Kommunalpolitik
Mit großer Trauer haben wir vom Tod von Jürgen Schröppel, Oberbürgermeister der Stadt Weißenburg, erfahren. Kurz vor seinem wohlverdienten Ruhestand ist er im Alter von 64 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Diese Nachricht hat uns auch in Pleinfeld tief bewegt.
Jürgen Schröppel war über viele Jahre eine prägende Persönlichkeit für die Stadt Weißenburg, aber ebenso für den Landkreis Weißenburg‑Gunzenhausen. Mit Weitsicht, Sachlichkeit und großem Verantwortungsbewusstsein hat er kommunale Entwicklungen angestoßen, Projekte vorangebracht und nachhaltige Spuren hinterlassen – weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Für uns in Pleinfeld war er stets ein geschätzter Ansprechpartner und verlässlicher Ratgeber. Zwischen Pleinfeld und Weißenburg bestand immer ein gutes, konstruktives Miteinander, das er mit seiner offenen, respektvollen und lösungsorientierten Art maßgeblich mitgeprägt hat. Besonders in Erinnerung bleibt seine Unterstützung im Bürgermeisterwahlkampf 2019, bei dem er uns mit Erfahrung, Klarheit und solidarischem Engagement zur Seite stand.
Jürgen Schröppel verstand Politik als Dienst an der Gemeinschaft. Er stellte die Sache in den Mittelpunkt, suchte den Ausgleich und begegnete den Menschen freundlich, zugewandt und ehrlich. Wir verlieren mit ihm einen engagierten Sozialdemokraten – vor allem aber einen Menschen, der ein angenehmer Zeitgenosse war und dem Zusammenhalt große Bedeutung hatte.
Dass er nur wenige Tage vor dem Ende seiner Amtszeit verstarb, macht diesen Verlust besonders schmerzlich. Umso dankbarer sind wir für das, was er für Weißenburg, den Landkreis und unsere Region geleistet hat. Wir werden Jürgen Schröppel ein ehrwürdiges Andenken bewahren.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden.
SPD‑Ortsverein Pleinfeld
In der Haushaltsrede von Felix Michahelles wird ausdrücklich klargestellt, dass es sich bei den genannten Punkten um Anträge der SPD-Fraktion handelt, die in die Haushaltsberatungen eingebracht und in den Haushalt aufgenommen wurden. Sie stehen für praxisnahe, bürgerorientierte Politik und zeigen, wie kommunalpolitische Arbeit wirken kann, wenn der Gemeinderat ernst genommen wird.
Konkret handelt es sich um folgende SPD-Fraktionsanträge:
Öffentliche barrierefreie Toilettenanlage am Bahnhof
Ein zentraler Baustein zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Bahnhof – für Pendlerinnen und Pendler, Reisende, ältere Menschen und Gäste der Marktgemeinde.
Fahrradunterstand am Bahnhof
Zur Stärkung des Umweltverbunds und als konkreter Beitrag zur besseren Verknüpfung von Rad- und Bahnverkehr.
Beschattung an Spielplätzen
Ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Kindern und Familien, insbesondere vor zunehmender Hitze. Eine überschaubare Investition mit hohem Nutzen für den Alltag vieler Menschen.
Geschwindigkeitstafeln im Ortsgebiet
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer. Ein klares Signal, dass Sicherheit vor Tempo geht.
Diese SPD-Anträge machen deutlich: Gute Ideen entstehen aus dem direkten Kontakt mit der Bürgerschaft. Dass sie in den Haushalt aufgenommen wurden, ist ein positives Signal und zeigt, dass sachliche Vorschläge Wirkung entfalten können.
Trotz der aufgenommenen SPD-Anträge benennt die Haushaltsrede klar ein bestehendes Problem: das unzureichende Vertrauen des Bürgermeisters gegenüber den politischen Gremien, insbesondere gegenüber dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen.
Kritisiert werden dabei mehrere Punkte:
Mangelnde frühzeitige Information
Der Gemeinderat wird häufig erst spät oder unvollständig informiert. Entscheidungen sind zu diesem Zeitpunkt oft bereits vorgeprägt.
Zu seltene Einberufung von Ausschüssen
Ausschüsse haben in den vergangenen Jahren nicht den Stellenwert erhalten, der ihnen zusteht. Dabei zeigt sich deutlich: Wo Ausschüsse gearbeitet haben, waren die Ergebnisse klar, transparent und nachvollziehbar.
Unzureichende Moderation der Sitzungen
Diskussionen werden nicht immer strukturiert geführt, Redebeiträge nicht zusammengefasst. Die Rolle des Bürgermeisters als neutraler Moderator wird nicht konsequent wahrgenommen.
Respektloser Umgang mit dem Gemeinderat
Abwertende oder pauschale Aussagen über „den Gemeinderat“ beschädigen das Vertrauen. Der Gemeinderat besteht aus gewählten Einzelpersonen, die im Auftrag und im Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger handeln.
Die SPD verbindet ihre Zustimmung zum Haushalt mit einer klaren Erwartung an die Zusammenarbeit in Zukunft:
Mehr Transparenz, frühere Einbindung der Gremien, funktionierende Ausschüsse und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe.
Nur so kann das notwendige Vertrauen zwischen Bürgermeister, Gemeinderat und Bevölkerung wachsen – und nur so gelingt eine verantwortungsvolle Kommunalpolitik für Pleinfeld.
v.l.n.r.: Tobias Erdmann, Inge Dorschner, Susanne Dormer, Agnes Mendl, Ralf Reimann, Eva Hefele, Astrid Weiße, Paul Werner, Felix Michahelles, Jürgen Werner, Bernhard Endres, Annabelle Lasser, Klaus Regler, Michael Höppler, Manuel Materna;
Die SPD Pleinfeld geht mit einer starken und vielfältigen Mannschaft in die Kommunalwahl 2026. Die Liste vereint 20 engagierte Persönlichkeiten im Alter von 19 bis 69 Jahren – neun Frauen und elf Männer aus ganz unterschiedlichen Berufen. Sie spiegelt die Vielfalt der Marktgemeinde wider und verbindet kommunalpolitische Erfahrung mit frischen Ideen. Die Nominierung erfolgte einstimmig – ein klares Zeichen für Geschlossenheit und Aufbruchsstimmung.
Bei der Vorstellung hielt Felix Michahelles, Spitzenkandidat und Marktgemeinderat, eine engagierte Rede. Er blickte auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurück und skizzierte die Ziele für die Zukunft: „Wir wollen Pleinfeld und seine Ortsteile so gestalten, dass alle Generationen hier gut leben können – mit bezahlbarem Wohnraum, einer starken Schule und Angeboten für Jung und Alt. Transparenz und die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sind für uns dabei zentral,“ betonte Michahelles. Ein Punkt liegt ihm besonders am Herzen: „Im Gemeinderat soll es keinen Fraktionszwang geben. Jede und jeder stimmt nach bestem Wissen – nur so entsteht ein echter Wettbewerb der besten Ideen.“
Breite Themenpalette für Pleinfeld
Zu den erreichten Meilensteinen zählt u. a. der Bau des neuen Kindergartens, der nur durch einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen ermöglicht wurde, sowie die Planung des Wohngebiets „An der Stirner Straße“, die weiter vorangebracht werden muss. Neben großen Projekten setzte die SPD Pleinfeld bewusst auch auf kleinere, aber wirkungsvolle Initiativen – etwa den öffentlichen Bücherschrank oder einen Graffiti-Workshop für Jugendliche.
Für die kommenden Jahre setzt die Pleinfelder SPD klare Schwerpunkte: bezahlbarer Wohnraum durch das Einheimischenmodell, die Aufwertung des Bahnhofsumfelds mit barrierefreiem Zugang zur Seeseite und einer öffentlichen Toilette sowie die Stärkung der Jugendarbeit – unter anderem durch eine Fachkraft für Jugendsozialarbeit und Unterstützung des Jugendzentrums für jüngere Altersgruppen. Ein weiteres zentrales Thema ist die Standortentscheidung der Grundschule. „Die Schule gehört ins Herz der Gemeinde. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger in diese Entscheidung einbinden – womöglich auch per Bürgerentscheid,“ so Michahelles. „Neue Gewerbestandorte müssen nachhaltig und verantwortungsvoll geplant werden. Das schafft Arbeitsplätze und sichert die Zukunft unserer Gemeinde,“ ergänzt Inge Dorschner. „Wir wollen nicht nur verwalten, sondern gestalten – mit Mut, Ideen und einem offenen Ohr für die Menschen,“ fasst Michahelles zusammen.
Spitzenplätze und bekannte Gesichter
Angeführt wird die Liste von Felix Michahelles (44), Berufsschullehrer (Oberstudienrat) und Marktgemeinderat. Der SPD-Ortsvorsitzende steht für wirtschaftliche Vernunft und die Bereitschaft, notwendige Veränderungen konstruktiv zu begleiten. Darauf folgt die dienstälteste Gemeinderätin Inge Dorschner (69), engagiert in zahlreichen Vereinen, die insbesondere für ihre langjährige Erfahrung und ihre ausgeprägte Bürgernähe geschätzt wird. Den dritten Platz belegt Jürgen Werner (52), selbstständiger Maler. Als verlässliches Mitglied in diversen Vereinen gilt er als „Macher“ und bringt sich seit Jahren aktiv in das örtliche Festkomitee ein. Auf Platz vier kandidiert Astrid Weiße (53), Krankenschwester und amtierende dritte Bürgermeisterin. Sie möchte ihr ehrenamtliches Engagement, u. a. als evangelische Kirchenvorständin, weiterhin in die kommunalpolitische Arbeit einbringen. Ihr folgt Bernhard Endres (64), der sich als langjähriger Gemeinderat und Behindertenbeauftragter insbesondere für Barrierefreiheit sowie für Verbesserungen im Bereich des Bahnhofsumfelds einsetzt. Die SPD-Ortsvorsitzende Agnes Mendl (55), freigestellte Betriebsrätin und Vorsitzende DGB-Kreis-und Stadtverband sowie des Ortsvereins Ver.di Altmühltal, kämpft für soziale Gerechtigkeit.
Vielfalt auf den weiteren Plätzen
Ralf Reimann (45) ist Obermonteur Elektriker und engagiert sich aktiv in der Feuerwehr. Er möchte sich besonders für sozialen Wohnungsbau und die Stärkung der Pleinfelder Feuerwehr einsetzen. Die Sporttherapeutin Eva Hefele (41) setzt sich für mehr Jugendangebote ein und schlägt vor, Gemeinschaftsräume für alle zu schaffen sowie den Platz an der Rezart mit zusätzlichen Bänken attraktiver zu gestalten. Christian Lutz (44) ist Geschäftsführer und engagiert sich aktiv in der Feuerwehr. Er setzt sich für eine starke Dorfgemeinschaft und eine gute Entwicklung Pleinfelds ein. Regina Hausmann-Löw (44) bringt die Perspektive aus der Landwirtschaft ein und ist als Biberberaterin und Feldgeschworene ehrenamtlich tätig. Klaus Regler (60) aus Stirn setzt sich für Umwelt- und Klimaschutz ein. Annabelle Lasser (45), Kita-Elternbeirätin, möchte ihre Erfahrung in die kindgerechte Gestaltung der Gemeinde einbringen. Der jüngste Kandidat, Paul Werner (19), Auszubildender und aktiver Fußballer, will die Interessen der Jugend vertreten. Markus Treiber (55), Qualitätsprüfer, liegt der Zusammenhalt in Pleinfeld besonders am Herzen. Michael Höppler (34), Jugendleiter des SC Stirn, setzt sich für Zusammenhalt und die Stärkung des Ehrenamts ein. Susanne Dormer (60), Grundschullehrerin, möchte sich für Kinder und Jugendliche starkmachen. Tobias Erdmann (34), Personalratsvorsitzender beim Finanzamt, möchte den Investitionsstau in der Gemeinde mit einer soliden Mitteleinsatzplanung angehen. Alexandra Wagner (54) engagiert sich für ein gutes Miteinander. Ines Helbig (54) möchte soziale Themen in den Vordergrund rücken. Den Abschluss bildet Manuel Materna (29), Vorstandsmitglied im AWO-Ortsverein, der sich für die Ausstattung von Jugendzentren und ein starkes soziales Miteinander einsetzt.
Mit diesem Team will die SPD Pleinfeld auch den gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten Thomas Eischer unterstützen, neben der SPD von Freien Wählern und Bündnis90/ die Grünen nominiert.
„Unsere Liste vereint Erfahrung und neue Ideen. Wir sind bereit, Verantwortung für die Zukunft Pleinfelds zu übernehmen“, fasst Ortsvorsitzende Agnes Mendl den optimistischen Ausblick zusammen.
Thomas Eischer soll mit Verwaltungskompetenz und guter Rathauskultur Pleinfeld voranbringen
Ein starkes Signal für Zusammenhalt und Aufbruch: Die SPD Pleinfeld hat den 54-jährigen Thomas Eischer, Diplom-Verwaltungswirt und Leiter der Kommunalaufsicht am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, einstimmig als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten von SPD, Freien Wählern und Grünen nominiert. Die Nominierungsversammlung der SPD war geprägt von spürbarem Aufbruch und dem gemeinsamen Anspruch, Pleinfeld aktiv und positiv weiterzuentwickeln. SPD-Vorsitzender Felix Michahelles betonte, „Thomas Eischer bringt genau das mit, was Pleinfeld jetzt braucht: Fachkompetenz, Transparenz und den Willen, Dinge anzupacken.“ Neben den Mitgliedern und Gästen durfte Michahelles auch die Weißenburger Oberbürgermeisterkandidatin Eva Reichstadt begrüßen, die souverän als Versammlungsleiterin durch den Abend führte.
Bündnis als Zeichen gemeinsamer Verantwortung
Eva Reichstadt zeigte sich beeindruckt vom Zusammenhalt in Pleinfeld: „Viele Menschen haben aktuell das Gefühl, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können. Umso wichtiger sind neue Räume für Austausch und Debatten. Das Bündnis von SPD, Freien Wählern und Grünen mit einem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Pleinfelds.”
Auch die dienstälteste Gemeinderätin und ehemalige 2.Bürgermeisterin Inge Dorschner erinnerte in ihrem Grußwort an die sozialdemokratische Tradition in Pleinfeld. Sie blickte zurück auf Georg Fichtner, der 1960 als SPD-Bürgermeister zahlreiche Bauprojekte zum Wohle Pleinfelds umsetzte. Dorschner wünschte Thomas Eischer „Freude, Elan und viel Erfolg für neue Impulse im Rathaus”.
Vom Brombachsee ins Rathaus: Verwaltungsprofi mit regionalen Wurzeln
Thomas Eischer kennt die Region. In Oberndorf bei Salzburg geboren, verbrachte er Kindheit und Jugend in Muhr am See, machte 1990 Abitur in Gunzenhausen und lebt heute mit seiner Frau Mirjam und vier Kindern in Gunzenhausen-Frickenfelden. „Ich kenne das Leben sowohl im dörflichen Umfeld als auch in der Kleinstadt”, betont Eischer, „und ich weiß, wie kommunale Verwaltung funktioniert – nicht aus Lehrbüchern, sondern aus der täglichen Praxis.” Seit April 2016 leitet Eischer die Kommunalaufsicht am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Davor sammelte er in verschiedenen Führungspositionen Erfahrung – sowohl als Vorgesetzter als auch als Personalratsvorsitzender. „Ich will diese theoretische und praktische Kompetenz jetzt für Pleinfeld einsetzen”, erklärt der Diplom-Verwaltungswirt.
Wertschätzende Rathauskultur: Auf Augenhöhe statt von oben herab
In seiner Vorstellung machte Thomas Eischer deutlich, wofür er steht: „Mir geht es um eine frühzeitige Einbindung aller Fraktionen, um ausgeprägte Teamarbeit und darum, dass Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung ernst genommen werden.” Er sprach sich für eine wertschätzende Rathauskultur aus – Kommunikation auf Augenhöhe statt bürokratischer Abfertigung. „Kleine Probleme der Menschen müssen zielführend behandelt werden. Das geht nur mit einer guten Arbeitskultur im Rathaus.”
Unser überparteilicher Landratskandidat Markus Gläser (unterstützt von SPD, FW, Grünen, FDP und ÖDP) hat beim Bürgerfest in Pleinfeld und beim Grillfest der Feuerwehr Stirn vorbeigeschaut – bei bester Stimmung und gutem Wetter, leckerem Essen und vielen guten Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern. Danke an die Vereine am Bürgerfest und die Feuerwehr Stirn für ihren Einsatz und die gelungenen Feste.
Beim Bürgefest mit dabei unsere Vorsitzenden Agnes Mendl und Felix Michahelles.
In Stirn mit dabei von der SPD Felix Michahelles sowie die Vorstandsmitglieder Klaus Regler und Christian Lutz.
v.l.n.r. stehend: Jürgen Werner, Klaus Regler, Tobias Erdmann, Agnes Mendl, Christian Lutz, Regina Hausmann-Löw; v.l.n.r. sitzend: Felix Michahelles, Markus Treiber, Bernhard Endres, Mario Leuner
Die SPD Pleinfeld hat bei ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung den Ortsvorstand neu gewählt. Agnes Mendl und Felix Michahelles wurden als Doppelspitze bestätigt, ihnen zur Seite stehen Regina Hausmann-Löw und Jürgen Werner als stellvertretende Vorsitzende. Tobias Erdmann übernimmt weiterhin die Rolle des Kassiers, während Klaus Regler aus Stirn als Schriftführer agiert. Bernhard Endres, Mario Leuner aus Veitserlbach, Christian Lutz aus Ramsberg und Markus Treiber ergänzen das Team als Beisitzer. Inge Dorschner und Hedwig Michahelles fungieren als Revisoren.
Rückblick auf Veranstaltungen und Projekte
Im Jahresrückblick betonten Agnes Mendl und Felix Michahelles die Erfolge des vergangenen Jahres. Besonders hervorgehoben wurde das von Jürgen Werner organisierte Bobbycarrennen, das gut besucht war und das Potenzial des Bahnweihers verdeutlichte.
Zudem wurde der SPD-Antrag zur Entwicklung eines „Einheimischenmodells“ durch den Marktgemeinderat einstimmig angenommen. Dabei lobte Michahelles die Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit und die Ausarbeitung einer Vergaberichtlinie. Er betonte die Bedeutung der Vergabe neuer Bauplätze nach sozialen und einheimischen Kriterien. „So können wir sicherstellen, dass insbesondere ortsansässige Familien, Alleinerziehende und Einzelpersonen mit mittleren und geringen Einkommen die Möglichkeit erhalten, bezahlbaren Wohnraum zu erwerben“, betonte der Ortsvorsitzende Felix Michahelles. Die SPD Pleinfeld werde sich dafür einsetzen, dass die neue Vergaberichtlinie beim neuen Baugebiet „An der Stirner Straße“ angewendet wird.
Engagement für die Jugend
Auch die Jugend liegt der SPD Pleinfeld am Herzen. Der Haushaltsantrag für einen Graffiti-Workshop wurde angenommen und wird demnächst durch die Aktiven im Jugendzentrum Pleinfeld umgesetzt.
Am ehemaligen BayWa Gelände wurde vom Eigentümer ein Antrag gestellt, die Geländebefestigung anzupassen, weitere PKW-Parkplätze und ein Lagerzelt sowie einen Automaten zu errichten.
Die Schwierigkeit besteht jedoch zum einen in der Abwasserproblematik für die Anwohner und dass auf dem Gelände häufig wesentlich mehr LKWs stehen als genehmigt, was für die Anwohner mit starker Lärmbelästigung verbunden ist. Das gemeindliche Einvernehmen zu dem Antrag wurde vom Gemeinderat einstimmig abgelehnt. Das Landratsamt hat jedoch die letzte Entscheidung.
Wichtig wird aus Sicht der SPD sein, mit dem Eigentümer in Kontakt zu treten, um eine Lösung zu finden, die den Auflagen entspricht und v. a. die berechtigten Interessen der Anwohner berücksichtigt.
Hintergrund:
1. Geplante Änderungen und Probleme durch Versiegelung
Der Bauherr beantragt ein Lagerzelt, das die Baugrenzen überschreiten soll, eine Neuordnung von elf bestehenden Parkplätzen, einen Automaten sowie die Anpassung der Geländebefestigung, insbesondere auf der Nordseite.
Ein Großteil des BayWa Geländes ist jedoch bereits versiegelt. Dies führt zu erheblichen Problemen für die Anwohner des darunterliegenden Baugebiets Höbachweiher, die bei Starkregen ohnehin bereits betroffen sind. Die Vergrößerung der Fläche durch „Bewegte Erde“ würde noch mehr Oberflächenwasser erzeugen. Daher ist ein Konzept zur Entsorgung des Oberflächenwassers notwendig. Das Wasserwirtschaftsamt weist darauf hin, dass Niederschlagswasser gemäß § 54 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) als Abwasser definiert ist und somit Bestandteil der ordnungsgemäßen Erschließung eines Bauvorhabens darstellt.
2. Einspruch der Anwohner und Entscheidung Marktgemeinderat
Die Anwohner haben Einspruch bei der Gemeinde und beim Landratsamt erhoben und argumentieren, dass sie durch das ungelöste Entwässerungsproblem in ihren nachbarlichen Rechten beeinträchtigt sind. Dieses Problem wurde bisher vom Landratsamt leider nicht ausreichend anerkannt. Auch wir als SPD waren mit den Anwohnern im Austausch.
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