
von links nach rechts: Konrad Schmauser Sparkasse Pleinfeld, Dietmar Schneck Ortsbeauftragter, Florian Lehmeier Raiffeisenbank Pleinfeld, Inge Dorschner Zweite Bürgermeisterin
Nach langen Bemühungen für ein Dorfgemeinschaftshaus konnten die Gündersbacher endlich ihr Richtfest feiern. Dietmar Schneck, Ortsbeauftragter des kleinen Dorfes, freute sich seine Gündersbacher und die Ehrengäste begrüßen zu dürfen, allen voran die 2. Bürgermeisterin Ingeborg Dorschner, Herrn Lehmeier von der Raiffeisenbank Pleinfeld und Herrn Schmauser von der Pleinfelder Sparkasse.
Langjährige SPD Vorsitzende Inge Dorschner kandidierte nicht mehr.
Felix Michahelles, Tobias Erdmann, Olaf Weidner, Astrid Weiße, Hedwig Michahelles, Klaus Regler, Agnes Mendl, Bernhard Endres (von links)
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen Neuwahlen an. Die langjährige SPD-Vorsitzende Inge Dorschner kandidierte nicht mehr. Als neue Vorsitzende wurde die Gemeinderätin Astrid Weiße aus Mischelbach gewählt. Mit helfender Hand steht ihr der bestätigte stellvertretende Vorsitzende Felix zur Seite. Zudem wurden Tobias Erdmann als Kassier und Klaus Regler aus Stirn als Schriftführer neu gewählt. Als Beisitzer komplettieren Bernhard Endres aus Gündersbach, Tanja Tütken aus Ramsberg, Agnes Mendl aus Mischelbach und Olaf Weidner den Vorstand. Als Revisoren wurden Hedwig Michahelles und Uwe Schmidt aus Walting gewählt.
Auf Initiative der Pleinfelder SPD wurde der fraktionsübergreifende Antrag im Gemeinderat beschlossen.
Barrierefrei sieht anders aus: Der Pleinfelder Bahnhof soll bis zum Jahr 2021 barrierefrei umgebaut werden. Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen haben jetzt einen fraktionsüber-greifenden Antrag gestellt, dass künftig mobilitätseingeschränkte Personen ohne fremde Hilfe und ohne Höhenunterschiede in die Züge ein- und aussteigen können. Archivfoto: Markus Steiner
Bericht aus dem Weißenburger Tagblatt vom 16./17.06.2018
PLEINFELD (ste) – Der Marktgemeinderat Pleinfeld hat in einem fraktionsübergreifenden Antrag die Deutsche Bahn aufgefordert, am Bahnhof in Pleinfeld im Zuge des barrierefreien Ausbaus die Bahnsteighöhen auf 55 Zentimeter Höhe umzubauen, damit man in und aus den Zügen ohne Höhenunterschiede ein- und ausgestiegen kann. Die im „Bahnsteighöhenkonzept 2017“ von der Deutschen Bahn vorgesehene Höhe sieht dagegen 76 Zentimeter vor, was die Unterzeichner für einen gravierenden Fehler halten.
Gündersbacher Maibaum 2017
Aus Anlass einiger Nachfragen von Bürgern und Dorfgemeinschaften, die das traditionelle Maibaumaufstellen vornehmen, stellte die SPD-Fraktion den Antrag, dass das Maibaumaufstellen künftig im "offiziellen Auftrag der Gemeinde" erfolgt. Dem Antrag stimmte der Gemeinderat am 01.03.2018 zu.
Damit sind nun alle Beteiligten und Helfer über die gesetzliche Unfallversicherung umfassend abgesichert. Das wird auch von der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) in einem Schreiben vom 01.05.2015 empfohlen.
Die SPD-Fraktion hatte am 29.11.2017 einen Antrag zur Straßenausbaubeitragssatzung, kurz STRABS genannt, gestellt. Behandelt wurde der Antrag am 11.1.2018 im Gemeinderat unter dem Punkt "Sonstiges".
Pleinfelder Bürger sollten bewußt nicht dabei sein?
Einem Pleinfelder Bürger, den das Thema interessiert hatte, wurde die Thematik bewusst vorenthalten, da sie nicht auf der Tagesordnung stand. Die lapidare Begründung des Bürgermeisters war: "Es gab ja keine Entscheidung darüber".
Nur die Gepflogenheiten im Gemeinderat sind andere. Wir haben fast jedes Mal einen Tagesordnungspunkt, der informell ist und bei dem keine Entscheidung herbeigeführt wird. Aus Sicht von Gemeinderat Bernhard Endres ist das nur eine vorgeschobene Begründung! Seiner Meinung nach wollte man den Bürger einfach nicht dabei haben.

So könnte die Toilettenanlage am Pleinfelder Bahnhof aussehen.
Fotomontage: SPD Pleinfeld
Dank enormer Unterstützung unserer Petition durch die Pleinfelder Bürger mit über 3.000 Unterschriften wird unser Bahnhof in 2021 barrierefrei umgebaut sein.
Die Gemeinde sollte die Chance nutzen, das Areal weiter zu entwickeln. Der Bahnhofsumbau ist Anlass genug, um seine Umgebung zu einem modernen Mobilitätszentrum auszubauen.
Das gesamte Bahnhofsumfeld sollte neu geordnet und gestalterisch aufgewertet werden. Im Rahmen des barrierefreien Umbaus bietet sich die Möglichkeit, den Bahnhof zu einer zentralen Verkehrsdrehscheibe aus Bahn, Bus, Pkw, Carsharing, Taxi, Fahrrad und Fußverkehr auszubauen.
Bericht aus dem Weißenburger Tagblatt vom 11.11.2017
Hier auch der Kommentar "Viel Porzellan zerschlagen" von Markus Steiner
Die Suche nach einem Feuerwehrkommandanten für Ramsberg ist vorerst beendet: Am Donnerstagabend wurde Florian Riedl mit knapper Mehrheit und nach langem Hin und Her jetzt doch bestätigt. Mit denkbar knapper Mehrheit: Neun Gemeinderäte von SPD und Freien Wählern (FW) votierten für seine Bestellung, alle anwesenden acht CSUler waren dagegen.
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Bleibt umstritten, aber dennoch Kommandant: Florian Riedl wurde jetzt auch vom Pleinfelder Gemeinderat in seinem Amt bestätigt und wird die Geschicke der Ramsberger Feuerwehr weiterhin führen. © Markus Steiner
Bericht aus dem Weißenburger Tagblatt vom 24.10.2017
PLEINFELD - 2013 brachte der Pleinfelder Gemeinderat den „Wohnpark am Fränkischen Meer“ mehrheitlich auf den Weg. Die Euphorie war damals groß. Schließlich waren alle zuversichtlich, dass Investor und Profifußballer Timmy Simons seriös und finanzkräftig ist.

Noch immer nicht fertig: Der „Wohnpark am Fränkischen Meer“, der bereits seit einem Jahr bezugsfertig hätte sein sollen, ist noch keinen Schritt vorangekommen. An den Erfolg glaubt inzwischen niemand mehr. Investor Timmy Simons hat die Grundstücke jetzt wieder der Marktgemeinde Pleinfeld zum Kauf angeboten. © Limes-Luftbild.de
Heute, vier Jahre später, ist die Zuversicht in der Rezatgemeinde weitestgehend verflogen. Vom Wohnpark ist bis auf drei Häuser und eine Bauruine nicht viel zu sehen. Der Investor will sein einstiges Prestigeobjekt inzwischen loswerden.
Der Grund, warum die Sozialdemokraten im Gemeinderat darauf drängen, dass sich das Gremium endlich eine alternative Nutzung für die an Simons verkauften Grundstücke überlegt.
Ein kurzer Überblick
Anfang 2013, also vor über 4 Jahren, wurde der „Wohnpark am Fränkischen Meer“ durch den Gemeinderat mehrheitlich genehmigt. Schon im Herbst 2014, kurz nach der Einweihung des Musterhauses, war kaum noch ein Baufortschritt erkennbar, der Projektentwickler wurde entlassen. So wie es heute von außen aussieht, ist nur die Musterwohnung bezugsfertig. An der aus Folie bestehenden künstlichen Außenfassade des Nachbarhauses wird seit mindestens einem Jahr angekündigt „Bezugsfertig September 2016“. Getan hat sich nichts, das daneben einsam stehende Betongerippe ist zum traurigen Symbol des voraussichtlichen Scheiterns des Projekts verkommen.
Der Vertrag für die Fertigstellung des Wohnparks mit der Gemeinde ist grundsätzlich bereits im September 2015 ausgelaufen. Um dem Investor noch einmal eine Chance zu geben, wurde mehrheitlich vom Gemeinderat einer Verlängerung des Vertrags um 2 Jahre zugestimmt, also bis November 2017.
SPD beantragte einen Plan B zu entwickeln
Ende 2016, das Wohnpark-Projekt verharrte weiter im Stillstand, stellte die SPD-Fraktion daher einen Antrag, dass eine alternative Zukunftsplanung für das Wohnpark-Gebiet von der Gemeinde erarbeitet wird. Das Ziel dabei war, dass die Gemeinde nicht von weiteren Entwicklungen überrascht wird, die nicht im Interesse unserer Bürger/innen sind.
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