürgerentscheid,“ so Michahelles.  „Neue Gewerbestandorte müssen nachhaltig und verantwortungsvoll geplant werden. Das schafft Arbeitsplätze und sichert die Zukunft unserer Gemeinde,“ ergänzt Inge Dorschner. „Wir wollen nicht nur verwalten, sondern gestalten – mit Mut, Ideen und einem offenen Ohr für die Menschen,“ fasst Michahelles zusammen.

Spitzenplätze und bekannte Gesichter

Angeführt wird die Liste von Felix Michahelles (44), Berufsschullehrer (Oberstudienrat) und Marktgemeinderat. Der SPD-Ortsvorsitzende steht für wirtschaftliche Vernunft und die Bereitschaft, notwendige Veränderungen konstruktiv zu begleiten. Darauf folgt die dienstälteste Gemeinderätin Inge Dorschner (69), engagiert in zahlreichen Vereinen, die insbesondere für ihre langjährige Erfahrung und ihre ausgeprägte Bürgernähe geschätzt wird. Den dritten Platz belegt Jürgen Werner (52), selbstständiger Maler. Als verlässliches Mitglied in diversen Vereinen gilt er als „Macher“ und bringt sich seit Jahren aktiv in das örtliche Festkomitee ein. Auf Platz vier kandidiert Astrid Weiße (53), Krankenschwester und amtierende dritte Bürgermeisterin. Sie möchte ihr ehrenamtliches Engagement, u. a. als evangelische Kirchenvorständin, weiterhin in die kommunalpolitische Arbeit einbringen. Ihr folgt Bernhard Endres (64), der sich als langjähriger Gemeinderat und Behindertenbeauftragter insbesondere für Barrierefreiheit sowie für Verbesserungen im Bereich des Bahnhofsumfelds einsetzt. Die SPD-Ortsvorsitzende Agnes Mendl (55), freigestellte Betriebsrätin und Vorsitzende DGB-Kreis-und Stadtverband sowie des Ortsvereins Ver.di Altmühltal, kämpft für soziale Gerechtigkeit.

Vielfalt auf den weiteren Plätzen

Ralf Reimann (45) ist Obermonteur Elektriker und engagiert sich aktiv in der Feuerwehr. Er möchte sich besonders für sozialen Wohnungsbau und die Stärkung der Pleinfelder Feuerwehr einsetzen. Die Sporttherapeutin Eva Hefele (41) setzt sich für mehr Jugendangebote ein und schlägt vor, Gemeinschaftsräume für alle zu schaffen sowie den Platz an der Rezart mit zusätzlichen Bänken attraktiver zu gestalten. Christian Lutz (44) ist Geschäftsführer und engagiert sich aktiv in der Feuerwehr. Er setzt sich für eine starke Dorfgemeinschaft und eine gute Entwicklung Pleinfelds ein. Regina Hausmann-Löw (44) bringt die Perspektive aus der Landwirtschaft ein und ist als Biberberaterin und Feldgeschworene ehrenamtlich tätig. Klaus Regler (60) aus Stirn setzt sich für Umwelt- und Klimaschutz ein. Annabelle Lasser (45), Kita-Elternbeirätin, möchte ihre Erfahrung in die kindgerechte Gestaltung der Gemeinde einbringen. Der jüngste Kandidat, Paul Werner (19), Auszubildender und aktiver Fußballer, will die Interessen der Jugend vertreten. Markus Treiber (55), Qualitätsprüfer, liegt der Zusammenhalt in Pleinfeld besonders am Herzen. Michael Höppler (34), Jugendleiter des SC Stirn, setzt sich für Zusammenhalt und die Stärkung des Ehrenamts ein. Susanne Dormer (60), Grundschullehrerin, möchte sich für Kinder und Jugendliche starkmachen. Tobias Erdmann (34), Personalratsvorsitzender beim Finanzamt, möchte den Investitionsstau in der Gemeinde mit einer soliden Mitteleinsatzplanung angehen. Alexandra Wagner (54) engagiert sich für ein gutes Miteinander. Ines Helbig (54) möchte soziale Themen in den Vordergrund rücken. Den Abschluss bildet Manuel Materna (29), Vorstandsmitglied im AWO-Ortsverein, der sich für die Ausstattung von Jugendzentren und ein starkes soziales Miteinander einsetzt.

Mit diesem Team will die SPD Pleinfeld auch den gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten Thomas Eischer unterstützen, neben der SPD von Freien Wählern und Bündnis90/ die Grünen nominiert.

„Unsere Liste vereint Erfahrung und neue Ideen. Wir sind bereit, Verantwortung für die Zukunft Pleinfelds zu übernehmen“, fasst Ortsvorsitzende Agnes Mendl den optimistischen Ausblick zusammen.

Nicht nur reden: machen!

Die SPD Pleinfeld nominiert Thomas Eischer als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten

Thomas Eischer soll mit Verwaltungskompetenz und guter Rathauskultur Pleinfeld voranbringen

Ein starkes Signal für Zusammenhalt und Aufbruch: Die SPD Pleinfeld hat den 54-jährigen Thomas Eischer, Diplom-Verwaltungswirt und Leiter der Kommunalaufsicht am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, einstimmig als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten von SPD, Freien Wählern und Grünen nominiert. Die Nominierungsversammlung der SPD war geprägt von spürbarem Aufbruch und dem gemeinsamen Anspruch, Pleinfeld aktiv und positiv weiterzuentwickeln. SPD-Vorsitzender Felix Michahelles betonte, „Thomas Eischer bringt genau das mit, was Pleinfeld jetzt braucht: Fachkompetenz, Transparenz und den Willen, Dinge anzupacken.“ Neben den Mitgliedern und Gästen durfte Michahelles auch die Weißenburger Oberbürgermeisterkandidatin Eva Reichstadt begrüßen, die souverän als Versammlungsleiterin durch den Abend führte.

Bündnis als Zeichen gemeinsamer Verantwortung

Eva Reichstadt zeigte sich beeindruckt vom Zusammenhalt in Pleinfeld: „Viele Menschen haben aktuell das Gefühl, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können. Umso wichtiger sind neue Räume für Austausch und Debatten. Das Bündnis von SPD, Freien Wählern und Grünen mit einem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Pleinfelds.”

Auch die dienstälteste Gemeinderätin und ehemalige 2.Bürgermeisterin Inge Dorschner erinnerte in ihrem Grußwort an die sozialdemokratische Tradition in Pleinfeld. Sie blickte zurück auf Georg Fichtner, der 1960 als SPD-Bürgermeister zahlreiche Bauprojekte zum Wohle Pleinfelds umsetzte. Dorschner wünschte Thomas Eischer „Freude, Elan und viel Erfolg für neue Impulse im Rathaus”.

Vom Brombachsee ins Rathaus: Verwaltungsprofi mit regionalen Wurzeln

Thomas Eischer kennt die Region. In Oberndorf bei Salzburg geboren, verbrachte er Kindheit und Jugend in Muhr am See, machte 1990 Abitur in Gunzenhausen und lebt heute mit seiner Frau Mirjam und vier Kindern in Gunzenhausen-Frickenfelden. „Ich kenne das Leben sowohl im dörflichen Umfeld als auch in der Kleinstadt”, betont Eischer, „und ich weiß, wie kommunale Verwaltung funktioniert – nicht aus Lehrbüchern, sondern aus der täglichen Praxis.” Seit April 2016 leitet Eischer die Kommunalaufsicht am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Davor sammelte er in verschiedenen Führungspositionen Erfahrung – sowohl als Vorgesetzter als auch als Personalratsvorsitzender. „Ich will diese theoretische und praktische Kompetenz jetzt für Pleinfeld einsetzen”, erklärt der Diplom-Verwaltungswirt.

Wertschätzende Rathauskultur: Auf Augenhöhe statt von oben herab

In seiner Vorstellung machte Thomas Eischer deutlich, wofür er steht: „Mir geht es um eine frühzeitige Einbindung aller Fraktionen, um ausgeprägte Teamarbeit und darum, dass Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung ernst genommen werden.” Er sprach sich für eine wertschätzende Rathauskultur aus – Kommunikation auf Augenhöhe statt bürokratischer Abfertigung. „Kleine Probleme der Menschen müssen zielführend behandelt werden. Das geht nur mit einer guten Arbeitskultur im Rathaus.”

Grundschule Pleinfeld: Sanierung oder Neubau?
Sanierungsbedürftige Grundschule Pleinfeld

SPD fordert entschlossene Schritte
In der jüngsten Gemeinderatssitzung machte Felix Michahelles, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, deutlich, dass die Diskussion um die Zukunft der Pleinfelder Grundschule überfällig ist. Der erhebliche Sanierungsbedarf ist seit Jahren bekannt – entsprechende Hinweise, unter anderem per E-Mail, liegen bereits seit langer Zeit vor. „Es wurde lange geschoben. Jetzt müssen wir handeln“, betonte Michahelles.

Dringender Handlungsbedarf sichtbar
Bereits jetzt zeigt sich in vielen Bereichen dringender Handlungsbedarf: Veraltete Dokumentenkameras, fehlende zeitgemäße Projektionsflächen und abgenutzte Teppichböden im Werkraum sind nur einige Beispiele. Wobei einige Dinge, wie z. B. Dokumentenkameras schon jetzt gelöst werden könnten. Besonders alarmierend ist der Schimmelbefall an einer Wand – hier müsse kurzfristig geprüft werden, was sofort umsetzbar ist.

Zentrale Frage: Sanierung oder Neubau?
Doch die Diskussion geht über punktuelle Sanierungsmaßnahmen hinaus. Im Raum steht die Grundsatzfrage: Sanierung oder Neubau – und wenn ja, wo?
Für die SPD-Fraktion ist eines klar: Der Standort mitten im Ort hat Priorität. „Eine Grundschule gehört ins Herz einer Gemeinde. Die zentrale Lage in Pleinfeld ist ideal: gut erreichbar für Kinder zu Fuß, in Sternform angeordnet und eingebettet in die örtliche Infrastruktur“, so Michahelles. Auch die multifunktionale Nutzung – etwa durch Vereine oder für Wahlen – spreche für den bisherigen Standort.

Sachliche Entscheidungsfindung
Die SPD spricht sich dabei für eine transparente Entscheidungsfindung aus. „Wir brauchen ein konstruktives, sachliches Fachgespräch mit allen Beteiligten auf Augenhöhe“, forderte Michahelles. Eingebunden werden sollen neben Gemeinderat und Verwaltung auch alle relevanten Interessensvertreter wie Schulleitung, Elternvertretung, Ingenieure und Architekten.

Fazit: Zukunft der Grundschule gemeinsam gestalten
Ziel sei es, belastbare Daten zu den Sanierungs- und Neubaukosten zu erheben, verschiedene Optionen fundiert darzustellen und nachvollziehbar zu begründen. Michahelles schloss auch einen Bürgerentscheid nicht aus, sollte es um eine so grundlegende Weichenstellung gehen.

Die SPD-Fraktion bekennt sich klar zu einer zukunftsfähigen Lösung für die Pleinfelder Grundschule – gemeinsam mit der Bürgerschaft.

Landratskandidat Markus Gläser in Pleinfeld und Stirn

Unser überparteilicher Landratskandidat Markus Gläser (unterstützt von SPD, FW, Grünen, FDP und ÖDP) hat beim Bürgerfest in Pleinfeld und beim Grillfest der Feuerwehr Stirn vorbeigeschaut – bei bester Stimmung und gutem Wetter, leckerem Essen und vielen guten Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern. Danke an die Vereine am Bürgerfest und die Feuerwehr Stirn für ihren Einsatz und die gelungenen Feste.

 Beim Bürgefest mit dabei unsere Vorsitzenden Agnes Mendl und Felix Michahelles. 

In Stirn mit dabei von der SPD Felix Michahelles sowie die Vorstandsmitglieder Klaus Regler und Christian Lutz.

Einweihung der Kita Waldläufer: Ein Ort für Kinder, der gedeihen soll

 

von links nach rechts: Harry Scheuenstuhl, Felix Michahelles, Kita-Leitung Annika Eitel, Astrid Weiße, Inge Dorschner
von links nach rechts: Harry Scheuenstuhl, Felix Michahelles, Kita-Leitung Annika Eitel, Astrid Weiße, Inge Dorschner
Die neue Kindertagesstätte „Waldläufer“ wurde feierlich eingeweiht – ein Projekt, das durch einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen im Gemeinderat von Pleinfeld initiiert wurde. Mit großer Freude blicken wir auf das beeindruckende Ergebnis und wissen aus eigener Erfahrung, wie viel Spaß die Kinder in ihrer neuen Umgebung haben werden.
Zur Feier des Tages sangen die Kinder der Kita zwei wunderschöne Lieder und sorgten damit für einen herzerwärmenden Start der Veranstaltung. Im Anschluss gab es zahlreiche Grußworte, unter anderem von Harry Scheuenstuhl, SPD-Landtagsabgeordneter aus Wilhelmsdorf und stellvertretender Bezirksvorsitzender des BRK Mittelfranken.
Nach der Segnung durch den katholischen Pfarrer Otmar Breitenhuber und den evangelischen Pfarrer Uwe Bloch überreichte unsere Fraktion ein Minigewächshaus an die Kita-Leitung Annika Eitel. „Auf dass die Kindertagesstätte gut gedeihen werde“, betonte Felix Michahelles bei der Übergabe.
Wir wünschen allen Kindern und Eltern eine wunderschöne Zeit in diesem neuen, liebevoll gestalteten Gebäude. Die Kita Waldläufer wird mit Sicherheit ein Ort des Wachstums, des Spiels und der Gemeinschaft.
Kritik an Haustürengeschäft der Telekom
Symbolbild: Das Bild zeigt ein Haustürgeschäft mit einer älteren Dame in der Haustür und zwei Werber vor der Dame. (KI generiert)

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde deutlich, dass eine Reihe von Bürgern aus Pleinfeld und Ramsberg ihren Unmut über die Vorgehensweise der Telekom beim aktuellen Glasfaserausbau äußerte. Während der Ausbau von Glasfaseranschlüssen in der Gemeinde allgemein als ein wichtiger Schritt zur Modernisierung und Verbesserung der Infrastruktur angesehen wird, stößt die Art und Weise, wie die beauftragte Werbefirma der Telekom ihre Dienstleistungen an den Mann bringen will, bei vielen auf Ablehnung.

Mehrere Zuhörer brachten in der Sitzung ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck. Sie berichteten von wiederholten Besuchen der Werbebeauftragten, die von Tür zu Tür gehen, um Bürger zum Abschluss eines Glasfaservertrags teils zu drängen. Dabei scheinen manche der Vertreter besonders hartnäckig zu sein, was bei vielen Bürgern den Eindruck hinterlässt, es handele sich um eine Drückerkolonne. „Manchmal fühlt man sich regelrecht genötigt“, äußerte ein Zuhörer, „die kommen schon zum dritten Mal, obwohl man bereits unterschrieben oder abgelehnt hat.“

Mendl und Michahelles weiter an der Spitze

v.l.n.r. stehend: Jürgen Werner, Klaus Regler, Tobias Erdmann, Agnes Mendl, Christian Lutz, Regina Hausmann-Löw; v.l.n.r. sitzend: Felix Michahelles, Markus Treiber, Bernhard Endres, Mario Leuner

 

Die SPD Pleinfeld hat bei ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung den Ortsvorstand neu gewählt. Agnes Mendl und Felix Michahelles wurden als Doppelspitze bestätigt, ihnen zur Seite stehen Regina Hausmann-Löw und Jürgen Werner als stellvertretende Vorsitzende. Tobias Erdmann übernimmt weiterhin die Rolle des Kassiers, während Klaus Regler aus Stirn als Schriftführer agiert. Bernhard Endres, Mario Leuner aus Veitserlbach, Christian Lutz aus Ramsberg und Markus Treiber ergänzen das Team als Beisitzer. Inge Dorschner und Hedwig Michahelles fungieren als Revisoren.

Rückblick auf Veranstaltungen und Projekte

Im Jahresrückblick betonten Agnes Mendl und Felix Michahelles die Erfolge des vergangenen Jahres. Besonders hervorgehoben wurde das von Jürgen Werner organisierte Bobbycarrennen, das gut besucht war und das Potenzial des Bahnweihers verdeutlichte.

Zudem wurde der SPD-Antrag zur Entwicklung eines „Einheimischenmodells“ durch den Marktgemeinderat einstimmig angenommen. Dabei lobte Michahelles die Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit und die Ausarbeitung einer Vergaberichtlinie. Er betonte die Bedeutung der Vergabe neuer Bauplätze nach sozialen und einheimischen Kriterien. „So können wir sicherstellen, dass insbesondere ortsansässige Familien, Alleinerziehende und Einzelpersonen mit mittleren und geringen Einkommen die Möglichkeit erhalten, bezahlbaren Wohnraum zu erwerben“, betonte der Ortsvorsitzende Felix Michahelles. Die SPD Pleinfeld werde sich dafür einsetzen, dass die neue Vergaberichtlinie beim neuen Baugebiet „An der Stirner Straße“ angewendet wird.

Engagement für die Jugend
Auch die Jugend liegt der SPD Pleinfeld am Herzen. Der Haushaltsantrag für einen Graffiti-Workshop wurde angenommen und wird demnächst durch die Aktiven im Jugendzentrum Pleinfeld umgesetzt.

Antrag BayWa Gelände erneut abgelehnt
Das BayWa Gelände am Nordring

Am ehemaligen BayWa Gelände wurde vom Eigentümer ein Antrag gestellt, die Geländebefestigung anzupassen, weitere PKW-Parkplätze und ein Lagerzelt sowie einen Automaten zu errichten.

Die Schwierigkeit besteht jedoch zum einen in der Abwasserproblematik für die Anwohner und dass auf dem Gelände häufig wesentlich mehr LKWs stehen als genehmigt, was für die Anwohner mit starker Lärmbelästigung verbunden ist. Das gemeindliche Einvernehmen zu dem Antrag wurde vom Gemeinderat einstimmig abgelehnt. Das Landratsamt hat jedoch die letzte Entscheidung.

Wichtig wird aus Sicht der SPD sein, mit dem Eigentümer in Kontakt zu treten, um eine Lösung zu finden, die den Auflagen entspricht und v. a. die berechtigten Interessen der Anwohner berücksichtigt.

Hintergrund:

1. Geplante Änderungen und Probleme durch Versiegelung

Der Bauherr beantragt ein Lagerzelt, das die Baugrenzen überschreiten soll, eine Neuordnung von elf bestehenden Parkplätzen, einen Automaten sowie die Anpassung der Geländebefestigung, insbesondere auf der Nordseite.

Ein Großteil des BayWa Geländes ist jedoch bereits versiegelt. Dies führt zu erheblichen Problemen für die Anwohner des darunterliegenden Baugebiets Höbachweiher, die bei Starkregen ohnehin bereits betroffen sind. Die Vergrößerung der Fläche durch „Bewegte Erde“ würde noch mehr Oberflächenwasser erzeugen. Daher ist ein Konzept zur Entsorgung des Oberflächenwassers notwendig. Das Wasserwirtschaftsamt weist darauf hin, dass Niederschlagswasser gemäß § 54 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) als Abwasser definiert ist und somit Bestandteil der ordnungsgemäßen Erschließung eines Bauvorhabens darstellt.

 2. Einspruch der Anwohner und Entscheidung Marktgemeinderat

Die Anwohner haben Einspruch bei der Gemeinde und beim Landratsamt erhoben und argumentieren, dass sie durch das ungelöste Entwässerungsproblem in ihren nachbarlichen Rechten beeinträchtigt sind. Dieses Problem wurde bisher vom Landratsamt leider nicht ausreichend anerkannt. Auch wir als SPD waren mit den Anwohnern im Austausch.

Barrierefreiheit im Mehrgenerationenhaus Pleinfeld: Ein langer Weg zur Inklusion
Das Mehrgenerationenhaus ist im Vogteichloss untergebracht

Das alte Vogteischloss in Pleinfeld, das gegenüber der katholischen Kirch liegt, erhält endlich einen Aufzug zur barrierefreien Erschließung. Dies ist ein bedeutender Schritt für das historische Gebäude, das als Mehrgenerationenhaus dient und somit allen Altersgruppen und Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen offensteht.

Historie der Planungskosten

Bereits im Jahr 2015 setzte sich die SPD Pleinfeld dafür ein, die Planungskosten für die Barrierefreiheit im Haushalt zu verankern. Trotz dieser Bemühungen wurden die Planungskosten Jahr für Jahr fortgeschrieben, ohne dass konkrete Maßnahmen vom damaligen CSU-Bürgermeister ergriffen wurden. Selbst als 2016 eine Förderung von bis zu 90% verfügbar war, wurde trotz Hinweisen der SPD kein Antrag gestellt.

Bauantrag endlich beschlossen

Nachdem Bernhard Endres den barrierefreien Ausbau Jahr für Jahr in seiner Haushaltsrede thematisierte, konnte auch die CSU-Fraktion dem Stillstand nicht länger zusehen. Nun liegt endlich der von allen Fraktionen beschlossene Bauantrag des Planungsbüros vor, um das Mehrgenerationenhaus barrierefrei zu gestalten. Dies freut uns sehr.

Video: Pleinfelder Bahnhof

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