"Wohnpark" gelöst - Neues Baugebiet entsteht
Bereits 2020 Baugebiet gefordert, v.l.: Tobias Erdmann, Felix Michahelles, Jürgen Werner, Bernhard Endres

„Es ist ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, dass es am (jetzt ehemals) Wohnpark endlich weitergeht und die Verhandlungen zum Erfolg geführt haben“, freut sich Felix Michahelles. Insbesondere die SPD-Gemeinderäte Bernhard Endres und Felix Michahelles haben sich in den vergangenen Jahren für den Verhandlungsweg eingesetzt, dem sich auch der Marktgemeinderat angeschlossen hat. Glücklicherweise konnte die ehemalige Geschäftsstellenleiterin Tina Müller die Verhandlungen mit der Wohnpark GmbH zum Erfolg führen und wird dieses Projekt auch nach ihrem Abschied weiterbegleiten. „Wir bedanken uns herzlich bei Frau Müller für ihren Einsatz und bei allen Beteiligten - das ist für Pleinfeld ein immens wichtiges Projekt“, betont Bernhard Endres.

Konkret wurde folgende Einigung erzielt: Im nördlichen Teil Richtung Stirn wird ein neues kommunales Baugebiet „Stirner Straße“ in Hand der Marktgemeinde mit ca. 39 Bauplätzen entstehen. Details wird der Marktgemeinderat in 2024 diskutieren und beschließen. Ebenso wird das auf unseren SPD-Antrag zurückzuführende Einheimischen-Modell, welches gerade erstellt wird, angewendet werden.

Im südlichen Teil, wo bisher bereits drei Häuser stehen, wird mit dem neues Konzept „Green Circle“ eine moderne Bebauung von Wohnungen verschiedener Kategorien errichtet. Wir wünschen dem Investor Timmy Simons dabei viel Erfolg.

„Endlich entstehen Bauplätze und Wohnraum in Pleinfeld, die in unserer wachsenden Gemeinde dringend benötigt werden und auf die sich viele Bauwerber freuen“, fasst Felix Michahelles abschließend zusammen.

Haushaltsanträge SPD für 2024

wie jedes Jahr wurden auch dieses Jahr die Haushaltsanträge für 2024 eingebracht. Dabei setzt unsere Fraktion folgende Schwerpunkte.

  • 1. Bahnhof: Barrierefreier Durchgang und mehr P+R in Pleinfeld

    Barrierefreier Durchgang für alle: Planung steht, Umsetzung im Fokus

    Die SPD setzt sich für einen barrierefreien Durchgang in der Unterführung von Pleinfeld ein, der Radfahrern, Menschen mit Behinderungen und Fußgängern einen sicheren Zugang zum Norden (Seeseite) ermöglicht. Die bereits erstellte Planung durch ein Ingenieurbüro bildet die Grundlage für eine umfassende Lösung.

    Mehr P+R-Stellplätze für steigende Fahrgastzahlen

    Die steigende Fahrgastentwicklung laut der VGN-Bedarfsprognose 2019 erfordert über 50 zusätzliche P+R-Stellplätze. Die SPD sieht die Chance, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn diese Parkmöglichkeiten zu erweitern, im Kontext der aktuellen Umwelt- und Verkehrsdebatten.

    Umweltfreundliche Mobilität im Fokus: Modernisierte Fahrradabstellplätze

    Die Planungen für die Seeseite umfassen nicht nur P+R-Parkplätze, sondern auch moderne Fahrradabstellplätze. Die SPD strebt eine bedarfsgerechte Infrastruktur an, die den Anforderungen einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung entspricht.

    Integrierte Verkehrslösungen: Diskussion mit der Deutschen Bahn

    Die Diskussion mit der Deutschen Bahn zielt nicht nur auf die bauliche Umsetzung, sondern auch auf die Integration umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Fahrräder und Elektromobilität. Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge spielt dabei eine zentrale Rolle.

    Entschlossen für Bürgerbedürfnisse: Nachhaltige Verkehrsentwicklung

    Die SPD bekräftigt ihre Entschlossenheit, die Bedürfnisse der Pleinfelder Bevölkerung in Bezug auf Mobilität ernst zu nehmen. Der barrierefreie Durchgang und die Erweiterung der P+R-Möglichkeiten sind zentrale Bausteine für eine moderne und nachhaltige Verkehrsentwicklung in Pleinfeld.

  • 2. Überplanung des Umfelds am Bahnhof

    Barrierefreie Toilettenanlage : Eine barrierefreie Toilettenanlage ist ein wichtiges Element, das sowohl im Bahnhofsgebäude (in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn) als auch im direkten Umfeld des Bahnhofs platziert werden kann. Dies ermöglicht nicht nur Bahnnutzer, sondern auch den Pleinfeldern, welche die Bahnweiher-Freizeitanlage nutzen.

        Moderne Fahrradabstellplätze: Die steigende Anzahl von Fahrradnutzern, insbesondere von E-Bikes, erfordert eine Modernisierung und Erweiterung der Fahrradabstellplätze, sowohl im südlichen als auch im nördlichen Bereich des Bahnhofs. Momentan haben wir noch den Charme der sechziger Jahre. Dabei ist auch die Videoüberwachung zu berücksichtigen.

        Verlegung des Tourismusbüros der Gemeinde:  Wenn die Gemeinde plant, das Tourismusbüro in die Nähe des Bahnhofs zu verlegen, sollte die Architekturplanung dies berücksichtigen. Die Einrichtung sollte leicht zugänglich sein und möglicherweise in das Gesamtkonzept des Bahnhofsbereichs integriert werden.

       Möglichkeit für einen Fahrradverleih:  Ein Fahrradverleih am Bahnhof kann dazu beitragen, die Nutzung von Fahrrädern als Verkehrsmittel zu fördern und den Tourismus in der Region zu unterstützen. Die Planung sollte geeignete Standorte für Fahrradverleihstationen und gegebenenfalls Ladeeinrichtungen für E-Bikes berücksichtigen.

           Schaffung von Gewerbeansiedlung für kleine Betriebe und selbstständige Handwerker am Bahnhofsgelände gegenüber Kastanienhof: Dieser Punkt bezieht sich auf die Schaffung von Räumlichkeiten, Garagen oder Hallen, die von selbstständigen Handwerkern genutzt werden können, z. B. zum Abstellen von Fahrzeigen und Materialien. Als Standort wäre aus unserer Sicht v. a. die Südseite gegenüber der Gaststätte Kastanienhof geeignet. Dies könnte die Förderung von kleinen Unternehmen und Dienstleistern im Bahnhofsbereich nach sich ziehen, was sowohl der Gemeinde als auch potenziell reisenden ArbeitnehmerInnen zugutekommen kann.

        Professionelle Graffiti als „künstlerische Gestaltung“ der Unterführung: Das gängige Problem von unerwünschten Schmierereien an den Unterführungswänden stellt auch in Pleinfeld ein Ärgernis dar. Eine Idee besteht darin, mit einem Graffiti Workshop unter Einbeziehung der lokalen Jugend die Unterführung gestalten zu lassen. Dabei könnten Motive unterschiedlicher Art mit Bezug zur Region dargestellt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese professionellen Graffiti meist respektiert werden und zugleich einen modernen, schönen Rahmen für den Bereich einer Unterführung bilden.

  • 3. Kommunale Wärmeplanung

    Voraussichtlich bis 2026 bzw. 2028 werden alle Kommunen in Deutschland zur Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung verpflichtet sein. Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisch-planerisches Instrument, das den Weg unserer Kommune zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung beschreibt.

    Die Kommunale Wärmeplanung umfasst nicht nur die Erarbeitung des Wärmeplans, sondern wird als langfristiger, umsetzungsorientierter Multi-Akteursprozess unter Federführung der Kommune verstanden.

    Viele Kommunen haben das Thema für sich erkannt und befinden sich in einer Start- und Orientierungsphase. In diese Richtung sollten auch wir kommen.

  • 4. Barrierefreie und klimafreundliche Mobilität

    • Bushäuschen an der Mittelschule mit barrierefreiem Zustieg in den Bus
    • wir gehen davon aus, dass die neugebauten Haltestellen entlangg der Mühlstraße barrierefrei werden (sonst gibt es keinen Zuschuss))
    • Antrag vom 3.3.2021 fahrradfreundliches Pleinfeld (Anhang)
  • 5. Friedhof - Möglichkeit für eine Baumbestattung anbieten

    Wir bräuchten eine größere Fläche am Friedhof für eine Baumbestattung. Uns sprechen viele Bürger an, die bei uns bestattet werden möchten, aber eben unter einem Baum, weil sie keine Angehörigen haben oder keine Grabpflege machen möchten oder können.

     

  • 6. Innenentwicklung und Leerstandsmanagement

    Um neue Flächen im Außenbereich zu schonen und die Innenentwicklung zu stärken, müssen vorhandene und für eine bauliche Nutzung geeignete Flächenpotenziale in den Siedlungsgebieten, z.B. Baulandreserven, Brachflächen und leerstehende Bausubstanz sowie Möglichkeiten zur Nachverdichtung vorrangig genutzt werden.

  • 7. Grundstückskäufe für Bau- und Gewerbegebiete

    Neben dem Wohnpark sollten auch die anderen möglichen Baugebiete in der Marktgemeinde angefragt werden.

  • 8. Angebot Jugendliche: Skatepark / Professionelle Graffiti Workshops

    Skatepark oder Pumptrack

    Viele andere Kommunen haben bereits ein Angebot an Jugendliche jeglichen Alters. Denkbar ist ein Skatepark oder Pumptrack. Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen bei der Entscheidung mit einbezogen werden. Als möglicher Standort könnte am Sportpark neben einem neuen Hartplatz unten bei den aktuellen Parkplätzen gefunden werden.

    Professionelle Graffiti Workshops

    Das gängige Problem von unerwünschten Schmierereien stellt auch in Pleinfeld ein Ärgernis dar. Daher sollen professionelle Graffiti Workshops unter Einbeziehung der lokalen Jugend stattfinden, um bestimmte Wände zu gestalten. Dabei könnten Motive unterschiedlicher Art - je nach Ideenreichtum der Jugendlichen - mit Bezug zur Region dargestellt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese professionellen Graffiti meist respektiert werden und zugleich einen modernen, schönen Rahmen bilden.

 

 

 

Gemeinderat Pleinfeld September / Oktober

Vollversion

  • Rechnungsprüfungsausschuss: Kritischer Bericht

    Im Bericht für 2018 – 2020 wurde die Arbeit des Bürgermeisters hinterfragt und Verbesserungen angeregt. Im Vergleich mit anderen Gemeinden weist Pleinfeld eine angemessene Anzahl an Stellen auf, die seit 2018 von 48,5 auf 52,5 durch den Gemeinderat erhöht wurde. Aufgrund der hohen Fluktuation sind nicht alle besetzt, v. a. im Bauamt. Dieses ist - wie die letzten Jahrzehnte - zumindest mit einer Person besetzt, weswegen es unverständlich ist, dass z. B. die Bearbeitung von Bauanträgen extern vergeben wurde. Teilweise sind Überstunden im vierstelligen Bereich angefallen. Dies muss vom Bürgermeister kontrolliert werden. Daneben wurde die mangelnde Umsetzung von Beschlüssen angemahnt. So hätten z. B. sowohl der Bedarf an Kindergarten- und Kinderkrippenplätzen früher angegangen werden müssen – wie vom Gemeinderat häufig angemahnt – als auch die Planung des Bahnhofsumfelds. Bei den Gemeindewerken lag lediglich der Jahresabschluss für 2018 vor. Dies muss sich verbessern, ein Jahresabschluss kann nicht erst nach vier Jahren vorliegen.

    Seitens der Geschäftsführung wurden Verbesserungsmaßnahmen vorgestellt, wie z. B. die aktive Umsetzung eines Beschlussbuchs und Maßnahmen zur Stärkung des Zusammenhalts der Mitarbeiter. Wir hoffen, dass diese konsequent umgesetzt werden.

  • Abwassergebühren um 66% erhöht

    Eigentlich müssen Abwassergebühren alle vier Jahre neu kalkuliert werden. Leider fand dies in Pleinfeld zuletzt 2012 statt. Daher wurde nun eine Erhöhung der Abwassergebühren um 66% auf 2,80 € je Kubikmeter beschlossen. Aus unserer Sicht gerade in der aktuellen Situation steigender Preise ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Daher schlugen wir eine stufenweise Erhöhung für die nächsten vier Jahre mit jeweils 20% vor. Dies wurde aus rechtlichen Gründen abgelehnt, obwohl andere Kommunen durchaus so vorgehen.

  • SPD-Antrag Kompostierbares Einweggeschirr

    Der bisherige Beschluss, nur Mehrweggeschirr auf gemeindlichen Festen zu verwenden wurde  auf Antrag von uns einstimmig um kompostierbares Mehrweggeschirr erweitert. So wird die Umwelt weiter geschützt und unseren Vereinen auf dem Bürgerfest und dem Weihnachtsmarkt weitere Optionen eröffnet.

  • Wann werden die Grundschulduschen fertig? (Felix Michahelles)

    Die Duschen in der Grundschule sind schon seit bald drei Jahren gesperrt. Eigentlich war die Sanierung der Grundschulduschen für August geplant. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass sich auf die bisherige Ausschreibung kein Handwerker gemeldet habe. Daher erfolgt eine neue Ausschreibung.

  • Ersatz für Lager in bisherigem Hallenbad? (Felix Michahelles)

    Durch den Abriss des Hallenbads verlieren Vereine Lagerräume. Bereits im Bauausschuss wurden alte Heizungsräume als Ersatzräume diskutiert, da der Gemeinderat sich hier für eine Lösung zugunsten der Vereine ausspricht. Laut Bürgermeister sind hier weitere Baumaßnahmen hinsichtlich Brandschutz notwendig. Die Kosten sollen geprüft werden.

  • Unserer Anregungen Verkehrsmaßnahmen für Bauausschuss

    Es soll geprüft werden, ob eine 30-Zone bei der Kindertagesstätte „Waldläufer“ beim BRK an der Schelmhecke möglich ist.

    Ein Verkehrsspiegel beim Lerchenbuck an der Kreuzung Ottmarsfelder Weg wurde schon mehrmals von verschiedenen Seiten angesprochen. Dies soll nun auf Anregung von Bernhard Endres im Bauausschuss behandelt werden.

Gemeinderat Pleinfeld Sitzung vom 21.07.2022

Vollversion

Diesmal war die Sitzung prall gefüllt – so blieb wenig Zeit für wichtige Themen. Das werden wir beim nächsten mal nicht mehr akzeptieren, nachfolgend wie gewohnt die Zusammenfassung:

  • Neuer Kindergarten neben Mittelschule

    Ein neuer Kindergarten ist dringend nötig, wie die teuer gepachteten Container an der Kita beim Bahnweiher zeigen. Bereits im Vorfeld haben Gemeinderäte aller Fraktionen die Initiative für den neuen Kindergarten ergriffen, da ein von allen Seiten zu erwartendes Vorgehen des Bürgermeisters nicht stattgefunden hat. Der Kindergarten soll am Hartplatz entstehen und Raum für zwei Krippen-, drei Kindergarten- und zwei Hortgruppen bieten. Die Durchführung des Baus wird das BRK als Träger übernehmen, das bereits Erfahrung mit dem Bau von Kindertagesstätten hat. Aus unserer Sicht wurde der Markt-gemeinde ein faires Angebot vorgelegt. Wir begrüßen diesen überfälligen Schritt, da eine neue Kindertagesstätte dringend notwendig ist. Auch wir halten den Standort für geeignet, da bereits die Infrastruktur für Parkplätze vorhanden ist.

    Da der bisherige Hartplatz dafür weichen muss, war uns von Anfang an wichtig, dass ein neuer Hartplatz am Sportgelände entsteht. Dies wurde bereits im Bauauschuss mit Sportvereinsvertretern diskutiert und die Verwaltung ist beauftragt, alternative Standorte zu prüfen. Leider wurde dies weder in der Bürgerinfo noch im Weißenburger Tagblatt so kommuniziert.

  • Abriss Hallenbad

    Mit dem Kindergarten Neubau wurde der Abriss des bisherigen Hallenbads beschlossen. Bei einer Besichtigung durch den Bauausschuss wurde festgestellt, dass das Gebäude im Innenbereich marode ist. Wir haben für den Komplettabriss gestimmt, da aus unserer Sicht zum einen Entwicklungsmöglichkeiten bei einer möglichen Erweiterung des Kindergartens gegeben sein sollen und zum anderen der weitere Unterhalt für uns nicht rentabel erschien. Da einige Räume von Vereinen als Lagerraum genutzt werden , haben wir betont, dass eine Alternative dazu gefunden werden muss. Entgegen unserer Forderung wurden die Vereine nicht vorab kontaktiert. Dies wird hoffentlich zeitnah mit einer vertretbaren Lösung nachgeholt.

  • 4-Life Hotel in Ramsberg geplant

    In Ramsberg soll ein gemeinnütziges und barrierefreies Hotelprojekt in Seenähe neben dem Parkplatz Ramsberg (Ort) entstehen. Edmund Fechner und sein Sohn Sidney Fechner aus Erlangen, der nach einem schweren Unfall auf den Rollstuhl angewiesen ist, stellten das Hotelkonzept im Gemeinderat vor. Dabei konnten wir uns davon überzeugen, dass es sich um ein wirkliches Herzensprojekt handelt. Das Konzept besteht aus vier Säulen

    1.Barrierefreies Hotel mit Konferenzräumen
    2.Sport mit Mehrzweckhalle und Schwimmhalle
    3.Gastronomie
    4.Service-Wohnen (Betreutes Wohnen)

    Wir befürworten die Planung ausdrücklich, da dies zum einen durch Konferenz- und Sportmannschaftsgäste zur Verlängerung der Tourismussaison beiträgt und zum anderen durch das Freizeitangebot auch eine klare Aufwertung des Sees für Einheimische wie Gäste bietet. Natürlich ist es uns wichtig, dass die Finanzierung sichergestellt ist. Daher wird in einem städtebaulicher Vertrag zwischen dem Zweckverband und dem Investor vereinbart, dass zunächst die Finanzierung stehen muss und ein Betreiber gefunden  werden muss, bevor der Bau starten kann. Ebenso wird der zusätzliche Verkehr bei der Planung berücksichtigt werden. Hier fordern wir aber schon lange ein Verkehrsleitsystem für Ramsberg und Pleinfeld – ob mit oder ohne Zweckverband.

  • Integriertes Städtebauliches Konzept (ISEK) beschlossen

    Die CSU-Fraktion hat die Erstellung eines integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beantragt. Da dies eine starke Einbindung des Gemeinderats und der Bevölkerung darstellt, wurde auf Anregung der SPD die Vorgehensweise sowie Vorteile eines ISEK von einem Fachbüro vorgestellt. Das ISEK erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren. Dabei wird zunächst eine Bestands-aufnahme z. B. der Wohnsituation und  Tourismus unter Beteiligung der Bevölkerung vorgenommen. Anschließend werden daraus Maßnahmen abgeleitet. Für entsprechende Fördermittel zur Umsetzung ist das ISEK Voraussetzung. Ebenso wird es zu mindestens 50% gefördert. Allerdings bezieht es sich auf den Kernort Pleinfeld, da für Ortsteile das Amt für ländliche Entwicklung zuständig ist. Da wir 19 Ortsteile haben, ist es aus unserer Sicht sehr wichtig, dass hier eine Kooperation stattfindet, da gerade beim Thema Tourismus zumindest unser größter Ortsteil Ramsberg mit berücksichtigt werden sollte. Entscheidend für uns war auch, dass die Umsetzung danach weiter mitbegleitet werden kann. Dies sollten wir auf jeden Fall in Anspruch nehmen, da bekanntermaßen in unserer Gemeinde ein großes Umsetzungsproblem vorliegt. Wir haben dem ISEK, wie der gesamte Gemeinderat, zugestimmt. Es wurde von dem Fachbüro betont, dass der Gemeinderat mit hohem Engagement gefordert  ist. Mit Blick auf die geringe Anwesenheit der antragsstellenden Fraktion in der Sitzung sowie der geringen Präsenz der Bürgermeisters erhoffen wir uns auch hier einen Fortschritt.

  • Garagen- und Stellplatzsatzung beschlossen

    Um sicherzustellen, dass  gerade auch bei Mehrfamilienhäusern ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, wurde eine Garagen- und Stellplatzsatzung beschlossen. So soll eine einheitliche Regelung im Marktgemeindegebiet angewendet werden, in der auch die Höhe der Ablöse festgelegt wird, sofern ein Antrag gestellt wird. Die Ablöse hierfür wurde auf 16.000 festgelegt. Damit soll sichergestellt werden, dass nur in Ausnahmefällen auf Stellplätze verzichtet werden kann.

  • Spielplatzsatzung abgelehnt

    Ähnlich zur Garagen- und Stellplatzsatzung soll in diesem Fall eine einheitliche Regelung gefunden werden, um sicherzustellen, dass in Gärten von Mehrfamilienhäusern ausreichend große Kinderspielplätze errichtet werden müssen. Gemäß der bayrischen Bauordnung ist dies für Mehrfamilienhäusern mit mehr als drei Wohnungen verpflichtend. Allerdings hat die Gemeinde die Möglichkeit, mit der Zahlung einer Ablöse des Bauträgers, auf die Errichtung eines Kinderspielplatzes zu verzichten. Hier waren wir uns als Gemeinderat einig, dass ein Mehrfamilienhaus familienfreundlich gestaltet werden sollte. Daher haben wir die Ablöse und damit die Satzung abgelehnt. 

  • Neue FF Kommandanten in Allmannsdorf und Ramsberg

    Wir gratulieren herzlich dem neu gewählten Kommandanten Matthias Egerer und seinem Stellvertreter Klaus Hocheder bei der FF Allmannsdorf sowie bei der FF Ramsberg dem neugewählten Kommandanten Mathias Meyer und seinem Stellvertreter Johannes Schernbacher – Herzlichen Dank für das Engagement.

  • Schulverbandsräte Mittelschule Pleinfeld - Ellingen

    Neben dem Bürgermeister hat Pleinfeld zwei weitere Verbandsräte im Schulverband mit Ellingen zu besetzen. Bereits im Vorfeld einigten sich alle Fraktionen auf folgende Mitglieder:

     

    Schulverbandsräte: Martina Voit, Felix Michahelles

    Vertreter: Inge Dorschner, Günter Voit

  • Zufahrt Sportheim – Ausbesserung nach Kita Neubau

    Nachdem eine Ausbesserung bereits beschlossen wurde, hat das Planungsbüro für die Zufahrt zum FC Sportheim die Asphaltierung auf drei Meter für eine langfristige Lösung empfohlen. Dem ist der Gemeinderat gefolgt  - allerdings erst nach dem Kita Neubau.

  • Brombachhalle keine Notunterkunft mehr

    Aufgrund sinkender Zahlen ukrainischer Geflüchteter im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, hat das Landratsamt in Abstimmung mit der Regierung Mittelfranken beschlossen, dass die Notunterkunft geschlossen wird. Aufgrund von Aufräum- und Reinigungsarbeiten steht die Brombachhalle ab Mitte September wieder für den normalen Betrieb zur Verfügung.

Gemeinderat Pleinfeld Sitzung vom 23.06.2022

Vollversion

  • Kurbeitrag auf 1,50 € - Diskussion um Tourismus

    Die Gemeinden am Brombachsee haben je nach Größe den Kurbeitrag auf 1,50 €  bzw. 2,00 € erhöht. Dabei stellte sich die Frage, ob wir zu den „großen“ (Gunzenhausen, Spalt) oder „kleinen“ Gemeinden bzgl. Tourismus zählen. Die viel wichtigere Frage war losgelöst vom Kurbeitrag, nämlich ob uns das aktuelle Tourismusangebot in Pleinfeld ausreicht. Wir sind der Meinung, dass unserer Gemeinde als größte Anrainergemeinde ihr Potential noch nicht ausschöpft und hier auch weitere Angebote vom Klassikkonzert bis Theateraufführungen angestrebt werden sollten. Letztendlich wurde eine moderate Erhöhung auf 1,50 € beschlossen mit dem dringenden Wunsch, das touristische Angebot zu erweitern. Aus unserer Sicht sind wir natürlich eine der großen Gemeinden am See und so sollten wir auch unsere Tourismusstrategie ausrichten.

  • Alle Jahre wieder: Falschparker am Brombachsee

    Felix Michahelles stellte die Anfrage: Sonne, Strand, Brombachsee – natürlich sehr beliebt. Leider wird gerade an den warmen Sommerwochenenden sowohl in Ramsberg als auch auf der Pleinfelder Seite beinahe alles zugeparkt, ob erlaubt oder nicht. Dies führte sogar dazu, dass der Ort Ramsberg abgesperrt werden musste. Das Thema ist leider jeden Sommer aufs Neue ein Problem. Zum einen waren bisher die Strafgebühren niedrig, zum anderen fehlt eine ausreichende Verkehrsüberwachung. Herr Hofer vom Zweckverband war in der Sitzung anwesend und meinte, dass sich der Strafkatalog erhöht hätte und dies Wirkung zeigen würde. Das wäre wünschenswert, allerdings müsste das dann ausreichend kontrolliert werden. Aus unserer Sicht besteht dringender Handlungsbedarf und auch die Verkehrsüberwachung muss ausgeweitet werden – an einem Mittwoch im Februar bringt sie uns sicher nichts.

  • Freibadsaisonkarte für junge Ukrainer

    Jugendliche und Kinder aus der Ukraine werden mit verschiedenen Angeboten von unserer Gemeinde unterstützt. Wir begrüßen das sehr, auch dass sie auf unsere Anregung eine kostenlose Saisonkarte für das Freibad erhalten.