Rechtzeitig zur Kerwa!
u. a. mit Berichten zum Jugendzentrum, Wildkräuter-Kreisel, Barrierefreieheit, Internetzugängen und Radwegenetz.
Viel Spaß beim Lesen!
aus dem Weißenburger Tagblatt vom 12.05.2016
Derzeit gibt es noch keine konkreten Vorstellungen – Rampen oder Lifte? – Planungsmittel vom Freistaat
PLEINFELD – In Sachen barrierefreier Ausbau ihres Bahnhofs dürfen sich die Pleinfelder offenbar neue Hoffnungen machen. Denn die Rezatgemeinde steht auf der Liste der Orte, in denen die Barrieren auf dem Weg zum Bahnsteig schon bald aus dem Weg geräumt werden sollen.
In seiner Sitzung im September hat der Gemeinderat beschlossen, dass das Jugendzentrum wiedereröffnet wird, vorerst für ein Jahr auf Probe. Das erarbeitete Konzept des neugewählten Juzrats wurde dabei weitgehend angenommen. „Endlich haben die jungen Pleinfelder wieder die Möglichkeit, sich in eigenen Räumen zu organisieren“, freute sich der stellvertretende SPD-Vorsitzende Felix Michahelles, der im Vorfeld mit Thomas Depner und Tobias Erdmann mehrere Veranstaltungen mit jungen Pleinfeldern organisierte, um die Wiedergründung des Jugendzentrums zu moderieren. Bereits Ende Juli wurde die Juz Vorstandschaft mit Denise Lacher (1.Vorsitzende), Jonas Gruber (2.Vorsitzender) und Christopher Gruber (Kassier) sowie sieben JUZräte gewählt.
Die alten Räume des Jugendzentrums sind frei. Jetzt ist die Chance da!
Wir meinen: Das JuZ gehört RELOADED!
Daher haben wir uns dran gemacht und eine JUZ-Bedarf-Umfrage entwickelt: http://q2cn0d.findmind.ch
Am Mittwoch, den 8.7.2015 um 18:00 Uhr wird eine Veranstaltung zum JUZ im Naturfreundehaus (Eichenweg 3, Pleinfeld) stattfinden, Mit dabei sind erfahrene Leute aus anderen Jugendzentren. Dabei werden die Ergebnisse unserer JUZ-Bedarf-Umfrage vorgestellt.
Interessierte Pleinfelder/-innen sind herzlich eingeladen!
Wir trauern um unser langjähriges Ehrenmitglied Ludwig Thumshirn, der im Alter von 93 Jahren verstorben ist. Der ehemalige Unternehmer sowie Gemeinde- und Kreisrat war über 69 Jahre SPD-Mitglied und damit das dienstälteste Mitglied des Ortsvereins Pleinfeld.
Schon mit acht Jahren trat er in die sozialistische Arbeiterjugend ein. Während der Nazizeit war es für ihn trotz guter Noten sehr schwierig, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, da sein Vater (der spätere Weißenburger Oberbürgermeister und Landrat Ludwig Thumshirn) SPD-Mitglied war und deswegen des Öfteren inhaftiert wurde. 1946 nach seiner Rückkehr aus dem Krieg trat er in die SPD ein. Er war als Fahrer für den SPD-Landtagsabgeordneten Heiner Stöhr tätig, der in seiner Nachbarschaft wohnte. Dabei lernte er in Nürnberg die SPD-Größe Kurt Schumacher kennen.
Am 01.07.1946 gründete Ludwig Thumshirn in Pleinfeld die Thumshirn Betonwerke. In den 60er Jahren expandierte das Unternehmen und nahm die Produktion von Betonwerkstein-, Straßen- und Tiefbauartikeln auf. Heute firmiert das Unternehmen unter dem Namen Fuchs Ingenieur Beton, nachdem es 2005 übernommen wurde.
Anlässlich des Todes von Ludwig Thumshirn wollen wir das Interview, das Hanni Fichtner im Sommer 1998 mit ihm führte, nochmals veröffentlichen.
Das Interview erschien damals in der Herbstausgabe des "Sandhos'" der Pleinfelder SPD.
In unserer Interview-Reihe stellen wir Ihnen diesmal Herrn Ludwig Thumshirn, den ehemaligen Leiter der Betonwerke Thumshirn GmbH, Böschleinsmühle, vor. Er ist seit über 50 Jahren SPD-Mitglied und heute 77 Jahre alt.
Weißenburger Tagblatt, 11.Mai 2015
PLEINFELD/MÜNCHEN (ste) –
Bezüglich des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Pleinfeld dürfen sich die Bürger neue Hoffnungen machen. In einem Schreiben an den SPD-Gemeinderat und Behindertenbeauftragten Bernhard Endres hat sich Karl-Heinz Ferstl, der Leiter Operations bei der DB Station & Service AG in München, zuversichtlich geäußert, dass die Planungen in der zweiten Jahreshälfte „angestoßen“ werden sollen.
Endres und der SPD-Ortsverein setzen sich seit Langem für den barrierefreien Ausbau des Pleinfelder Bahnhofs ein. Unter anderem hatten die Sozialdemokraten die Petition „Barrierefreier Bahnhof Pleinfeld“ initiiert und 3 079 Unterschriften gesammelt, die an Sozialministerin Emilia Müller übergeben wurden. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Martin Burkert, war zu einem Ortstermin nach Pleinfeld gekommen, um sich zu informieren.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte die Pleinfelder SPD-Vorsitzende Inge Dorschner auch den Kreisvorsitzenden Harald Dösel begrüßen. Inhaltlicher Schwerpunkt war die aktuelle Situation der Versorgung der Flüchtlinge im Landkreis und insbesondere in Pleinfeld. Harald Dösel kritisierte in seinem Vortrag, dass die bayerische Staatsregierung lange die Augen vor der sich anbahnenden Situation verschlossen hat. Daraufhin musste die Unterbringung von Flüchtlingen in Bayern in kurzer Zeit organisiert werden. Generell hat sich gezeigt, dass Unsicherheit bei Bürgern nur im Vorfeld bestand, sobald die Flüchtlinge da waren, gab es kaum Probleme.
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