Wie geht es mit dem Wohnpark am Fränkischen Meer weiter? Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat einen Antrag gestellt, dass es, sollte das Millionenprojekt scheitern, für Herbst 2017 einen genauen Ablaufplan geben muss. Foto: Steiner
Bericht aus dem Weißenburger Tagblatt vom 01.12.2016
Die SPD hat „starke Zweifel“
Die Gemeinderatsfraktion stellt infrage, dass das Projekt noch realisiert wird und fordert Ablaufplan
PLEINFELD – Die Pleinfelder SPD Fraktion hat für die heutige Gemeinderatssitzung einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung einen Plan erarbeitet, wie mit dem Wohnpark am Fränkischen Meer zu verfahren ist, wenn die mit dem Investor vereinbarte Frist im Herbst 2017 abläuft. Wie mehrfach berichtet, tut sich bei dem vollmundig angekündigten Millionenprojekt seit vielen Monaten überhaupt nichts mehr.
Die SPD will, dass spätestens im März nächsten Jahres ein genauer Ablaufplan für ein Ausstiegsszenario vorliegt.
In der Begründung für den Antrag führt SPD-Gemeinderat Bernhard Endres für seine Fraktion an, dass „starke Zweifel daran bestehen, dass der Wohnpark am Fränkischen Meer unter dem aktuellen Betreiber noch erfolgreich zu Ende gebracht“ werde. Zweifel bestünden weiterhin, dass die vereinbarten Fristen eingehalten werden. Zudem stellt die SPD-Fraktion infrage, dass bei einem Verkauf ein neuer Investor das bisherige Konzept „eins zu eins“ übernehmen werde.
Meldung aus dem Weißenburger Tagblatt vom 18.10.2016:
Gunzenhausen und Weißenburg gelistet – Bahn hat andere Probleme
WEISSENBURG (js) – Einer von neun Bahnhöfen im Landkreis ist aktuell barrierefrei. Kurzfristige Fortschritte sind einzig in Pleinfeld zu erwarten, wo bereits die Planungen für einen barrierefreien Ausbau angelaufen sind. Eine Realisierung soll laut
Bahn nach 2018 erfolgen. Gunzenhausen und Weißenburg haben es immerhin auf Platz sechs und neun in der mittelfränkischen Bahnhofs-Prioritätenliste gebracht. Ob das allerdings für eine Umsetzung im nächsten Investitionsprogramm von 2019 bis 2023 reicht, ist fraglich.
Wir trauern zutiefst um unseren Mitstreiter Thomas Depner. Unfassbar für uns alle ist er im Alter von nur 46 Jahren an den Folgen eines schweren Motorradunfalls verstorben.
Der Gewerkschaftssekretär (IG Bauen-Agrar-Umwelt) ist 1997 nach Pleinfeld gezogen und hat bei den letzten drei Kommunalwahlen für die SPD Pleinfeld kandidiert. Die letzten zwei Wahlkämpfe hat er maßgeblich mitgestaltet, was zu den Wahlerfolgen führte.
Thomas hat uns geprägt. Er hat bei zahlreichen Themen einen entscheidenden Beitrag geleistet, zuletzt bei der Wiedereröffnung des Jugendzentrums. Sein Motto war: Nicht reden, sondern tun. Thomas war ein Macher voller Tatendrang und Leidenschaft - mit viel Idealismus - und dabei stets auf das Wesentliche fokussiert. Er wollte nicht im Vordergrund stehen, es ging ihm immer um das Ziel. Besonders sein Optimismus und sein Humor mit einem stetigen Lachen haben uns angetrieben. Mit seiner starken Persönlichkeit hat er sein ganzes Umfeld geprägt. Aber vor allem verlieren wir einen Freund, mit dem wir Spaß hatten und der uns ans Herz gewachsen ist.
Thomas hinterlässt eine große Lücke. Er wird uns allen fehlen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und an seinen Tatendrang denken, wenn Dinge getan werden müssen.
Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Anja und seinem Sohn Alexander.
Am 12.05.2016 konnte man im Weißenburger Tagblatt lesen, dass aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) fast 2,4 Millionen Euro in unseren Landkreis fließen werden. Der Schwerpunkt in Bayern wurden neben der energetischen Sanierung vor allem auf die Barrierefreiheit für Kommunen gelegt. Beispielsweise erhält die Gemeinde Haundorf für ihr Mehrgenerationenhaus (MGH) 232.000 €, der Stadt Pappenheim wird für eine Rampe am Bahnhof 120.000 € bewilligt.
Was macht die Gemeinde Pleinfeld? Sie stellt nicht einmal einen Antrag auf Förderung, obwohl eine Finanzierung für unser MGH bis zu 90 % möglich gewesen wäre. Bewerben konnte man sich bis zum 15. Februar 2016.
Rechtzeitig zur Kerwa!
u. a. mit Berichten zum Jugendzentrum, Wildkräuter-Kreisel, Barrierefreieheit, Internetzugängen und Radwegenetz.
Viel Spaß beim Lesen!
aus dem Weißenburger Tagblatt vom 12.05.2016
Derzeit gibt es noch keine konkreten Vorstellungen – Rampen oder Lifte? – Planungsmittel vom Freistaat
PLEINFELD – In Sachen barrierefreier Ausbau ihres Bahnhofs dürfen sich die Pleinfelder offenbar neue Hoffnungen machen. Denn die Rezatgemeinde steht auf der Liste der Orte, in denen die Barrieren auf dem Weg zum Bahnsteig schon bald aus dem Weg geräumt werden sollen.
In seiner Sitzung im September hat der Gemeinderat beschlossen, dass das Jugendzentrum wiedereröffnet wird, vorerst für ein Jahr auf Probe. Das erarbeitete Konzept des neugewählten Juzrats wurde dabei weitgehend angenommen. „Endlich haben die jungen Pleinfelder wieder die Möglichkeit, sich in eigenen Räumen zu organisieren“, freute sich der stellvertretende SPD-Vorsitzende Felix Michahelles, der im Vorfeld mit Thomas Depner und Tobias Erdmann mehrere Veranstaltungen mit jungen Pleinfeldern organisierte, um die Wiedergründung des Jugendzentrums zu moderieren. Bereits Ende Juli wurde die Juz Vorstandschaft mit Denise Lacher (1.Vorsitzende), Jonas Gruber (2.Vorsitzender) und Christopher Gruber (Kassier) sowie sieben JUZräte gewählt.
Die alten Räume des Jugendzentrums sind frei. Jetzt ist die Chance da!
Wir meinen: Das JuZ gehört RELOADED!
Daher haben wir uns dran gemacht und eine JUZ-Bedarf-Umfrage entwickelt: http://q2cn0d.findmind.ch
Am Mittwoch, den 8.7.2015 um 18:00 Uhr wird eine Veranstaltung zum JUZ im Naturfreundehaus (Eichenweg 3, Pleinfeld) stattfinden, Mit dabei sind erfahrene Leute aus anderen Jugendzentren. Dabei werden die Ergebnisse unserer JUZ-Bedarf-Umfrage vorgestellt.
Interessierte Pleinfelder/-innen sind herzlich eingeladen!
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