Gemeinderat
Mit der konstituierenden Sitzung hat der neu gewählte Pleinfelder Gemeinderat seine Arbeit aufgenommen. Dabei wurden wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt – mit dem klaren Ziel, gemeinsam Verantwortung für Pleinfeld zu übernehmen und unsere Gemeinde weiter voranzubringen.
Zu Beginn der Sitzung wurde unser neu gewählter Gemeinderat Jürgen Werner als einer von neun neuen Gemeinderäten vereidigt. Im Anschluss wurde Felix Michahelles zum Dritten Bürgermeister gewählt (während Gerhard Fuchs von den Freien Wählern zum Zweiten Bürgermeister bestimmt wurde). In seinen ersten Worten betonte Michahelles, wie sehr er sich über das entgegengebrachte Vertrauen freut und die neue Aufgabe mit großem Verantwortungsbewusstsein annimmt.
Er stellte heraus, dass es nun darauf ankomme, gemeinsam für Pleinfeld zu arbeiten, gute Lösungen voranzubringen und dabei die richtige Balance zu finden: Loyalität gegenüber dem Bürgermeister, aber auch eine konstruktive und sachliche Begleitung der Entscheidungen im Gemeinderat. Denn letztlich gehe es darum, das umzusetzen, wofür die Bürgerinnen und Bürger den Gemeinderat gewählt haben.
Ein besonders bewegender Moment der Sitzung war die Verabschiedung der ausgeschiedenen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. In einer emotionalen Rede würdigte SPD‑Fraktionsvorsitzender Felix Michahelles insbesondere den langjährigen Marktgemeinderat und Behindertenbeauftragten Bernhard Endres.
Endres hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement für Pleinfeld eingesetzt und sich dabei vor allem für Barrierefreiheit, etwa beim Bahnhof, stark gemacht. Für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste erhielt er großen Respekt und anhaltenden Applaus – ein Ausdruck der Wertschätzung über alle Fraktionsgrenzen hinweg.
Auch die personelle Aufstellung der SPD im Gemeinderat wurde festgelegt:
Besetzung der Ausschüsse:
Mit dieser Aufstellung geht die SPD Pleinfeld motiviert in die neue Amtsperiode. Der Anspruch ist klar: konstruktiv mit allen Fraktionen zusammenarbeiten, Themen sachlich voranbringen und stets das Wohl der gesamten Marktgemeinde im Blick behalten.
Wir freuen uns auf die kommenden Jahre – im offenen Dialog, mit gegenseitigem Respekt und mit dem gemeinsamen Ziel, Pleinfeld weiter positiv zu entwickeln.
Bernhard Endres wurde für seine großen Verdienste für Barrierefreiheit und den barrierefreien Bahnhof gewürdigt.
im Bild v.l.n.r.: Inge Dorschner, Jürgen Werner, Bernhard Endres und Felix Michahelles

Jürgen Werner wurde als neuer Marktgemeinderat vereidigt.
Felix Michahelles wurde als 3.Bürgermeister vereidigt.
Die SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Pleinfeld hat drei wichtige Anträge für den Haushalt 2026 eingebracht. Diese Vorschläge sind einfach, sinnvoll und können schnell Wirkung zeigen. Unser Ziel bleibt, Pleinfeld für alle Bürgerinnen und Bürger noch lebenswerter zu machen – für Familien, für Jugendliche, für Pendler und für Gäste.
1. Sonnensegel für den Spielplatz im Freibad – Schutz für die Kleinsten
Der Kleinkind-Spielplatz im Freibad wird im Sommer intensiv genutzt. Viele Eltern haben uns darauf hingewiesen, dass der Bereich komplett in der Sonne liegt und es kaum Schatten gibt. Gerade kleine Kinder sind jedoch besonders empfindlich gegenüber starker Sonneneinstrahlung.
Darum beantragen wir ein Sonnensegel, das:
Ein Sonnensegel ist eine vergleichsweise kleine Investition mit großer Wirkung – und ein wichtiges Zeichen für Familienfreundlichkeit.
2. Mehr Verkehrssicherheit: Eine weitere Geschwindigkeitstafel
Viele Bürgerinnen und Bürger erleben täglich, dass Fahrzeuge in Pleinfeld und den Ortsteilen zu schnell unterwegs sind. Besonders in Bereichen mit Kindern, älteren Menschen und touristischem Verkehr ist das ein ernstes Problem.
Eine zusätzliche Geschwindigkeitstafel hilft:
Damit erhöhen wir die Sicherheit im gesamten Gemeindegebiet – einfach, effektiv und kostengünstig.
3. Moderner Fahrradunterstand am Bahnhof (Seeseite)
Der Fahrradunterstand am Bahnhof ist in die Jahre gekommen. Für viele Pendler, Freizeitradler und Gäste ist er einer der ersten Orte, die sie in Pleinfeld sehen. Als Tourismusgemeinde brauchen wir hier ein freundliches und modernes Erscheinungsbild.
Wir setzen uns dafür ein, dass eine zeitgemäße Lösung geplant wird:
Familienfreundlich und praktisch
Der Spielplatz am Bahnweiher ist ein stark frequentierter Aufenthaltsort für Familien und Besucherinnen und Besucher aus Pleinfeld und der Region. Gerade für Familien mit Kindern sind erreichbare und saubere Toiletten eine wichtige Voraussetzung für einen längeren, entspannten Aufenthalt. Eine zentrale Toilettenanlage erhöht die Nutzbarkeit des Spielplatzes deutlich und macht den Bereich insgesamt attraktiver.
Mehr Lebensqualität und Funktionalität am Bahnhof
Der Pleinfelder Bahnhof ist ein zentraler Mobilitätsknotenpunkt für Pendlerinnen und Pendler, Reisende sowie Gäste des Fränkischen Seenlands. Öffentliche Toiletten gehören zu einer zeitgemäßen Bahnhofsinfrastruktur und sind notwendig, um den Bahnhof als funktionalen und einladenden Ort zu stärken. Eine gut platzierte Toilettenanlage kommt sowohl dem Bahnhofsumfeld als auch dem angrenzenden Freizeitbereich zugute.
Ein Gewinn für Bürgerinnen, Bürger und Gäste
Eine saubere, gut erreichbare und möglichst barrierefreie Toilettenanlage ist ein sichtbares Zeichen für Servicequalität und gute kommunale Infrastruktur. Sie verbessert die Aufenthaltsqualität an zwei stark genutzten Orten, vermeidet Ausweichlösungen und trägt zu einem positiven Gesamtbild der Marktgemeinde bei. Gleichzeitig stärkt sie Pleinfeld als gastfreundlichen Ort für Einheimische wie auch für Touristinnen und Touristen.
Mit der Umsetzung einer zentralen öffentlichen Toilettenanlage verbessern wir die Infrastruktur am Bahnhof und im Umfeld des Bahnweiher-Spielplatzes nachhaltig und leisten einen konkreten Beitrag zur Lebensqualität und Attraktivität Pleinfelds.
Unser Anspruch: Ein Pleinfeld für alle
Mit unseren drei Anträgen setzen wir klare Prioritäten:
Die Maßnahmen sind bewusst praxisnah gewählt und können zeitnah umgesetzt werden. Wir wollen Pleinfeld Schritt für Schritt weiterentwickeln – mit Lösungen, die wirken.
SPD-Fraktion: Wir stehen hinter dem Projekt – aber Transparenz muss künftig besser werden
Das Nahwärmenetz in Walting ist ein wichtiges Zukunftsprojekt – für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und gemeinschaftliches Handeln im Dorf. Wir als SPD-Fraktion im Marktgemeinderat Pleinfeld haben uns immer klar für das Nahwärmenetz ausgesprochen. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun endlich weitergehen kann.
Bereits im Juli wurde der Tagesordnungspunkt zur Materialbestellung kurzfristig abgesetzt, weil Unklarheiten bestanden: War die Vorgehensweise förderschädlich? Bringt sie tatsächlich finanzielle Vorteile?
Zu diesem Zeitpunkt lagen dem Gemeinderat keine vollständigen Informationen vor – insbesondere nicht das bereits im Mai vorliegende Angebot. Das hat für erhebliche Verunsicherung und Misstrauen gesorgt.
Auch im September herrschte weiterhin Unzufriedenheit. Es war bereits der dritte Versuch, das Thema nachträglich zu beschließen – diesmal unter Zeitdruck. Wieder kamen wichtige Informationen erst auf mehrfache Nachfrage. Nach und nach wurden Fehler eingeräumt, was wir anerkennen. Dennoch: So darf Kommunikation im Gemeinderat nicht laufen.
Besonders kritisch sehen wir die Doppelrolle des Bürgermeisters, der zugleich zweiter Vorsitzender der Nahwärmegenossenschaft Walting eG ist. Wer eine solche Position innehat, trägt Verantwortung – auch in der Kommunikation.
Sich in dieser Situation „heraushalten“ zu wollen, während man zugleich zentrale Informationen zurückhält, ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Die SPD-Fraktion fordert hier klare Rollen und volle Transparenz.
Inzwischen wurden die offenen Punkte in einer großen Gesprächsrunde mit allen Beteiligten weitgehend geklärt. Auf Antrag u. a. der SPD-Fraktion wurde das Thema in der Sondersitzung am 7. Oktober erneut behandelt – und diesmal endlich auf eine solide Grundlage gestellt. Bemerkenswert: Die CSU-Fraktion stellte als einzige Fraktion keinen eigenen Antrag, und weniger als die Hälfte ihrer Mitglieder nahm überhaupt an der Sitzung teil.
Ja, bei einem so komplexen Projekt können Fehler passieren. Entscheidend ist, dass man daraus lernt – und es künftig besser macht. Wir als SPD-Fraktion wollen weiter gemeinsam an Lösungen arbeiten, nicht an Schuldzuweisungen.
Das Ziel ist klar: Ein funktionierendes Nahwärmenetz Walting, das den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt und Vorbild für nachhaltige Energieversorgung in unserer Gemeinde wird.
„Lasst uns jetzt nach vorne schauen und dieses tolle Projekt gemeinsam voranbringen.“
– SPD-Fraktion Pleinfeld (Inge Dorschner, Bernhard Endres, Felix Michahelles und Astrid Weiße)
Bernhard Endres, Fraktionsvorsitzender der SPD Pleinfeld, hielt seine Haushaltsrede für das Jahr 2025. Neben Dankbarkeit für die Arbeit der Kämmerei, stellte er auch die Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge für den Bürgermeister dar.
SPD-Anträge erfolgreich eingebracht
Die SPD-Fraktion konnte einige ihrer Anträge in den Haushalt 2025 einbringen, darunter:
✔️ Zusätzliche Geschwindigkeitsanzeigetafeln zur Verkehrsberuhigung.
✔️ Ein weiterer Graffiti-Workshop, um künstlerische Gestaltung im öffentlichen Raum zu fördern.
✔️ Ein offener Bücherschrank, der von Ehrenamtlichen betreut wird.
✔️ Bänke an weiteren Wegen, in Abstimmung mit BürgerInnen sollen diese sinnvoll platziert werden.
✔️ Sonnensegel Spielplatz Mittelfeld, Um die Kinder vor den starken Sonnenstrahlen im Sommer zu schützen.
✔️ Ein Kreisverkehr statt einer gefährlichen Kreuzung, dies wird nochmal in einem von der SPD gesonderten Antrag diskutiert
Jedoch bleibt die Bilanz aus dem vorangegangen Haushalt 2024 ausbaufähig, siehe offene Maßnahmen 2024.

Ein Sonnensegel für den Spielplatz am Mittelfeld
Um die Kleinkinder vor den starken Sonnenstrahlen zu schützen, beantragen wir ein Sonnensegel für den Spielplatz im Mittelfeld. 
Wie bereits im Gemeinderat besprochen, soll dies anhand einer von der Verwaltung vorbereiteten Kostenschätzung entschieden werden.
Geschätzte Kosten 3.000 €
.
Eine weitere Geschwindigkeitstafel
Da der Verkehr von vielen Autofahrern oft falsch eingeschätzt wird, ist aus unserer Sicht 
eine weitere Geschwindigkeitstafel nötig.
Wir haben viele Ortsteile und den Hauptort Pleinfeld.
Geschätzte Kosten 3.000 €
Graffiti Workshop
Wir beantragen für 2025 einen weiteren Graffiti Workshop, um die Bahnunterführung im Pleinfeld zu verschönern. Beispielsweise unter Einbeziehung der Mittelschule und damit der
lokalen Jugend könnten Motive unterschiedlicher Art mit Bezug zur Region dargestellt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese professionellen Graffiti meist respektiert werden und zugleich einen modernen, schönen Rahmen für den Bereich einer Unterführung bilden.
Geschätzte Kosten 5.000 €
Bänke an Wegen
Im Gemeinderat wurde das Thema des Öfteren bereits mit einer Wunschliste einer Bürgerin thematisiert. 
In dem Haushaltsplan 2025 sollen hierfür Gelder für eine bestimmte Anzahl Sitzbänke
in Abstimmung mit Bürgerinnen zur Verfügung gestellt werden.
Geschätzte Kosten 3.000 €
Radwegeschluss durch das Bahnviadukt
Wir möchten die Schließung der Radweglücke zwischen der B2/Pleinfeld–Rezattal
und dem Brombachsee durch das Viadukt erreichen.
Geschätzte Planungskosten 5.000 €
Josef Steinmeier Steg
Der Josef Steinmeier Steg ist laut Brückengutachten zu erneuern. Da dieser von sehr vielen Bürgern benutzt wird, 
sollten wir wenigstens die Planungskosten einstellen und dabei zusätzlich bedenken, ob wir diesen nicht auch als
offiziellen Radweg nutzen können, sollte er neu erstellt werden.
Geschätzte Planungskosten 10.000 €
Offener Bücherschrank
In vielen Gemeinden, vor allem mit Tourismus Schwerpunkt, 
finden sich offene Bücherschränke (z.B. Zweckentfremdete Telefonzelle).
Hierzu gibt es auch Bürger, welche die Betreuung übernehmen würden.
Geschätzte Kosten 2.000 €
Kreisverkehr
Wir beantragen die unfallträchtige Kreuzung in Richtung Stirn, Viadukt, Campingplatz und Pleinfeld in einen Kreisverkehr umzuwandeln. 
Die Gründe dafür sollten auf der Hand liegen: es wird dort ein großes Wohngebiet entwickelt, dadurch wird mehr Verkehr bei Ein- und Ausfahrten an der Kreuzung entstehen. Aus unserer Sicht sind Kreisverkehre eine sicherere Alternative zu Ampeln und Stoppschildern.
Geschätzte Planungskosten 30.000 €
Noch offene Maßnahmen von 2024, bereits mit Haushaltsstellen versehen:
1. Angebot Jugendliche: Skatepark bzw. Pumptrack (20.000 €))
Durch Einbeziehung der Jugendlichen sollen diese selbst entscheiden, ob Skatepark oder ein Pumptrack erwünscht ist, wichtig ist ein Angebot. Als möglicher Standort könnte am Sportpark neben einem dringend zu erstellenden neuen Hartplatz unten bei den aktuellen Parkplätzen Richtung Soccergolf gefunden werden, deren sinnvolle Nutzung derzeit anzuzweifeln ist.
2. Überplanung des Umfelds am Bahnhof (Überplanung ca. 80.000 €)
Barrierefreier Durchgang: Wir benötigen einen barrierefreien Durchgang der Unterführung, der sowohl für Radfahrer, Menschen mit Behinderungen als auch Fußgänger zugänglich ist und sie sicher in den Norden (Seeseite) von Pleinfeld führt. Eine Planung für eine barrierefreie Lösung wurde bereits von einem Ingenieurbüro im Auftrag der Marktgemeinde erstellt und liegt vor. Diese sieht auf der Seeseite ebenso die Schaffung von Park & Ride Parkplätze vor. In diesem Zuge sollten auch auf der Seeseite moderne Fahrradabstellplätze geschaffen werden.
Park & Ride Parkplätze: Zusätzlich basierend auf einer Bedarfsprognose des VGN (2019) gehen wir von einer steigenden Fahrgastentwicklung aus, die einen Bedarf von 50 zusätzlichen P+R-Stellplätzen prognostiziert. Wir möchten gerne in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn diskutieren, wie diese Erweiterung realisiert werden kann, insbesondere im Kontext der aktuellen Umwelt- und Verkehrsdebatten.
Barrierefreie Toilettenanlage: Eine barrierefreie Toilettenanlage ist ein wichtiges Element, das sowohl im Bahnhofsgebäude (in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn) als auch im direkten Umfeld des Bahnhofs platziert werden kann. Dies ermöglicht nicht nur Bahnnutzer, sondern auch den Pleinfeldern, welche die Bahnweiher-Freizeitanlage nutzen.
Moderne Fahrradabstellplätze: Die steigende Anzahl von Fahrradnutzern, insbesondere von E-Bikes, erfordert eine Modernisierung und Erweiterung der Fahrradabstellplätze, sowohl im südlichen als auch im nördlichen Bereich des Bahnhofs. Momentan haben wir noch den Charme der sechziger Jahre. Dabei ist auch die Videoüberwachung zu berücksichtigen.
Verlegung des Tourismusbüros der Gemeinde: Wenn die Gemeinde plant, das Tourismusbüro in die Nähe des Bahnhofs zu verlegen, sollte die Architekturplanung dies berücksichtigen. Die Einrichtung sollte leicht zugänglich sein und möglicherweise in das Gesamtkonzept des Bahnhofsbereichs integriert werden.
Möglichkeit für einen Fahrradverleih: Ein Fahrradverleih am Bahnhof kann dazu beitragen, die Nutzung von Fahrrädern als Verkehrsmittel zu fördern und den Tourismus in der Region zu unterstützen. Die Planung sollte geeignete Standorte für Fahrradverleihstationen und gegebenenfalls Ladeeinrichtungen für E-Bikes berücksichtigen.
Schaffung von Gewerbeansiedlung für kleine Betriebe und selbstständige Handwerker am Bahnhofsgelände gegenüber Kastanienhof: Dieser Punkt bezieht sich auf die Schaffung von Räumlichkeiten, Garagen oder Hallen, die von selbstständigen Handwerkern genutzt werden können, z. B. zum Abstellen von Fahrzeigen und Materialien. Als Standort wäre aus unserer Sicht v. a. die Südseite gegenüber der Gaststätte Kastanienhof geeignet. Dies könnte die Förderung von kleinen Unternehmen und Dienstleistern im Bahnhofsbereich nach sich ziehen, was sowohl der Gemeinde als auch potenziell reisenden ArbeitnehmerInnen zugutekommen kann.
3. Kommunale Wärmeplanung (ca. 30.000 €)
Voraussichtlich bis 2026 bzw. 2028 werden alle Kommunen in Deutschland zur Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung verpflichtet sein. Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisch-planerisches Instrument, das den Weg unserer Kommune zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung beschreibt. Die Kommunale Wärmeplanung umfasst nicht nur die Erarbeitung des Wärmeplans, sondern wird als langfristiger, umsetzungsorientierter Multi-Akteursprozess unter Federführung der Kommune verstanden. Viele Kommunen haben das Thema für sich erkannt und befinden sich in einer Start- und Orientierungsphase. In diese Richtung sollten auch wir kommen.
4. Barrierefreie und klimafreundliche Mobilität -
Bushäuschen an der Mittelschule mit barrierefreiem Zustieg in den Bus - wir gehen davon aus, dass die neugebauten Haltestellen barrierefrei werden (sonst gibt es keinen Zuschuss) - Antrag vom 3.3.2021 - fahrradfreundliches Pleinfeld (Anhang)
5. Friedhof - Möglichkeit für eine Baumbestattung anbieten (10.000 €)
Wir bräuchten eine größere Fläche am Friedhof für eine Baumbestattung. Uns sprechen viele Bürger an die bei uns bestattet werden möchten, aber eben unter einem Baum, weil sie keine Angehörigen haben oder keine Grabpflege machen möchten oder können.
6. Grundstückskäufe für Bau- und Gewerbegebiete
Neben dem Wohngebiet „Stirner Straße“ sollten auch weitere mögliche Baugebiete geplant werden, da deren Entwicklung erfahrungsgemäß mehrere Jahre in Anspruch nimmt.
7. Innenentwicklung und Leerstandsmanagement (10.000 €)
Um neue Flächen im Außenbereich zu schonen und die Innenentwicklung zu stärken, müssen wir vorhandene und für eine bauliche Nutzung geeignete Flächenpotenziale in den Siedlungsgebieten, z.B. Baulandreserven, Brachflächen und leerstehende Bausubstanz sowie Möglichkeiten zur Nachverdichtung vorrangig genutzt werden.
Freibad Montag wieder geöffnet
Wir begrüßen sehr, dass es endlich gelungen ist, die ausstehende Bademeisterstelle wieder zu besetzen. Damit wird das Freibad ab August wieder Montag geöffnet sein.
Sitzbänke im Gemeindegebiet
Bereits vor mehreren Monaten wurde von Felix Michahelles eine Liste von gewünschten Sitzbänken – die von Frau Jahresdörfer-Diaz erstellet wurde - an den Bürgermeister übergeben. Leider hat die Bürgerin bisher noch keine Rückmeldung erhalten. Michahelles mahnte nochmal an, sie bei der Aufstellung von Sitzbänken einzubinden und diese umzusetzen. Engagement und Bürgernähe sollten an erster Stelle stehen.
Sonnensegel am Spielplatz Mittelfeld
Anfrage Felix Michahelles: Der Spielplatz am Mittelfeld wird viel genutzt, auch von dem angrenzenden Kindergarten. Allerdings fehlt leider bei hohen Temperaturen die Überschattung. Dies wurde bereits von einer Bürgerin angesprochen.
Das Anpflanzen von Bäumen ist aufgrund der Topografie keine Option. Daher sollen zu den Haushaltsberatungen im Herbst die Kosten eines Sonnensegels eruiert werden. Dann kann für diesen und evtl. weitere Spielplätze eine Entscheidung getroffen werden.
Verunkrautung von Gräbern auf dem Friedhof
Bernhard Endres stellte eine Anfrage an den Bürgermeister bezüglich der zunehmenden Verunkrautung von Gräbern auf dem Friedhof. Endres betonte, dass früher die Verwaltung regelmäßige Begehungen durchführte und die Besitzer vernachlässigter Gräber gemäß § 15 der Friedhofs- und Bestattungssatzung zur Pflege aufforderte. Er forderte, diese Praxis wieder aufzunehmen.
Weiterer Artikel zum BayWa-Gelände folgt.
Wir wünschen schöne Sommerferien!
Vereinsförderrichtlinie verabschiedet
Eine neue Vereinsförderrichtlinie wurde von der Verwaltung mit Einbindung des Gemeinderats bearbeitet und nun beschlossen.
Vereinsvorsitzende werden darüber informiert und es findet eine Veröffentlichung in der Bürgerinfo und auf der Homepage statt.
Wir danken der Verwaltung für die gute Arbeit und begrüßen die Transparenz und klaren Kriterien, wobei noch genug Spielraum für Einzelfälle bleibt.
Duschen Grundschule wieder nutzbar
Die Sanierung der Duschen an der Grundschule dauerte sehr lange. Laut Bürgermeister stehen die Duschen und Umkleiden seit den Pfingstferien wieder zur Verfügung.
Anfrage WLAN Hotspots (Felix Michahelles)
In Mischelbach und Hohenweiler sind die beschlossenen WLAN-Hotspots bereits in Betrieb. Laut Bürgermeister sollen die weiteren WLAN-Hotspots in den Ortsteilen und den beiden Jugendzentren in spätestens 6 Monaten zur Verfügung stehen.
„Es ist ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, dass es am (jetzt ehemals) Wohnpark endlich weitergeht und die Verhandlungen zum Erfolg geführt haben“, freut sich Felix Michahelles. Insbesondere die SPD-Gemeinderäte Bernhard Endres und Felix Michahelles haben sich in den vergangenen Jahren für den Verhandlungsweg eingesetzt, dem sich auch der Marktgemeinderat angeschlossen hat. Glücklicherweise konnte die ehemalige Geschäftsstellenleiterin Tina Müller die Verhandlungen mit der Wohnpark GmbH zum Erfolg führen und wird dieses Projekt auch nach ihrem Abschied weiterbegleiten. „Wir bedanken uns herzlich bei Frau Müller für ihren Einsatz und bei allen Beteiligten - das ist für Pleinfeld ein immens wichtiges Projekt“, betont Bernhard Endres.
Konkret wurde folgende Einigung erzielt: Im nördlichen Teil Richtung Stirn wird ein neues kommunales Baugebiet „Stirner Straße“ in Hand der Marktgemeinde mit ca. 39 Bauplätzen entstehen. Details wird der Marktgemeinderat in 2024 diskutieren und beschließen. Ebenso wird das auf unseren SPD-Antrag zurückzuführende Einheimischen-Modell, welches gerade erstellt wird, angewendet werden.
Im südlichen Teil, wo bisher bereits drei Häuser stehen, wird mit dem neues Konzept „Green Circle“ eine moderne Bebauung von Wohnungen verschiedener Kategorien errichtet. Wir wünschen dem Investor Timmy Simons dabei viel Erfolg.
„Endlich entstehen Bauplätze und Wohnraum in Pleinfeld, die in unserer wachsenden Gemeinde dringend benötigt werden und auf die sich viele Bauwerber freuen“, fasst Felix Michahelles abschließend zusammen.
wie jedes Jahr wurden auch dieses Jahr die Haushaltsanträge für 2024 eingebracht. Dabei setzt unsere Fraktion folgende Schwerpunkte.
1. Bahnhof: Barrierefreier Durchgang und mehr P+R in Pleinfeld
Barrierefreier Durchgang für alle: Planung steht, Umsetzung im Fokus
Die SPD setzt sich für einen barrierefreien Durchgang in der Unterführung von Pleinfeld ein, der Radfahrern, Menschen mit Behinderungen und Fußgängern einen sicheren Zugang zum Norden (Seeseite) ermöglicht. Die bereits erstellte Planung durch ein Ingenieurbüro bildet die Grundlage für eine umfassende Lösung.
Mehr P+R-Stellplätze für steigende Fahrgastzahlen
Die steigende Fahrgastentwicklung laut der VGN-Bedarfsprognose 2019 erfordert über 50 zusätzliche P+R-Stellplätze. Die SPD sieht die Chance, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn diese Parkmöglichkeiten zu erweitern, im Kontext der aktuellen Umwelt- und Verkehrsdebatten.
Umweltfreundliche Mobilität im Fokus: Modernisierte Fahrradabstellplätze
Die Planungen für die Seeseite umfassen nicht nur P+R-Parkplätze, sondern auch moderne Fahrradabstellplätze. Die SPD strebt eine bedarfsgerechte Infrastruktur an, die den Anforderungen einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung entspricht.
Integrierte Verkehrslösungen: Diskussion mit der Deutschen Bahn
Die Diskussion mit der Deutschen Bahn zielt nicht nur auf die bauliche Umsetzung, sondern auch auf die Integration umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Fahrräder und Elektromobilität. Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge spielt dabei eine zentrale Rolle.
Entschlossen für Bürgerbedürfnisse: Nachhaltige Verkehrsentwicklung
Die SPD bekräftigt ihre Entschlossenheit, die Bedürfnisse der Pleinfelder Bevölkerung in Bezug auf Mobilität ernst zu nehmen. Der barrierefreie Durchgang und die Erweiterung der P+R-Möglichkeiten sind zentrale Bausteine für eine moderne und nachhaltige Verkehrsentwicklung in Pleinfeld.
2. Überplanung des Umfelds am Bahnhof
Barrierefreie Toilettenanlage : Eine barrierefreie Toilettenanlage ist ein wichtiges Element, das sowohl im Bahnhofsgebäude (in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn) als auch im direkten Umfeld des Bahnhofs platziert werden kann. Dies ermöglicht nicht nur Bahnnutzer, sondern auch den Pleinfeldern, welche die Bahnweiher-Freizeitanlage nutzen.
Moderne Fahrradabstellplätze: Die steigende Anzahl von Fahrradnutzern, insbesondere von E-Bikes, erfordert eine Modernisierung und Erweiterung der Fahrradabstellplätze, sowohl im südlichen als auch im nördlichen Bereich des Bahnhofs. Momentan haben wir noch den Charme der sechziger Jahre. Dabei ist auch die Videoüberwachung zu berücksichtigen.
Verlegung des Tourismusbüros der Gemeinde: Wenn die Gemeinde plant, das Tourismusbüro in die Nähe des Bahnhofs zu verlegen, sollte die Architekturplanung dies berücksichtigen. Die Einrichtung sollte leicht zugänglich sein und möglicherweise in das Gesamtkonzept des Bahnhofsbereichs integriert werden.
Möglichkeit für einen Fahrradverleih: Ein Fahrradverleih am Bahnhof kann dazu beitragen, die Nutzung von Fahrrädern als Verkehrsmittel zu fördern und den Tourismus in der Region zu unterstützen. Die Planung sollte geeignete Standorte für Fahrradverleihstationen und gegebenenfalls Ladeeinrichtungen für E-Bikes berücksichtigen.
Schaffung von Gewerbeansiedlung für kleine Betriebe und selbstständige Handwerker am Bahnhofsgelände gegenüber Kastanienhof: Dieser Punkt bezieht sich auf die Schaffung von Räumlichkeiten, Garagen oder Hallen, die von selbstständigen Handwerkern genutzt werden können, z. B. zum Abstellen von Fahrzeigen und Materialien. Als Standort wäre aus unserer Sicht v. a. die Südseite gegenüber der Gaststätte Kastanienhof geeignet. Dies könnte die Förderung von kleinen Unternehmen und Dienstleistern im Bahnhofsbereich nach sich ziehen, was sowohl der Gemeinde als auch potenziell reisenden ArbeitnehmerInnen zugutekommen kann.
Professionelle Graffiti als „künstlerische Gestaltung“ der Unterführung: Das gängige Problem von unerwünschten Schmierereien an den Unterführungswänden stellt auch in Pleinfeld ein Ärgernis dar. Eine Idee besteht darin, mit einem Graffiti Workshop unter Einbeziehung der lokalen Jugend die Unterführung gestalten zu lassen. Dabei könnten Motive unterschiedlicher Art mit Bezug zur Region dargestellt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese professionellen Graffiti meist respektiert werden und zugleich einen modernen, schönen Rahmen für den Bereich einer Unterführung bilden.
3. Kommunale Wärmeplanung
Voraussichtlich bis 2026 bzw. 2028 werden alle Kommunen in Deutschland zur Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung verpflichtet sein. Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisch-planerisches Instrument, das den Weg unserer Kommune zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung beschreibt.
Die Kommunale Wärmeplanung umfasst nicht nur die Erarbeitung des Wärmeplans, sondern wird als langfristiger, umsetzungsorientierter Multi-Akteursprozess unter Federführung der Kommune verstanden.
Viele Kommunen haben das Thema für sich erkannt und befinden sich in einer Start- und Orientierungsphase. In diese Richtung sollten auch wir kommen.
4. Barrierefreie und klimafreundliche Mobilität
5. Friedhof - Möglichkeit für eine Baumbestattung anbieten
Wir bräuchten eine größere Fläche am Friedhof für eine Baumbestattung. Uns sprechen viele Bürger an, die bei uns bestattet werden möchten, aber eben unter einem Baum, weil sie keine Angehörigen haben oder keine Grabpflege machen möchten oder können.
6. Innenentwicklung und Leerstandsmanagement
Um neue Flächen im Außenbereich zu schonen und die Innenentwicklung zu stärken, müssen vorhandene und für eine bauliche Nutzung geeignete Flächenpotenziale in den Siedlungsgebieten, z.B. Baulandreserven, Brachflächen und leerstehende Bausubstanz sowie Möglichkeiten zur Nachverdichtung vorrangig genutzt werden.
7. Grundstückskäufe für Bau- und Gewerbegebiete
Neben dem Wohnpark sollten auch die anderen möglichen Baugebiete in der Marktgemeinde angefragt werden.
8. Angebot Jugendliche: Skatepark / Professionelle Graffiti Workshops
Skatepark oder Pumptrack
Viele andere Kommunen haben bereits ein Angebot an Jugendliche jeglichen Alters. Denkbar ist ein Skatepark oder Pumptrack. Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen bei der Entscheidung mit einbezogen werden. Als möglicher Standort könnte am Sportpark neben einem neuen Hartplatz unten bei den aktuellen Parkplätzen gefunden werden.
Professionelle Graffiti Workshops
Das gängige Problem von unerwünschten Schmierereien stellt auch in Pleinfeld ein Ärgernis dar. Daher sollen professionelle Graffiti Workshops unter Einbeziehung der lokalen Jugend stattfinden, um bestimmte Wände zu gestalten. Dabei könnten Motive unterschiedlicher Art - je nach Ideenreichtum der Jugendlichen - mit Bezug zur Region dargestellt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese professionellen Graffiti meist respektiert werden und zugleich einen modernen, schönen Rahmen bilden.
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