Kein Gewerbegebiet bei St. Veit: SPD Pleinfeld setzt auf Transparenz und sorgfältige Flächenplanung

Viele Bürgerinnen und Bürger treibt aktuell die Frage um, ob der Wald bei St. Veit erhalten bleibt. Im Gemeinderat wurde dazu ein Antrag der Freien Wähler behandelt, mehrere Flächen zwischen Pleinfeld und St. Veit grundsätzlich von Gewerbeentwicklung auszuschließen.

Dieser Antrag sollte ursprünglich nichtöffentlich behandelt werden. Wir als SPD-Fraktion haben uns jedoch klar für eine öffentliche Beratung eingesetzt – und auch entsprechend abgestimmt. Denn gerade bei einem so sensiblen Thema ist Transparenz entscheidend.

Für uns ist klar: Solche Entscheidungen müssen offen diskutiert werden. Gerade weil viele Menschen betroffen sind, setzen wir auf sachlichen Dialog statt auf Zuspitzung.

Keine pauschalen Entscheidungen

Einen pauschalen Grundsatzbeschluss für alle Flächen halten wir jedoch nicht für sinnvoll. Die Standorte sind sehr unterschiedlich und müssen jeweils einzeln geprüft werden. Solche Entscheidungen sind weitreichend und sollten auf einer belastbaren Grundlage getroffen werden – nicht pauschal und nicht vorschnell.

Klare Entscheidung für St. Veit

Für die Fläche direkt bei St. Veit haben wir eine klare Haltung: Ein Gewerbegebiet ist dort aus unserer Sicht nicht sinnvoll. Viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern haben uns darin bestärkt.

Deshalb haben wir eine getrennte Abstimmung beantragt – mit klarem Ergebnis:
Zwischen St. Veit und der Straße mit Bahnübergang wird kein Gewerbegebiet entstehen.

Damit besteht hier nun Klarheit.

Entwicklungsmöglichkeiten erhalten

Gleichzeitig sehen wir unsere Verantwortung darin, wichtige Entwicklungsmöglichkeiten für Pleinfeld nicht grundsätzlich zu verbauen. Gewerbe sichert Arbeitsplätze, stärkt die Gemeinde und schafft finanzielle Spielräume für wichtige Zukunftsaufgaben.

Beim Gebiet nahe dem Naturfreundehaus sehen wir einen pauschalen Ausschluss kritisch. Dort befindet sich ein wichtiger ortsansässiger Betrieb, der Arbeitsplätze sichert und für Pleinfeld von großer Bedeutung ist. Dieses Unternehmen muss auch künftig die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln. Eine alternative Nutzung sehen wir für diesen Bereich nicht.

Auch im Bereich der Gleise, rechts der Bahnbrücke von Pleinfeld ausgehend, kann grundsätzlich Potenzial bestehen. Ob und in welcher Form dort eine Entwicklung sinnvoll ist, kann jedoch erst nach einer sorgfältigen Prüfung entschieden werden.

Flächen bewusst nutzen

Die Flächen in Pleinfeld sind begrenzt. Neben Gewerbe ist auch die Schaffung von Wohnraum wichtig – gerade in unserer attraktiven Lage am See. Deshalb müssen alle Entscheidungen mit Blick auf das Gesamtwohl der Gemeinde getroffen werden.

Für uns ist klar: Natur- und Klimaschutz spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Erhalt von Bäumen und gewachsenen Strukturen ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität.

Gleichzeitig heißt verantwortliche Klimapolitik auch, Flächen klug und nachhaltig zu nutzen. Entscheidungen dürfen nicht pauschal getroffen werden, sondern müssen ökologisch, wirtschaftlich und sozial sorgfältig abgewogen werden.

Unser Ziel ist daher keine „Alles-oder-nichts“-Politik, sondern für jede Fläche die beste Lösung – mit möglichst geringem Eingriff in Natur und Landschaft.

Bürgerbeteiligung bleibt zentral

Zugleich gilt für uns als SPD-Fraktion klar:
Ein Gewerbegebiet wird es nur mit frühzeitiger und transparenter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger geben.

Ein sachlicher Dialog ist die Grundlage für tragfähige und akzeptierte Lösungen. Uns geht es darum, die Diskussion zu versachlichen und die Gemeinschaft in Pleinfeld zusammenzuhalten.

Fazit

• Direkt bei St. Veit wird definitiv kein Gewerbegebiet entstehen.
• Konkrete Planungen für neue Gewerbeflächen bestehen aktuell nicht.
• Weitere Standorte werden von der Verwaltung geprüft.
• Entscheidungen brauchen verlässliche Fakten – nicht vorschnelle Festlegungen.
• Frühzeitige Bürgerbeteiligung ist für uns Voraussetzung.

Unser Ziel ist eine verantwortungsvolle Entwicklung Pleinfelds – mit Augenmaß, Transparenz und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Neues aus dem Gemeinderat 05/2026

  • 1. Weniger Transparenz im Gemeinderat

    In der letzten Sitzung wurde der Tagesordnungspunkt „Bürger fragen – der Gemeinderat antwortet“ vom Bürgermeister gestrichen. Wir bedauern das sehr, da sich dieses Format seit 2002 bewährt hat und ein wichtiger Baustein für Bürgernähe und Transparenz ist.

    Wir setzen uns dafür ein, diesen Punkt wieder einzuführen und lassen rechtlich prüfen, welche Möglichkeiten es dafür gibt.

    Kritisch sehen wir auch, dass es künftig keinen eigenen Tagesordnungspunkt für Anfragen der Gemeinderäte mehr geben soll, sondern diese unter „Bekanntgaben“ behandelt werden. Aus unserer Sicht braucht es hier weiterhin klare und transparente Strukturen.

  • 2. Photovoltaik auf der Mittelschule kommt

    Wir begrüßen es ausdrücklich, dass auf der Mittelschule eine Photovoltaikanlage installiert wird. Damit wird ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Energieversorgung vor Ort gemacht. Die Schule kann künftig einen Teil ihres Stroms selbst erzeugen – ein sinnvoller Beitrag zu Klimaschutz und Kosteneinsparung.

  • 3. Anfrage Felix Michahelles: Hartplatz beim Kindergarten verzögert sich

    Seit der Fertigstellung des Kindergartens im Jahr 2024 fehlt weiterhin der zugesicherte Hartplatz. Dieser war vom Gemeinderat gefordert worden und ist für die Nutzung der Außenflächen wichtig.
    Auf unsere Nachfrage wurde mitgeteilt, dass aktuell verschiedene Varianten geprüft werden. Dafür werden in Abstimmung mit der Regierung Angebote eingeholt.
    Ein konkreter Zeitplan kann derzeit noch nicht genannt werden. Sobald die Prüfungen abgeschlossen sind, sollen zwei Varianten im Gemeinderat zur Entscheidung vorgestellt werden.

  • 4. Anfrage Inge Dorschner: Kreisverkehr in Ramsberg weiter offen

    Die SPD-Fraktion hatte bereits vor mehreren Jahren beantragt, dass sich der Bürgermeister für einen Kreisverkehr in Ramsberg einsetzen soll.
    Wir halten diese Maßnahme weiterhin für sinnvoll und unterstützen sie ausdrücklich. Allerdings gibt es aktuell keine neuen Entwicklungen oder Fortschritte.
    Wir werden das Thema weiter verfolgen und uns dafür einsetzen, dass hier endlich Bewegung in die Sache kommt.

Wir wünschen schöne Pfingstferien!

Konstituierende Sitzung des Pleinfelder Gemeinderats – Start in die neue Amtsperiode

Mit der konstituierenden Sitzung hat der neu gewählte Pleinfelder Gemeinderat seine Arbeit aufgenommen. Dabei wurden wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt – mit dem klaren Ziel, gemeinsam Verantwortung für Pleinfeld zu übernehmen und unsere Gemeinde weiter voranzubringen.

Zu Beginn der Sitzung wurde unser neu gewählter Gemeinderat Jürgen Werner als einer von neun neuen Gemeinderäten vereidigt. Im Anschluss wurde Felix Michahelles zum Dritten Bürgermeister gewählt (während Gerhard Fuchs von den Freien Wählern zum Zweiten Bürgermeister bestimmt wurde). In seinen ersten Worten betonte Michahelles, wie sehr er sich über das entgegengebrachte Vertrauen freut und die neue Aufgabe mit großem Verantwortungsbewusstsein annimmt.

Er stellte heraus, dass es nun darauf ankomme, gemeinsam für Pleinfeld zu arbeiten, gute Lösungen voranzubringen und dabei die richtige Balance zu finden: Loyalität gegenüber dem Bürgermeister, aber auch eine konstruktive und sachliche Begleitung der Entscheidungen im Gemeinderat. Denn letztlich gehe es darum, das umzusetzen, wofür die Bürgerinnen und Bürger den Gemeinderat gewählt haben.

Ein besonders bewegender Moment der Sitzung war die Verabschiedung der ausgeschiedenen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. In einer emotionalen Rede würdigte SPD‑Fraktionsvorsitzender Felix Michahelles insbesondere den langjährigen Marktgemeinderat und Behindertenbeauftragten Bernhard Endres.

Endres hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement für Pleinfeld eingesetzt und sich dabei vor allem für Barrierefreiheit, etwa beim Bahnhof, stark gemacht. Für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste erhielt er großen Respekt und anhaltenden Applaus – ein Ausdruck der Wertschätzung über alle Fraktionsgrenzen hinweg.

Auch die personelle Aufstellung der SPD im Gemeinderat wurde festgelegt:

  • Fraktionsvorsitzender: Felix Michahelles
  • Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Jürgen Werner

Besetzung der Ausschüsse:

  • Haupt- und Finanzausschuss: Felix Michahelles
  • Bau- und Umweltausschuss: Jürgen Werner
  • Werksausschuss: Inge Dorschner

Mit dieser Aufstellung geht die SPD Pleinfeld motiviert in die neue Amtsperiode. Der Anspruch ist klar: konstruktiv mit allen Fraktionen zusammenarbeiten, Themen sachlich voranbringen und stets das Wohl der gesamten Marktgemeinde im Blick behalten.

Wir freuen uns auf die kommenden Jahre – im offenen Dialog, mit gegenseitigem Respekt und mit dem gemeinsamen Ziel, Pleinfeld weiter positiv zu entwickeln.

Verabschiedung Bernhard Endres mit inge Dorschner, Jürgen Werner und Felix Michahelles

Bernhard Endres wurde für seine großen Verdienste für Barrierefreiheit und den barrierefreien Bahnhof gewürdigt.
im Bild v.l.n.r.: Inge Dorschner, Jürgen Werner, Bernhard Endres und Felix Michahelles

Jürgen Werner wurde als Gemeinderat vereidigt.

Jürgen Werner wurde als neuer Marktgemeinderat vereidigt.

Vereidigung Felix Michahelles als 3. Bürgermeister

Felix Michahelles wurde als 3.Bürgermeister vereidigt.

Unsere Haushaltsanträge 2026

Die SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Pleinfeld hat drei wichtige Anträge für den Haushalt 2026 eingebracht. Diese Vorschläge sind einfach, sinnvoll und können schnell Wirkung zeigen. Unser Ziel bleibt, Pleinfeld für alle Bürgerinnen und Bürger noch lebenswerter zu machen – für Familien, für Jugendliche, für Pendler und für Gäste.
 

1. Sonnensegel für den Spielplatz im Freibad – Schutz für die Kleinsten

Der Kleinkind-Spielplatz im Freibad wird im Sommer intensiv genutzt. Viele Eltern haben uns darauf hingewiesen, dass der Bereich komplett in der Sonne liegt und es kaum Schatten gibt. Gerade kleine Kinder sind jedoch besonders empfindlich gegenüber starker Sonneneinstrahlung.

Darum beantragen wir ein Sonnensegel, das:

  • verlässlichen Schutz vor UV-Strahlung bietet,
  • den Aufenthalt im Freibad angenehmer macht,
  • und die Sicherheit für Kleinkinder verbessert.

Ein Sonnensegel ist eine vergleichsweise kleine Investition mit großer Wirkung – und ein wichtiges Zeichen für Familienfreundlichkeit.
 

2. Mehr Verkehrssicherheit: Eine weitere Geschwindigkeitstafel

Viele Bürgerinnen und Bürger erleben täglich, dass Fahrzeuge in Pleinfeld und den Ortsteilen zu schnell unterwegs sind. Besonders in Bereichen mit Kindern, älteren Menschen und touristischem Verkehr ist das ein ernstes Problem.

Eine zusätzliche Geschwindigkeitstafel hilft:

  • das Bewusstsein der Fahrer zu schärfen,
  • Geschwindigkeiten nachweislich zu reduzieren,
  • und gefährliche Situationen zu vermeiden.

Damit erhöhen wir die Sicherheit im gesamten Gemeindegebiet – einfach, effektiv und kostengünstig.
 

3. Moderner Fahrradunterstand am Bahnhof (Seeseite)

Der Fahrradunterstand am Bahnhof ist in die Jahre gekommen. Für viele Pendler, Freizeitradler und Gäste ist er einer der ersten Orte, die sie in Pleinfeld sehen. Als Tourismusgemeinde brauchen wir hier ein freundliches und modernes Erscheinungsbild.

Wir setzen uns dafür ein, dass eine zeitgemäße Lösung geplant wird:

  • optisch ansprechend,
  • funktional und wetterfest,
  • passend für E-Bikes und moderne Fahrradgrößen.

 

4. Öffentliche Toilettenanlage für Bahnhof und Bahnweiher-Spielplatz


Familienfreundlich und praktisch

Der Spielplatz am Bahnweiher ist ein stark frequentierter Aufenthaltsort für Familien und Besucherinnen und Besucher aus Pleinfeld und der Region. Gerade für Familien mit Kindern sind erreichbare und saubere Toiletten eine wichtige Voraussetzung für einen längeren, entspannten Aufenthalt. Eine zentrale Toilettenanlage erhöht die Nutzbarkeit des Spielplatzes deutlich und macht den Bereich insgesamt attraktiver.

Mehr Lebensqualität und Funktionalität am Bahnhof

Der Pleinfelder Bahnhof ist ein zentraler Mobilitätsknotenpunkt für Pendlerinnen und Pendler, Reisende sowie Gäste des Fränkischen Seenlands. Öffentliche Toiletten gehören zu einer zeitgemäßen Bahnhofsinfrastruktur und sind notwendig, um den Bahnhof als funktionalen und einladenden Ort zu stärken. Eine gut platzierte Toilettenanlage kommt sowohl dem Bahnhofsumfeld als auch dem angrenzenden Freizeitbereich zugute.

 

Ein Gewinn für Bürgerinnen, Bürger und Gäste

Eine saubere, gut erreichbare und möglichst barrierefreie Toilettenanlage ist ein sichtbares Zeichen für Servicequalität und gute kommunale Infrastruktur. Sie verbessert die Aufenthaltsqualität an zwei stark genutzten Orten, vermeidet Ausweichlösungen und trägt zu einem positiven Gesamtbild der Marktgemeinde bei. Gleichzeitig stärkt sie Pleinfeld als gastfreundlichen Ort für Einheimische wie auch für Touristinnen und Touristen.

Mit der Umsetzung einer zentralen öffentlichen Toilettenanlage verbessern wir die Infrastruktur am Bahnhof und im Umfeld des Bahnweiher-Spielplatzes nachhaltig und leisten einen konkreten Beitrag zur Lebensqualität und Attraktivität Pleinfelds.

 

Unser Anspruch: Ein Pleinfeld für alle

Mit unseren drei Anträgen setzen wir klare Prioritäten:

  • Für Familien
  • Für Sicherheit im Straßenverkehr
  • Für moderne Mobilität und ein schönes Ortsbild

Die Maßnahmen sind bewusst praxisnah gewählt und können zeitnah umgesetzt werden. Wir wollen Pleinfeld Schritt für Schritt weiterentwickeln – mit Lösungen, die wirken.

Nahwärmenetz Walting kann endlich weitergehen

SPD-Fraktion: Wir stehen hinter dem Projekt – aber Transparenz muss künftig besser werden

Das Nahwärmenetz in Walting ist ein wichtiges Zukunftsprojekt – für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und gemeinschaftliches Handeln im Dorf. Wir als SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Pleinfeld haben uns immer klar für das Nahwärmenetz ausgesprochen. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun endlich weitergehen kann.

Rückblick: Unklare Informationslage und fehlende Transparenz

Bereits im Juli wurde der Tagesordnungspunkt zur Materialbestellung kurzfristig abgesetzt, weil Unklarheiten bestanden: War die Vorgehensweise förderschädlich? Bringt sie tatsächlich finanzielle Vorteile?
Zu diesem Zeitpunkt lagen dem Gemeinderat keine vollständigen Informationen vor – insbesondere nicht das bereits im Mai vorliegende Angebot. Das hat für erhebliche Verunsicherung und Misstrauen gesorgt.

Auch im September herrschte weiterhin Unzufriedenheit. Es war bereits der dritte Versuch, das Thema nachträglich zu beschließen – diesmal unter Zeitdruck. Wieder kamen wichtige Informationen erst auf mehrfache Nachfrage. Nach und nach wurden Fehler eingeräumt, was wir anerkennen. Dennoch: So darf Kommunikation im Gemeinderat nicht laufen.

Verantwortung statt Wegducken

Besonders kritisch sehen wir die Doppelrolle des Bürgermeisters, der zugleich zweiter Vorsitzender der Nahwärmegenossenschaft Walting eG ist. Wer eine solche Position innehat, trägt Verantwortung – auch in der Kommunikation.
Sich in dieser Situation „heraushalten“ zu wollen, während man zugleich zentrale Informationen zurückhält, ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Die SPD-Fraktion fordert hier klare Rollen und volle Transparenz.

Klärung in großer Gesprächsrunde

Inzwischen wurden die offenen Punkte in einer großen Gesprächsrunde mit allen Beteiligten weitgehend geklärt. Auf Antrag u. a. der SPD-Fraktion wurde das Thema in der Sondersitzung am 7. Oktober erneut behandelt – und diesmal endlich auf eine solide Grundlage gestellt. Bemerkenswert: Die CSU-Fraktion stellte als einzige Fraktion keinen eigenen Antrag, und weniger als die Hälfte ihrer Mitglieder nahm überhaupt an der Sitzung teil.

Gemeinsam nach vorne

Ja, bei einem so komplexen Projekt können Fehler passieren. Entscheidend ist, dass man daraus lernt – und es künftig besser macht. Wir als SPD-Fraktion wollen weiter gemeinsam an Lösungen arbeiten, nicht an Schuldzuweisungen.
Das Ziel ist klar: Ein funktionierendes Nahwärmenetz Walting, das den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt und Vorbild für nachhaltige Energieversorgung in unserer Gemeinde wird.

„Lasst uns jetzt nach vorne schauen und dieses tolle Projekt gemeinsam voranbringen.“
– SPD-Fraktion Pleinfeld (Inge Dorschner, Bernhard Endres, Felix Michahelles und Astrid Weiße)

SPD-Haushaltsrede 2025: Positives herausgestellt und klare Forderungen

Bernhard Endres, Fraktionsvorsitzender der SPD Pleinfeld, hielt seine Haushaltsrede für das Jahr 2025. Neben Dankbarkeit für die Arbeit der Kämmerei, stellte er auch die Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge für den Bürgermeister dar.

SPD-Anträge erfolgreich eingebracht

Die SPD-Fraktion konnte einige ihrer Anträge in den Haushalt 2025 einbringen, darunter:
✔️ Zusätzliche Geschwindigkeitsanzeigetafeln zur Verkehrsberuhigung.
✔️ Ein weiterer Graffiti-Workshop, um künstlerische Gestaltung im öffentlichen Raum zu fördern.
✔️ Ein offener Bücherschrank, der von Ehrenamtlichen betreut wird.

✔️ Bänke an weiteren Wegen, in Abstimmung mit BürgerInnen sollen diese sinnvoll platziert werden.

✔️ Sonnensegel Spielplatz Mittelfeld, Um die Kinder vor den starken Sonnenstrahlen im Sommer zu schützen.
✔️ Ein Kreisverkehr statt einer gefährlichen Kreuzung, dies wird nochmal in einem von der SPD gesonderten Antrag diskutiert

Jedoch bleibt die Bilanz aus dem vorangegangen Haushalt 2024 ausbaufähig, siehe offene Maßnahmen 2024.

Volkstrauertag 2024: Erinnerung an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
von links nach rechts: Felix Michahelles, Inge Dorschner, Astrid Weiße
Das diesjährige Motto lautete: „Das Gedenken an die nächste Generation weitergeben.“ 
 
Wir haben am 17.11.2024 gemeinsam in Pleinfeld an die Opfer von Kriegen und Gewalt erinnert.
Danke an die Reservisten, die Kirchengemeinden und dem VdK für die würdevolle Gedenkveranstaltung. 
 
Lasst uns gemeinsam für Verständigung, Versöhnung und Frieden eintreten.
Anträge der SPD-Fraktion für den Haushalt 2025

  • Ein Sonnensegel für den Spielplatz am Mittelfeld

    Um die Kleinkinder vor den starken Sonnenstrahlen zu schützen, beantragen wir ein Sonnensegel für den Spielplatz im Mittelfeld.
    Wie bereits im Gemeinderat besprochen, soll dies anhand einer von der Verwaltung vorbereiteten Kostenschätzung entschieden werden.

    Geschätzte Kosten 3.000 €

     

     

    .

  • Eine weitere Geschwindigkeitstafel

    Da der Verkehr von vielen Autofahrern oft falsch eingeschätzt wird, ist aus unserer Sicht
    eine weitere Geschwindigkeitstafel nötig.
    Wir haben viele Ortsteile und den Hauptort Pleinfeld.

    Geschätzte Kosten 3.000 €

  • Graffiti Workshop

    Wir beantragen für 2025 einen weiteren Graffiti Workshop, um die Bahnunterführung im Pleinfeld zu verschönern. Beispielsweise unter Einbeziehung der Mittelschule und damit der lokalen Jugend könnten Motive unterschiedlicher Art mit Bezug zur Region dargestellt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese professionellen Graffiti meist respektiert werden und zugleich einen modernen, schönen Rahmen für den Bereich einer Unterführung bilden.

    Geschätzte Kosten 5.000 €

  • Bänke an Wegen

    Im Gemeinderat wurde das Thema des Öfteren bereits mit einer Wunschliste einer Bürgerin thematisiert.
    In dem Haushaltsplan 2025 sollen hierfür Gelder für eine bestimmte Anzahl Sitzbänke
    in Abstimmung mit Bürgerinnen zur Verfügung gestellt werden.

    Geschätzte Kosten 3.000 €

  • Radwegeschluss durch das Bahnviadukt

    Wir möchten die Schließung der Radweglücke zwischen der B2/Pleinfeld–Rezattal

    Details sind beim Klick auf den Link zu erkennen

    und dem Brombachsee durch das Viadukt erreichen.

    Geschätzte Planungskosten 5.000 €

     

     

     

  • Josef Steinmeier Steg

    Der Josef Steinmeier Steg ist laut Brückengutachten zu erneuern. Da dieser von sehr vielen Bürgern benutzt wird,
    sollten wir wenigstens die Planungskosten einstellen und dabei zusätzlich bedenken, ob wir diesen nicht auch als
    offiziellen Radweg nutzen können, sollte er neu erstellt werden.

    Geschätzte Planungskosten 10.000 €

     

     

  • Offener Bücherschrank

    In vielen Gemeinden, vor allem mit Tourismus Schwerpunkt,                    
    finden sich offene Bücherschränke (z.B. Zweckentfremdete Telefonzelle).
    Hierzu gibt es auch Bürger, welche die Betreuung übernehmen würden.

    Geschätzte Kosten 2.000 €

     

     

     

  • Kreisverkehr

    Wir beantragen die unfallträchtige Kreuzung in Richtung Stirn, Viadukt, Campingplatz und Pleinfeld in einen Kreisverkehr umzuwandeln.
    Die Gründe dafür sollten auf der Hand liegen: es wird dort ein großes Wohngebiet entwickelt, dadurch wird mehr Verkehr bei Ein- und Ausfahrten an der Kreuzung entstehen. Aus unserer Sicht sind Kreisverkehre eine sicherere Alternative zu Ampeln und Stoppschildern.

    Geschätzte Planungskosten 30.000 €

     

  • Noch offene Maßnahmen von 2024, bereits mit Haushaltsstellen versehen:

    1. Angebot Jugendliche: Skatepark bzw. Pumptrack (20.000 €))

    Durch Einbeziehung der Jugendlichen sollen diese selbst entscheiden, ob Skatepark oder ein Pumptrack erwünscht ist, wichtig ist ein Angebot. Als möglicher Standort könnte am Sportpark neben einem dringend zu erstellenden neuen Hartplatz unten bei den aktuellen Parkplätzen Richtung Soccergolf gefunden werden, deren sinnvolle Nutzung derzeit anzuzweifeln ist.

    2. Überplanung des Umfelds am Bahnhof (Überplanung ca. 80.000 €)

    Barrierefreier Durchgang: Wir benötigen einen barrierefreien Durchgang der Unterführung, der sowohl für Radfahrer, Menschen mit Behinderungen als auch Fußgänger zugänglich ist und sie sicher in den Norden (Seeseite) von Pleinfeld führt. Eine Planung für eine barrierefreie Lösung wurde bereits von einem Ingenieurbüro im Auftrag der Marktgemeinde erstellt und liegt vor. Diese sieht auf der Seeseite ebenso die Schaffung von Park & Ride Parkplätze vor. In diesem Zuge sollten auch auf der Seeseite moderne Fahrradabstellplätze geschaffen werden.

    Park & Ride Parkplätze: Zusätzlich basierend auf einer Bedarfsprognose des VGN (2019) gehen wir von einer steigenden Fahrgastentwicklung aus, die einen Bedarf von 50 zusätzlichen P+R-Stellplätzen prognostiziert. Wir möchten gerne in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn diskutieren, wie diese Erweiterung realisiert werden kann, insbesondere im Kontext der aktuellen Umwelt- und Verkehrsdebatten.

    Barrierefreie Toilettenanlage: Eine barrierefreie Toilettenanlage ist ein wichtiges Element, das sowohl im Bahnhofsgebäude (in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn) als auch im direkten Umfeld des Bahnhofs platziert werden kann. Dies ermöglicht nicht nur Bahnnutzer, sondern auch den Pleinfeldern, welche die Bahnweiher-Freizeitanlage nutzen.

    Moderne Fahrradabstellplätze: Die steigende Anzahl von Fahrradnutzern, insbesondere von E-Bikes, erfordert eine Modernisierung und Erweiterung der Fahrradabstellplätze, sowohl im südlichen als auch im nördlichen Bereich des Bahnhofs. Momentan haben wir noch den Charme der sechziger Jahre. Dabei ist auch die Videoüberwachung zu berücksichtigen.

    Verlegung des Tourismusbüros der Gemeinde: Wenn die Gemeinde plant, das Tourismusbüro in die Nähe des Bahnhofs zu verlegen, sollte die Architekturplanung dies berücksichtigen. Die Einrichtung sollte leicht zugänglich sein und möglicherweise in das Gesamtkonzept des Bahnhofsbereichs integriert werden.

    Möglichkeit für einen Fahrradverleih: Ein Fahrradverleih am Bahnhof kann dazu beitragen, die Nutzung von Fahrrädern als Verkehrsmittel zu fördern und den Tourismus in der Region zu unterstützen. Die Planung sollte geeignete Standorte für Fahrradverleihstationen und gegebenenfalls Ladeeinrichtungen für E-Bikes berücksichtigen.

    Schaffung von Gewerbeansiedlung für kleine Betriebe und selbstständige Handwerker am Bahnhofsgelände gegenüber Kastanienhof: Dieser Punkt bezieht sich auf die Schaffung von Räumlichkeiten, Garagen oder Hallen, die von selbstständigen Handwerkern genutzt werden können, z. B. zum Abstellen von Fahrzeigen und Materialien. Als Standort wäre aus unserer Sicht v. a. die Südseite gegenüber der Gaststätte Kastanienhof geeignet. Dies könnte die Förderung von kleinen Unternehmen und Dienstleistern im Bahnhofsbereich nach sich ziehen, was sowohl der Gemeinde als auch potenziell reisenden ArbeitnehmerInnen zugutekommen kann.

    3. Kommunale Wärmeplanung (ca. 30.000 €)

    Voraussichtlich bis 2026 bzw. 2028 werden alle Kommunen in Deutschland zur Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung verpflichtet sein. Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisch-planerisches Instrument, das den Weg unserer Kommune zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung beschreibt. Die Kommunale Wärmeplanung umfasst nicht nur die Erarbeitung des Wärmeplans, sondern wird als langfristiger, umsetzungsorientierter Multi-Akteursprozess unter Federführung der Kommune verstanden. Viele Kommunen haben das Thema für sich erkannt und befinden sich in einer Start- und Orientierungsphase. In diese Richtung sollten auch wir kommen.

    4. Barrierefreie und klimafreundliche Mobilität -

    Bushäuschen an der Mittelschule mit barrierefreiem Zustieg in den Bus - wir gehen davon aus, dass die neugebauten Haltestellen barrierefrei werden (sonst gibt es keinen Zuschuss) - Antrag vom 3.3.2021 - fahrradfreundliches Pleinfeld (Anhang)

    5. Friedhof - Möglichkeit für eine Baumbestattung anbieten (10.000 €)

    Wir bräuchten eine größere Fläche am Friedhof für eine Baumbestattung. Uns sprechen viele Bürger an die bei uns bestattet werden möchten, aber eben unter einem Baum, weil sie keine Angehörigen haben oder keine Grabpflege machen möchten oder können.

    6. Grundstückskäufe für Bau- und Gewerbegebiete

    Neben dem Wohngebiet „Stirner Straße“ sollten auch weitere mögliche Baugebiete geplant werden, da deren Entwicklung erfahrungsgemäß mehrere Jahre in Anspruch nimmt.

    7. Innenentwicklung und Leerstandsmanagement (10.000 €)

    Um neue Flächen im Außenbereich zu schonen und die Innenentwicklung zu stärken, müssen wir vorhandene und für eine bauliche Nutzung geeignete Flächenpotenziale in den Siedlungsgebieten, z.B. Baulandreserven, Brachflächen und leerstehende Bausubstanz sowie Möglichkeiten zur Nachverdichtung vorrangig genutzt werden.

 

Gemeinderat Pleinfeld 07/2024

  • Freibad Montag wieder geöffnet

    Wir begrüßen sehr, dass es endlich gelungen ist, die ausstehende Bademeisterstelle wieder zu besetzen. Damit wird das Freibad ab August wieder Montag geöffnet sein.

  • Sitzbänke im Gemeindegebiet

    Bereits vor mehreren Monaten wurde von Felix Michahelles eine Liste von gewünschten Sitzbänken – die von Frau Jahresdörfer-Diaz erstellet wurde - an den Bürgermeister übergeben. Leider hat die Bürgerin bisher noch keine Rückmeldung erhalten. Michahelles mahnte nochmal an, sie bei der Aufstellung von Sitzbänken einzubinden und diese umzusetzen. Engagement und Bürgernähe sollten an erster Stelle stehen.

  • Sonnensegel am Spielplatz Mittelfeld

    Anfrage Felix Michahelles: Der Spielplatz am Mittelfeld wird viel genutzt, auch von dem angrenzenden Kindergarten. Allerdings fehlt leider bei hohen Temperaturen die Überschattung. Dies wurde bereits von einer Bürgerin angesprochen.

    Das Anpflanzen von Bäumen ist aufgrund der Topografie keine Option. Daher sollen zu den Haushaltsberatungen im Herbst die Kosten eines Sonnensegels eruiert werden. Dann kann für diesen und evtl. weitere Spielplätze eine Entscheidung getroffen werden.

  • Verunkrautung von Gräbern auf dem Friedhof

    Bernhard Endres stellte eine Anfrage an den Bürgermeister bezüglich der zunehmenden Verunkrautung von Gräbern auf dem Friedhof. Endres betonte, dass früher die Verwaltung regelmäßige Begehungen durchführte und die Besitzer vernachlässigter Gräber gemäß § 15 der Friedhofs- und Bestattungssatzung zur Pflege aufforderte. Er forderte, diese Praxis wieder aufzunehmen.

Weiterer Artikel zum BayWa-Gelände folgt.

Wir wünschen schöne Sommerferien!

Gemeinderat Pleinfeld 05/2024

  • Vereinsförderrichtlinie verabschiedet

    Eine neue Vereinsförderrichtlinie wurde von der Verwaltung mit Einbindung des Gemeinderats bearbeitet und nun beschlossen.

    Vereinsvorsitzende werden darüber informiert und es findet eine Veröffentlichung in der Bürgerinfo und auf der Homepage statt.

    Wir danken der Verwaltung für die gute Arbeit und begrüßen die Transparenz und klaren Kriterien, wobei noch genug Spielraum für Einzelfälle bleibt.

  • Duschen Grundschule wieder nutzbar

    Die Sanierung der Duschen an der Grundschule dauerte sehr lange. Laut Bürgermeister stehen die Duschen und Umkleiden seit den Pfingstferien wieder zur Verfügung.

  • Anfrage WLAN Hotspots (Felix Michahelles)

    In Mischelbach und Hohenweiler sind die beschlossenen WLAN-Hotspots bereits in Betrieb. Laut Bürgermeister sollen die weiteren WLAN-Hotspots in den Ortsteilen und den beiden Jugendzentren in spätestens 6 Monaten zur Verfügung stehen.

 

Video: Pleinfelder Bahnhof

Video Bahnhof

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Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

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Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

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