Die Gemeinderatssitzung war wieder gut besucht, vielen Dank für das Interesse.
Kurz zusammengefasst:
Bestätigung Ortssprecher und Ortsbeauftragte
Die gewählten Ortsbeauftragten und Ortssprecher wurden einstimmig bestätigt.
Gemeindliche Vertreter
Die gemeindlichen Vertreter wurden benannt. Etwas seltsam war dabei die Benennung der Vertreter von Ramsberg im Zweckverband zur Pfaffenberggruppe. Die 3. Bürgermeisterin Astrid Weiße hätte sich nur zur Stellvertretung bereit erklärt, wenn sich niemand sonst gefunden hätte. Ortssprecher Riedl stellte jedoch klar, dass es einen einvernehmlichen Kandidaten aus Ramsberg gebe, woraufhin Astrid Weiße umgehend ihre Nominierung zugunsten von diesem zurückzog. Aus unserer Sicht hätte bereits im Vorfeld dieser Kandidat aufgenommen werden sollen.
Bauanträge
Darüber hinaus wurde mehreren Bauanträgen zugestimmt. Zu Diskussionen führte ein Bauantrag in Ramsberg mit dem Ziel, ein Geschoss mehr zu bauen, der mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde.
Spielplatz Dieselstraße
In den vergangenen Wochen ist das Thema Auflösung des Spielplatzes bei der Dieselstraße zugunsten von Bauplätzen aufgekommen, aufgrund dessen sich zuletzt eine Bürgerinitiative gegründet hat. Schließlich haben Eltern Spielgeräte vorab mit ausgesucht und diese wurden nicht aufgebaut, sondern sind im Bauhof noch eingelagert, was zu unglücklichen Gerüchten führte. Diese kleine grüne Lunge sollte eventuell zugunsten von Bauplätzen überplant werden, so der Verwaltungsvorschlag. Wir von der SPD wünschen uns hier mehr Transparenz vom Bürgermeister. Unser Fraktionsvorsitzender Bernhard Endres hat einen Antrag gestellt, diesen Punkt von der nicht öffentlichen in die öffentliche Sitzung zu verschieben, der dann auch angenommen wurde. Ein aus unserer Sicht gutes Ergebnis war, dass die Spielgeräte zeitnah aufgebaut werden und sich der Bauausschuss das Gebiet hinsichtlich einer eventuell möglichen Bebauung zeitnah nochmal ansieht. Aus unserer Sicht ist ein verstärkter Einsatz des Bauausschusses sinnvoll.
Anfragen
Die Wohnpark-Betreiber haben sich noch nicht bei der Gemeinde gemeldet, es wird aber nochmal einen Versuch seitens des Bürgermeisters geben, in Kontakt zu treten. Hier halten wir die direkte Kommunikation für wichtig.
Die AWO übernimmt künftig die Trägerschaft der Jugendtreffs in Pleinfeld und Ramsberg, die bisher der Eber-hart e.V. inne hatte.
Anfrage von Inge Dorschner: Das Rathaus und das Mehrgenerationenhaus sollen schnellstmöglich öffnen, wenn die Hygienekonzepte stehen.
Anfrage von Felix Michahelles: Die Protokolle werden demnächst an geeigneter Stelle auf der Homepage des Markt Pleinfeld veröffentlicht.
Der Zweckverband Brombachsee hat zwei Waschräume in Ramsberg ohne Genehmigung gebaut und hat jetzt Ärger mit dem Pleinfelder Gemeinderat.
aus dem Weißenburger Tagblatt vom 09.06.2020
RAMSBERG/PLEINFELD. Der Pleinfelder SPD-Fraktionsvorsitzende Bernhard Endres, machte aus seiner Meinung im Gemeinderat kein Geheimnis: „Bei dem Anbau von zwei Sanitärbereichen an das Hafenmeisterbüro handelt es sich um einen klassischen Schwarzbau.“ Alle waren sich, inklusive Bürgermeister Stefan Frühwald (CSU), einig, dass man ein derartiges Vorgehen nicht dulden dürfe.
Aber der Reihe nach: Der Zweckverband Brombachsee, ...
Seit gut 28 Jahren Gemeinderätin, war Inge Dorschner die letzten sechs Jahre 2.Bürgermeisterin. Die SPD-Ortsvorsitzenden Astrid Weiße und Felix Michahelles dankten Inge Dorschner nun für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Präsentkorb.
Es war eine ereignisreiche Zeit, da Inge Dorschner für mehrere Monate den vakanten Bürgermeisterposten vertreten hat. Mit viel Bürgernähe und ihrer herzlichen Art hat sie sich über Parteigrenzen hinweg viel Anerkennung verdient. Die „Ur-Pleinfelderin“ ist immer nah dran an den Leuten: „Ich kenne als geborene Pleinfelderin viele Bürgerinnen und Bürger und kann über manche Anfrage oder manchen Wunsch einfacher urteilen, da man die Zusammenhänge oft kennt.“
Das haben ihr die Bürgerinnen und Bürger auch bei der letzten Kommunalwahl im März gedankt, als sie als erste SPD-Kandidatin überhaupt vom letzten Platz 20 auf den 1.Platz wieder in den Gemeinderat gewählt wurde. Inge Dorschner wird sich auch weiter mit vollem Tatendrang als Gemeinderätin einbringen. „Immer im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern bleiben, das ist gelebte Kommunalpolitik, einfach gesagt: Transparenz“, lautet ihr Grundsatz.
Astrid Weiße ist neue 3. Bürgermeisterin
Bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung wurde die Mischelbacher Ortsbeauftragte Astrid Weiße von der SPD mit 16 von 19 Stimmen zur 3. Bürgermeisterin gewählt. Wir gratulieren herzlich, wünschen viel Erfolg und freuen uns, dass mit Astrid eine Frau und die Ortsteile unter den Stellvertretern vertreten sind.
Astrid Weiße wird als 3. Bürgermeisterin vereidigt. Foto: Weißenburger Tagblatt
Des Weiteren gratulieren wir dem neuen 2. Bürgermeister Christian Lutz, der in einer Stichwahl mit 10:9 Stimmen gewählt wurde.
Die Verabschiedung der Geschäftsordnung und der Satzung wurde dagegen vertagt. Änderungen wurden zwar bereits eine Woche vorher zugesendet, jedoch war ein Treffen kurz vor der Gemeinderatssitzung zu kurzfristig vom Bürgermeister anberaumt worden.
Neuer Gemeinderat vereidigt
Zu Beginn wurde auch der 39-jährige SPD-Ortsvorsitzende Felix Michahelles zusammen mit den anderen neuen Kollegen als Gemeinderat vereidigt. Die SPD-Fraktion sieht sich als Vertreter ihrer ganzen Liste und wird die ehemaligen KandidatInnen weiter eng einbinden. Gemeinsam wollen wir unsere aufgestellten Ziele angehen und zum Wohle unserer Gemeinde umsetzen.
Felix Michahelles wird als Gemeinderat vereidigt. Foto: Weißenburger Tagblatt
Seit Januar wird der Bahnhof Pleinfeld barrierefrei umgebaut. Die Arbeiten begannen mit der Baustelleneinrichtung und weiteren vorbereitenden Maßnahmen. Im Februar starteten dann
die eigentlichen Arbeiten zum barrierefreien Umbau am Bahnsteig Gleis 4/5.
Bayerns Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek betonte, wie wichtig der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs für die Fahrgäste ist: „Auch mit Gepäck, Kinderwagen oder Rollator muss es möglich sein, die Bahn als klimafreundliche Alternative zum Auto nutzen zu können. Deshalb engagieren wir uns beim Freistaat intensiv für die Barrierefreiheit und fördern den Ausbau in Pleinfeld mit mehr als neun Millionen Euro.“
Liebe Pleinfelder/in,
woran wir uns gerade langsam gewöhnen, konnten wir uns vor wenigen Wochen nicht im Entferntesten vorstellen. Unser Leben steht Kopf. Die Corona-Krise verlangt uns allen viel ab und ist mit erheblichen Einschränkungen für jeden von uns verbunden.
Um als einzelne Person und als Gesellschaft möglichst gut durch diese Krise zu kommen, müssen wir trotz des gebotenen physischen Abstands nun etwas näher zusammenrücken. Gerade in Krisenzeiten ist solidarisches Handeln und gegenseitige Hilfe wichtig. Das kann bedeuten, wenn nötig für Nachbarn und Angehörige da zu sein. Es bedeutet aber auch, kleine und mittelständische Unternehmen vor Ort zu unterstützen, die nun am meisten unter den wirtschaftlichen Folgen leiden. Viele Menschen wollen oder können zurzeit nicht selbst einkaufen gehen und bestellen verstärkt online. Sie müssen bei Lebensmittellieferungen jedoch nicht auf große Online-Händler zurückgreifen. Zahlreiche lokale Händler bieten jetzt Lieferdienste an – mit kurzen Wegen und Produkten aus der Region. Wir alle haben es in der Hand, durch die Nutzung dieser Angebote den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und kleinen wie auch mittelständischen Unternehmen dabei zu helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen. Gleichzeitig schützen wir durch die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe auch die Umwelt. Nutzen Sie die unten aufgelisteten Angebote der Pleinfelder Gastronomie, Metzgereien, Bäckereien, Apothen und des Einzelhandel.

Liebe Pleinfelder,
solltet ihr zu einer betroffenen Risikogruppe gehören (hohes Alter, Immunschwäche oder bestimme Grunderkrankungen), möchten wir euch von der Nachbarschaftshilfe des Marktes Pleinfeld unterstützen und euch in der Zeit der Corona-Pandemie helfen.
Bitte scheut euch nicht, uns anzurufen, wenn ihr Personen benötigen, die für euch einkaufen, Apotheken- oder Postgänge erledigen sollen.
Wir sind telefonisch unter 0 91 44 – 6 08 99 88 erreichbar, um Hilfsangebote der Nachbarschaftshilfe zu koordinieren.
Sehr gerne können sich auch Personen bei uns melden, die während dieser Zeit die Nachbarschaftshilfe unterstützen möchten. Bitte meldet euch im Bürgerhaus Pleinfeld .
Dieser Beitrag darf gerne geteilt werden bzw. die Info an betroffene Personen weitergegeben werden! Vielen Dank.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Wir haben trotz starker Konkurrenz unsere 4 Sitze halten können. Es ist ein Erfolg unseres ganzen Listen-Teams, wo sich jeder mit Herz eingebracht hat – und wir eine unglaublich tolle Teamdynamik entwickelt haben.
Für uns heißt es auch nach der Wahl "Zukunft ist Herzenssache" und wir freuen uns darauf, Pleinfeld und seine Ortsteile in den nächsten Jahren mit ganzem Herzen und guten Ideen zu gestalten.
Lassen Sie uns die nächsten Wochen mit dem nötigen Respekt, aber auch Gelassenheit und Optimismus angehen. Und spätestens danach freuen wir uns mit unserem ganzen Team auf viele persönliche Gespräche.
Ihre / Eure SPD-Ortsvorsitzenden
Astrid Weiße und Felix Michahelles
Gewählt wurden auf unserer Liste: Ingeborg Dorschner, Astrid Weiße, Felix Michahelles und Bernhard Endres
Nächste Nachrücker: Jürgen Werner, Bernd Hörner, Agnes Mendl, Regina Hausmann-Löw
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