Wir trauern zutiefst um unseren Mitstreiter Thomas Depner. Unfassbar für uns alle ist er im Alter von nur 46 Jahren an den Folgen eines schweren Motorradunfalls verstorben.
Der Gewerkschaftssekretär (IG Bauen-Agrar-Umwelt) ist 1997 nach Pleinfeld gezogen und hat bei den letzten drei Kommunalwahlen für die SPD Pleinfeld kandidiert. Die letzten zwei Wahlkämpfe hat er maßgeblich mitgestaltet, was zu den Wahlerfolgen führte.
Thomas hat uns geprägt. Er hat bei zahlreichen Themen einen entscheidenden Beitrag geleistet, zuletzt bei der Wiedereröffnung des Jugendzentrums. Sein Motto war: Nicht reden, sondern tun. Thomas war ein Macher voller Tatendrang und Leidenschaft - mit viel Idealismus - und dabei stets auf das Wesentliche fokussiert. Er wollte nicht im Vordergrund stehen, es ging ihm immer um das Ziel. Besonders sein Optimismus und sein Humor mit einem stetigen Lachen haben uns angetrieben. Mit seiner starken Persönlichkeit hat er sein ganzes Umfeld geprägt. Aber vor allem verlieren wir einen Freund, mit dem wir Spaß hatten und der uns ans Herz gewachsen ist.
Thomas hinterlässt eine große Lücke. Er wird uns allen fehlen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und an seinen Tatendrang denken, wenn Dinge getan werden müssen.
Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Anja und seinem Sohn Alexander.
Am 12.05.2016 konnte man im Weißenburger Tagblatt lesen, dass aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) fast 2,4 Millionen Euro in unseren Landkreis fließen werden. Der Schwerpunkt in Bayern wurden neben der energetischen Sanierung vor allem auf die Barrierefreiheit für Kommunen gelegt. Beispielsweise erhält die Gemeinde Haundorf für ihr Mehrgenerationenhaus (MGH) 232.000 €, der Stadt Pappenheim wird für eine Rampe am Bahnhof 120.000 € bewilligt.
Was macht die Gemeinde Pleinfeld? Sie stellt nicht einmal einen Antrag auf Förderung, obwohl eine Finanzierung für unser MGH bis zu 90 % möglich gewesen wäre. Bewerben konnte man sich bis zum 15. Februar 2016.
Rechtzeitig zur Kerwa!
u. a. mit Berichten zum Jugendzentrum, Wildkräuter-Kreisel, Barrierefreieheit, Internetzugängen und Radwegenetz.
Viel Spaß beim Lesen!
aus dem Weißenburger Tagblatt vom 12.05.2016
Derzeit gibt es noch keine konkreten Vorstellungen – Rampen oder Lifte? – Planungsmittel vom Freistaat
PLEINFELD – In Sachen barrierefreier Ausbau ihres Bahnhofs dürfen sich die Pleinfelder offenbar neue Hoffnungen machen. Denn die Rezatgemeinde steht auf der Liste der Orte, in denen die Barrieren auf dem Weg zum Bahnsteig schon bald aus dem Weg geräumt werden sollen.
In seiner Sitzung im September hat der Gemeinderat beschlossen, dass das Jugendzentrum wiedereröffnet wird, vorerst für ein Jahr auf Probe. Das erarbeitete Konzept des neugewählten Juzrats wurde dabei weitgehend angenommen. „Endlich haben die jungen Pleinfelder wieder die Möglichkeit, sich in eigenen Räumen zu organisieren“, freute sich der stellvertretende SPD-Vorsitzende Felix Michahelles, der im Vorfeld mit Thomas Depner und Tobias Erdmann mehrere Veranstaltungen mit jungen Pleinfeldern organisierte, um die Wiedergründung des Jugendzentrums zu moderieren. Bereits Ende Juli wurde die Juz Vorstandschaft mit Denise Lacher (1.Vorsitzende), Jonas Gruber (2.Vorsitzender) und Christopher Gruber (Kassier) sowie sieben JUZräte gewählt.
Die alten Räume des Jugendzentrums sind frei. Jetzt ist die Chance da!
Wir meinen: Das JuZ gehört RELOADED!
Daher haben wir uns dran gemacht und eine JUZ-Bedarf-Umfrage entwickelt: http://q2cn0d.findmind.ch
Am Mittwoch, den 8.7.2015 um 18:00 Uhr wird eine Veranstaltung zum JUZ im Naturfreundehaus (Eichenweg 3, Pleinfeld) stattfinden, Mit dabei sind erfahrene Leute aus anderen Jugendzentren. Dabei werden die Ergebnisse unserer JUZ-Bedarf-Umfrage vorgestellt.
Interessierte Pleinfelder/-innen sind herzlich eingeladen!
Wir trauern um unser langjähriges Ehrenmitglied Ludwig Thumshirn, der im Alter von 93 Jahren verstorben ist. Der ehemalige Unternehmer sowie Gemeinde- und Kreisrat war über 69 Jahre SPD-Mitglied und damit das dienstälteste Mitglied des Ortsvereins Pleinfeld.
Schon mit acht Jahren trat er in die sozialistische Arbeiterjugend ein. Während der Nazizeit war es für ihn trotz guter Noten sehr schwierig, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, da sein Vater (der spätere Weißenburger Oberbürgermeister und Landrat Ludwig Thumshirn) SPD-Mitglied war und deswegen des Öfteren inhaftiert wurde. 1946 nach seiner Rückkehr aus dem Krieg trat er in die SPD ein. Er war als Fahrer für den SPD-Landtagsabgeordneten Heiner Stöhr tätig, der in seiner Nachbarschaft wohnte. Dabei lernte er in Nürnberg die SPD-Größe Kurt Schumacher kennen.
Am 01.07.1946 gründete Ludwig Thumshirn in Pleinfeld die Thumshirn Betonwerke. In den 60er Jahren expandierte das Unternehmen und nahm die Produktion von Betonwerkstein-, Straßen- und Tiefbauartikeln auf. Heute firmiert das Unternehmen unter dem Namen Fuchs Ingenieur Beton, nachdem es 2005 übernommen wurde.
Anlässlich des Todes von Ludwig Thumshirn wollen wir das Interview, das Hanni Fichtner im Sommer 1998 mit ihm führte, nochmals veröffentlichen.
Das Interview erschien damals in der Herbstausgabe des "Sandhos'" der Pleinfelder SPD.
In unserer Interview-Reihe stellen wir Ihnen diesmal Herrn Ludwig Thumshirn, den ehemaligen Leiter der Betonwerke Thumshirn GmbH, Böschleinsmühle, vor. Er ist seit über 50 Jahren SPD-Mitglied und heute 77 Jahre alt.
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
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